Baustart an der Berner Au

Baustart am Rückhaltebecken Sasel bereits Anfang September

Das Bezirksamt beginnt Anfang September mit den Vorbereitungen zum Umbau des Rückhaltebeckens Sasel in ein naturnahes Hochwasserrückhaltesystem. Im Oktober wird mit den Umbauarbeiten begonnen.

Das Rückhaltebecken am Meiendorfer Mühlenweg wird zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur Steigerung der Artenvielfalt um ein naturnahes Hochwasserrückhaltesystem erweitert. Das Wegenetz wird umgestaltet, damit die Natur noch besser erlebt werden kann.

Ich hatte bereits am 15. April 2024 über die Maßnahmen detaillierter berichtet. Den Artikel finden Sie hier.

Der Verkehr auf dem Meiendorfer Mühlenweg wird in Höhe der Zufahrt zum Rückhaltebecken durch eine Ampelanlage geregelt. Dadurch kann es phasenweise zu Verzögerungen kommen.

Informationen zu Wegesperrungen für den Fußgänger- und Radverkehr rund um das Rückhaltebecken werden vor Ort ausgehängt.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Ende April 2026 abgeschlossen sein.

Straßensanierung Dannenkoppel

Das Bezirksamt Wandsbek hat angekündigt, dass in der Straße Dannenkoppel in Wellingsbüttel ab dem 18. August Straßensanierungsarbeiten stattfinden werden. Diese werden bis zum 27. August andauern.

In der Straße Dannenkoppel wird die oberste Schicht der Fahrbahnfläche (2,0 cm Deckschicht) gefräst (entfernt) und neu asphaltiert. Die Gehwege sind von dieser Baumaßnahme nicht betroffen

Die Arbeiten beginnen am 18.08.2025 um 07:00 Uhr. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis zum 27.08.2025 um 18:00 Uhr vorgesehen.

Folgende Verkehrsregelung ist vorgesehen:

Die Dannenkoppel wird im Zeitraum vom 18.08.2025 07:00 Uhr bis zum 27.08.2025 um 18:00 Uhr für den Kfz-Verkehr grundsätzlich gesperrt. Die An- und Abfahrtsmöglichkeiten zu den einzelnen Grundstücken sind tagsüber in der Zeit von 6:00 bis 18:00 Uhr nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit der Baufirma vor Ort möglich. Im Zeitraum von 18:00 bis 06:00 Uhr dürfen Anlieger das Baufeld befahren, um die Privatgrundstücke zu erreichen. Für die Bauzeit werden beidseitig, einschließlich der Nebenflächen, Halteverbotszonen eingerichtet.

Zusätzlich gilt, dass die Dannenkoppel für den Einbau der Asphaltdeckschicht und des erforderlichen Klebemittels in dem Zeitraum vom 19.08.2025 08:00 Uhr bis zum 22.08.2025 um 06:00 Uhr für den Kfz-Verkehr (auch Anlieger) komplett gesperrt werden muss. Ein Befahren des Baufeldes sowie der davon abgehenden Privatgrundstücke ist in diesen beiden Zeiträumen nicht möglich! Privatfahrzeuge müssen in diesem Zeitraum in umliegenden Straßen geparkt werden, wenn deren Nutzung notwendig ist. Eine genaue Terminierung ist z. B. vom Wetter und den vorlaufenden Arbeiten abhängig.

Alle sich daraus ergebenden verkehrlichen Maßnahmen sind mit dem zuständigen Polizeikommissariat (PK 35) als Straßenverkehrsbehörde abgestimmt. Die Mülltonnen können Sie während der Bauzeit wie gewohnt an den Straßenrand stellen. Eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge wird jederzeit ermöglicht.

Das Bezirksamt Wandsbek hat die Informationen über diese Straßenbaumaßnahme in einer ausführlichen Anliegerinformation zusammengefasst, die auch die Ansprechpartner bei Rückfragen und Abstimmungsbedarfen durch die Anlieger aufführt.

Straßensanierung Schulteßdamm

Das Bezirksamt Wandsbek hat angekündigt, dass in der Straße Schulteßdamm in Wellingsbüttel ab dem 18. August Straßensanierungsarbeiten stattfinden werden. Diese werden bis zum 27. August andauern.

In der Straße Schulteßdamm wird die oberste Schicht der Fahrbahnfläche (4,0 cm Deckschicht) gefräst (entfernt) und neu asphaltiert. Die Gehwege sind von dieser Baumaßnahme nicht betroffen. Die Arbeiten beginnen am 18.08.2025 um 07:00 Uhr. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis zum 27.08.2025 um 18:00 Uhr vorgesehen.

Folgende Verkehrsregelung ist vorgesehen:

Der Schulteßdamm wird im Zeitraum vom 18.08.2025 07:00 Uhr bis zum 27.08.2025 um 18:00 Uhr für den Kfz-Verkehr grundsätzlich gesperrt. Die An- und Abfahrtsmöglichkeiten zu den einzelnen Grundstücken sind tagsüber in der Zeit von 6:00 bis 18:00 Uhr nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit der Baufirma vor Ort möglich. Im Zeitraum von 18:00 bis 06:00 Uhr dürfen Anlieger das Baufeld befahren, um die Privatgrundstücke zu erreichen. Für die Bauzeit werden beidseitig, einschließlich der Nebenflächen, Halteverbotszonen eingerichtet. Zusätzlich gilt, dass der Schulteßdamm für den Einbau der Asphaltdeckschicht und des erforderlichen Klebemittels in 2 Abschnitten ausgeführt wird. Am 20.08. wird der 1. Abschnitt von der Zufahrt “Freiwillige Feuerwehr“ und den Häusern Nr. 14 -18 bis Rolfinkstraße von 7:00 bis 13:00 Uhr wegen aufbringen des Klebemittels komplett gesperrt (auch Anlieger). Danach wird ab 15:00 Uhr der 2. Abschnitt von derselben Zufahrt bis Eckerkamp wegen des Klebemittels komplett gesperrt. Am 21.08.2025 bleibt dieser 2. Abschnitt wegen der Asphaltierung für den Kfz-Verkehr (auch Anlieger) komplett gesperrt. Am 22.08.2025 wird dann der 2. Abschnitt bis Rolfinkstraße asphaltiert. Ein Befahren der Baufelder sowie der davon abgehenden Privatgrundstücke ist in diesen Zeiträumen nicht möglich!Privatfahrzeuge müssen dann in umliegenden Straßen geparkt werden, wenn deren Nutzung notwendig ist. Eine genaue Terminierung ist z. B. vom Wetter und den vorlaufenden Arbeiten abhängig.

Alle sich daraus ergebenden verkehrlichen Maßnahmen sind mit dem zuständigen Polizeikommissariat (PK 35) als Straßenverkehrsbehörde abgestimmt.
Die Mülltonnen können Sie während der Bauzeit wie gewohnt an den Straßenrand stellen. Eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge wird jederzeit ermöglicht.

Das Bezirksamt Wandsbek hat die Informationen zu dieser Sanierungsmaßnahme in einer ausführlichen Anliegerinformation zusammengefasst, die auch die Ansprechpartner bei Rückfragen und Abstimmungsbedarfen durch die Anlieger aufführt.

Instandsetzung der Saseler Chaussee ab Rolfinckstraße stadteinwärts


Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erneuert die Fahrbahndecke der Bramfelder Chaussee und der Saseler Chaussee zwischen der Rolfinckstraße und der Straße Am Ehrenmal/ Königsberger Straße. Die Baurarbeiten beginnen ab dem 28.Juli 2025.


Was wird gebaut und warum?
Die Fahrbahn in dem Straßenzug befindet sich in einem schlechten Zustand, ist schadhaft und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an die täglichen Verkehrsmengen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten und einer weiteren Verschlechterung vorzubeugen, muss die Fahrbahn erneuert werden.
Zusätzlich zu den Asphaltierungsarbeiten in der Fahrbahn werden vier Bushaltestellen aufgrund ihres mangelhaften Zustands einschließlich der Geh- und Radwege instandgesetzt.

Wann wird gebaut?
Die Bauarbeiten beginnen am 28. Juli 2025 und werden voraussichtlich im November 2025 abgeschlossen. Um die Arbeiten schnellstmöglich und gleichzeitig mit möglichst geringen Einschränkungen ausführen zu können, wurden die folgenden Punkte berücksichtigt:

  • Es wird an 6 Tagen in der Woche, sowie an weiteren Sonn- und Feiertagen unter Ausnutzung der Tageshelligkeit gearbeitet.
  • Soweit möglich erfolgt der Einsatz mehrerer Teams, die parallel an unterschiedlichen Stellen arbeiten.
  • Die Arbeiten, die die größten Einschränkungen für den Kfz-Verkehr haben, werden innerhalb der verkehrsärmeren Zeiten während der Schulferien ausgeführt.
  • Im Zuge der Planung der Maßnahme wurden weitere Baumaßnahmen im Umfeld berücksichtigt.

Die detaillierte Anliegerinformation kann hier heruntergeladen werden.

Öffentliche Anhörung: Städtebauliche Entwicklung um den S-Bahnhof Poppenbüttel und das Alstertal-Einkaufszentrum

Der Regionalausschuss Alstertal führt zum Thema „Städtebauliche Entwicklung um den S-Bahnhof Pop-penbüttel und das AEZ (Alstertal-Einkaufszentrum)“ ein Öffentliches Anhörverfahren durch. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dem Öffentlichen Anhörverfahren teilzunehmen.


In den vergangenen Jahren hat es im Zentrum von Poppenbüttel um den S-Bahnhof Poppenbüttel vermehrte Neubauprojekte gegeben, wie zum Beispiel das Projekt am Wentzelplatz mit dem Bezirksamt als Nutzer. Daneben sind mehrere Wohnungsbauprojekte geplant beziehungsweise bereits umgesetzt. Diese Entwicklung hat bei Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Interessierten aus den angrenzenden Stadtteilen zu Fragen bezüglich der vorhandenen Infrastruktur vor Ort geführt. Interessierte können zur städtebaulichen Entwicklung um den S-Bahnhof Poppenbüttel beim Öffentlichen Anhörverfahren Fragen stellen sowie Ideen und Anregungen einbringen.


Das vom Regionalausschuss Alstertal veranstaltete Öffentliche Anhörverfahren findet statt am

Mittwoch, den 11. Juni 2025, um 18 Uhr
im Forum Alstertal, Kritenbarg 18, 22391 Hamburg.

Bezirksversammlung Wandsbek bittet um Vorschläge für Bürgerpreis und Demokratiepreis 2025

Die Bezirksversammlung vergibt 2025 zwei Bürgerpreise für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Die mit je 2.000 Euro dotierten Preise werden im November dieses Jahres im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung der Bezirksversammlung verliehen. Mögliche Preisträgerinnen und Preisträger können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. 

Aufgerufen sind Einzelpersonen, Vereine, Organisationen, Stadtteilprojekte und Initiativen, die sich im Bezirk ehrenamtlich in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Umwelt oder Integration engagieren. Dieses Engagement kann innerhalb und außerhalb von Vereinen und Verbänden geleistet werden, soll aber den Menschen in Wandsbek zu Gute kommen.

Zusätzlich wird fortan ein weiterer Preis in der Kategorie Demokratieförderung verliehen. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bisherigen Kategorie Demokratie, wobei insbesondere junge Menschen bis 26 Jahre berücksichtigt werden sollen.

Beteiligen können sich alle Wandsbekerinnen und Wandsbeker. Bis zum 25. April 2025 können Bewerbungen und Vorschläge für die Preise bei der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung eingereicht werden. Der Bewerbung oder dem Vorschlag sollte eine kurze Begründung beigefügt werden. Die Kategorie (Kultur, Sport, Soziales, Umwelt, Integration oder Demokratieförderung) muss angegeben werden. Es sind beliebig viele Vorschläge in einer oder mehreren Kategorien möglich.     

Vorschläge und Bewerbungen können online unter

https://www.hamburg.de/politik-und-bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbek/buergerpreise-1041738

oder per Post an 

Geschäftsstelle der
Bezirksversammlung Wandsbek

Schloßstraße 60
22041 Hamburg

eingereicht werden.

Die regionalen Preisträgerinnen und Preisträger werden ebenfalls zu der Veranstaltung eingeladen.

Veröffentlichung des Readers „Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus 1933-1945“ und der dritten Auflage des Buches „Widerstand in Wandsbek 1933-1945“

Zum Gedenken an Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus hat die Bezirksversammlung Wandsbek den „Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus“ initiiert. Dieser Wandsbeker Erinnerungsweg führt durch den gesamten Bezirk. An verschiedenen Orten sind zunächst 15 Stelen aufgestellt worden. Jede dieser Stelen widmet sich beispielhaft einzelnen Verfolgten oder Kämpferinnen und Kämpfern des Widerstands im Nationalsozialismus mit Bezug zum Bezirk Wandsbek. Deren Leben und Wirken soll so in der Öffentlichkeit sichtbarer gemacht werden. Hinweistafeln an den Stelen geben einen ersten Überblick zum Lebensweg der vorgestellten Personen. Durch QR-Codes auf diesen Tafeln lassen sich über das Smartphone weiterführende Inhalte abrufen.

Der jetzt von der Bezirksversammlung herausgegebene Reader „Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus 1933-1945“ ergänzt diese Informationen und beschreibt, wo die Stelen zu finden sind und wie man dort hinkommt.

Die Bezirksversammlung Wandsbek gibt nunmehr außerdem in dritter Auflage das Buch zu „Widerstand in Wandsbek 1933-1945“ heraus. Es wurde erneut erweitert. So ist ein Kapitel über die im Versorgungsheim Farmsen eingesperrten Jugendlichen hinzugekommen („Verweigern, Weglaufen, Rebellieren im Versorgungsheim Farmsen“). Die bisherigen Kapitel wurden überarbeitet und ergänzt, sodass auf mehr als 400 Seiten jetzt ein umfassendes Werk über den vielfältigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Wandsbek vorliegt. Die unterschiedlichen Motive, Beweggründe und Wirkungen des Widerstands werden durch biografische Porträts so dargestellt, dass die Leserinnen und Leser sich direkt angesprochen fühlen.

Exemplare der beiden Bücher liegen kostenlos zur Abholung bereit:

Vergabe des Alstertaler Bürgerpreises 2024

Der Regionalausschuss Alstertal vergibt als Auszeichnung für Personen oder Institutionen, die in den Stadtteilen Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Sasel oder Wellingsbüttel durch besondere Leistungen in verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen aufgefallen sind, einen Bürgerpreis. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert, kann aber auch auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden.

Zur Vorbereitung der Entscheidung über die künftigen Preisträgerinnen und Preisträger bittet der Regionalausschuss Alstertal um die Zusendung schriftlich begründeter Vorschläge bis zum 12. Januar 2025 an die

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek,
Schloßstraße 60, 22041 Hamburg

oder per E-Mail an bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de.

Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

Ab sofort Tempo 30 im ganzen Saseler Mühlenweg

Was lange währt, wird endlich gut: Nach jahrelangen Bemühungen von Anliegern und Kommunalpolitik wurde nun im gesamten Streckenverlauf des Saseler Mühlenweges ab Saseler Chaussee bis Mellingburgredder/Alte Mühle Tempo 30 km/h angeordnet. Damit verbunden ist nun auch die Änderung der Vorfahrtssituation im Saseler Mühlenweg: Es gilt jetzt rechts vor links!

Zuletzt wurde 2018 auf Initiative der rot-grünen Koalition mit einem interfraktionellen Antrag als Beschluss des Regionalausschusses Alstertal von der Bezirksversammlung Wandsbek die Verlängerung der bestehenden Tempo-30-Zone gefordert. Damals standen dem noch straßenverkehrsrechtliche Hindernisse und besondere Anforderungen des ÖPNV entgegen. Der damalige Antrag mit mehr Hintergrundinformationen zur damaligen Einschätzung der Fachbehörde kann hier abgerufen werden.

Zuvor und seitdem gab es weitere Eingaben von Anliegern, eine Anwohnerbefragung der SPD Sasel und entsprechende Initiativen im Regionalausschuss und in der Bezirksversammlung sowie mehrere Vor-Ort-Termine von Behördenvertretern, Kommunalpolitik und HVV.

Die Tempo-30-Regelung soll für mehr Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer sorgen. In dem Bereich sind viele Schülerinnen und Schüler der Schule Alsterredder und des GOA unterwegs, die nun hoffentlich sicherer unterwegs sein können. Für alle gilt es, jetzt die neue Vorfahrtsregelung zu beachten: Es gilt ab sofort rechts vor links – die Vorfahrtsstraße Saseler Mühlenweg gibt es nicht mehr. Also runter vom Gas und aufgepasst.

Weiteres zur Historie kann hier nachgelesen werden: Drucksache 20-1833 und Drucksache 20-1871 aus der 20. Wahlperiode der Bezirksversammlung Wandsbek.

Sie können auch bequem die Drucksachenrecherche des Ratsinformationssystem der Bezirksversammlung Wandsbek per Stichwortsuche nutzen.

Eine Stele für Lucille Eichengreen

Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus

Einweihung der Stele Lucille Eichengreen

Die Bezirksversammlung Wandsbek und die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen (SHGL) laden am Freitag, den 13. September 2024, um 17:30 Uhr am Gedenkort KZ Sasel, Feldblumenweg 1d / Ecke Petunienweg, 22395 Hamburg zur Einweihung der Stele des Wandsbeker Weges der Erinnerung für Lucille Eichengreen ein. Es sprechen André Schneider von der Bezirksversammlung Wandsbek, Alyn Šišić von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen und Barbara Kretzer vom Verein Begegnungsstätte Poppenbüttel. Im Anschluss findet um 19 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Sasel-Haus, Saseler Parkweg 3, 22393 Hamburg, statt. Eine Ausstellung und Lichtbilder führen die Teilnehmenden dabei in die Vergangenheit.


Am 13. September 1944 wurde im Stadtteil Sasel ein Außenlager des KZ Neuengamme eingerichtet. Über 500 überwiegend jüdische Frauen mussten hier Zwangsarbeit für den Bau von Behelfsunterkünften („Plattenhäuser“) leisten. Eine von ihnen war Lucille Eichengreen.

Die Autoren und Historiker Ursula Wamser und Wilfried Weinke haben dafür Sorge getragen, dass Lucille Eichengreens Geschichte nicht vergessen wird. Sie berichten von ihren Begegnungen mit Lucille Eichengreen und ihrem gemeinsamen Wirken auf Lesereisen.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Oberalster tragen das Interview von Lucille Eichengreen „Ich kann nicht vergessen und nicht vergeben“ über ihre Jugendjahre in Hamburg, die Ermordung ihrer Familie und ihr eigenes Schicksal vor. Christine Eckel liest Texte aus Lucille Eichengreens Büchern. Die musikalische Begleitung gestaltet der Künstler Oleksij Volunchuk.

Zum Hintergrund:
Der „Wandsbeker Weg der Erinnerung an Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus“ führt durch den gesamten Bezirk und wurde von der Bezirksversammlung Wandsbek initiiert. Stelen an verschiedenen Orten des Bezirks widmen sich beispielhaft einzelnen Verfolgten oder Kämpferinnen und Kämpfern des Widerstands im Nationalsozialismus mit Bezug zum Bezirk Wandsbek. Über QR-Codes auf den Stelen können vertiefende Informationen über die Personen auf der Homepage des Bezirksamtes Wandsbek abgerufen werden.

Weitere Informationen über den Weg der Erinnerung und zu der Stele Lucille Eichengreen sind zu finden unter https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbek/stele-lucille-eichengreen-85290.