Rekonstruierte Holztore, neue Brücke am Oberhaupt und neue Bootssteganlage fertiggestellt
Die Grundinstandsetzung der historischen und denkmalgeschützten Mellingburger Schleuse schreitet weiter voran. Mit den rekonstruierten Holztoren am Ober- und Unterhaupt, der neuen Brücke am Oberhaupt sowie der neuen Bootssteganlage sind wesentliche Komponenten des Projekts fertiggestellt worden. Damit ist der letzte Meilenstein vor dem Abschluss der Arbeiten erreicht.
Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und Frau Dr. Gabriele Gönnert vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) haben sich heute vor Ort ein Bild vom Stand der Arbeiten gemacht und Erläuterungen zum Projekt gegeben.
Die Schleuse gehört zu den historischen Bauwerken der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Bei der Instandsetzung wurden die Holztore am Ober- und Unterhaupt rekonstruiert, um die historische Anmutung des Bauwerks zu bewahren. Am Oberhaupt wurde zudem eine neue Brücke errichtet. Ergänzt wird die Anlage durch eine neue Bootssteganlage. Es schließen sich noch Restarbeiten, wie z.B. die Errichtung weiterer Brückengeländer am Unterhaupt an, bevor die Wegeverbindung direkt entlang des historischen Schleusenwärterhauses wieder freigegeben werden kann.
Nach Angaben des Bezirksamts Wandsbek belaufen sich die Kosten für die Sanierung der Anlage und den Bau eines Fischaufstiegs für die ökologische Durchgängigkeit auf rund 4,45 Millionen Euro. Im Zuge der Planung und Bauarbeiten ergaben sich weitere bauliche Anforderungen, die eine Anpassung an den ursprünglichen Zeitplan erforderten und zudem weitere Mittelbedarfe auslösten.
Eine Schautafel am rekonstruierten Oberhaupt der ehemaligen Schleuse erläutert die Funktionsweise dieser ältesten noch bestehenden Alster-Schleusenanlage, die im Jahre 1528/29 als Doppelschleuse errichtet wurde.
