Archiv der Kategorie: Alstertal/Walddörfer

Umbau und Sanierung der Rolfinckstraße beginnt

 

Die Rolfinckstraße zwischen Wellingsbüttler Weg und Saseler Chaussee erhält eine neue Deckschicht. Der Radweg wird verbreitert und durchgängig geführt. Die Bushaltestellen in der Rolfinckstraße und der gesamte Kreuzungsbereich werden barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten beginnen am Montag, 14. August und dauern voraussichtlich bis zum 23. November 2017.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Rolfinckstraße in Richtung Saseler Chaussee für den Kfz-Verkehr befahrbar. Hierfür steht ein Fahrstreifen zur Verfügung. Einzige Ausnahme: Um die neue Asphaltdeckschicht einbauen zu können, muss die Rolfinckstraße am Wochenende 24.-26. November zwischen Saseler Chaussee und Westhusenstraße voll gesperrt werden. Die Umleitungen und Hinweisbeschilderungen werden rechtzeitig und weiträumig eingerichtet.

Der Fußgänger- und Radverkehr wird während der gesamten Bauzeit sicher um beziehungsweise durch das jeweilige Baufeld geführt. Die Busse in Richtung S-Bahn-Station Poppenbüttel (Wentzelplatz oder Stormarnplatz) werden umgeleitet. Die Bushaltestelle S-Wellingsbüttel wird nicht angefahren. Für die beiden Haltepunkte Rolfinckstraße werden Ersatzhaltepunkte, voraussichtlich im Farmsener Weg und im Volksdorfer Weg, eingerichtet.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, zuständig für diese Hauptverkehrsstraße, bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

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Bezirksversammlung Wandsbek geht in die Sommerpause

Heute tagte die Bezirksversammlung Wandsbek zum letzten Mal vor der Sommerpause. Die Bezirksversammlung stimmte der Beschlussempfehlung aus dem Regionalausschuss Alstertal zur Umsetzung der Verkehrsberuhigung in der Straße Langenstücken (Drs. 20-4538) mit den Stimmen von SPD, Grünen, Die Linke und der Liberalen Fraktionsgemeinschaft gegen die Stimmen der CDU zu:

„Die P&R-Anlage am S-Bahnhof Poppenbüttel wurde 2016 erfolgreich und im Konsens mit der
Nachbarschaft Langenstücken/Stormarnplatz in Poppenbüttel fertiggestellt. Sie ist ein weiterer
wichtiger Baustein für einen modernen und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr und ein gutes Beispiel für gelungene kommunalpolitische Bürgerbeteiligung. Im Vorfeld des Antragsverfahrens zur Genehmigung der P&R-Anlage haben die Anlieger gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgreich Einigungsmöglichkeiten erwogen, um ein Klageverfahren abzuwenden und die Verkehrssituation vor Ort zu beruhigen. Daher wurden verkehrliche Maßnahmen anhand eines öffentlich-rechtlichen Vertrags der Anlieger mit der Stadt Hamburg im Januar 2015 festgeschrieben.

Es wurde zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg, der P+R Betriebsgesellschaft mbH
und der Initiative Langenstücken vertraglich unter anderem vereinbart, dass die bereits seit längerem anstehende Umwandlung der Straße Langenstücken in eine Tempo-30-Zone im Zusammenhang mit dem Bau der P&R-Anlage umgesetzt werden soll. Markierte Parkflächen mit Parkscheibenregelungen waren auch Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen. Das Maßnahmenpaket sorgte für eine große Akzeptanz vor Ort bei den Vertragspartnern und Anliegern.

Mit Fertigstellung der P&R-Anlage wurde eine zweite Zu-/Abfahrt zum Saseler Damm eröffnet,
die zu einer Entlastung der Zufahrt Langenstücken/Stormarnplatz führen sollte. Eine Tempo-30-
Zone wurde in der Straße Langenstücken im Dezember 2016 realisiert. Auf der Straße wurden
für die Verkehrsberuhigung Parkflächenmarkierungen angeordnet und aufgetragen. Leider wurde hierbei die Parkscheibenregelung nicht umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen war es, dass die Nutzung und damit die Auslastung der P+R-Anlage optimiert werden und die Einhaltung des
Tempolimits vor Ort zu einer objektiven Verkehrsberuhigung führen sollte.

Da die aktuelle Situation im Langenstücken weiterhin nicht zufriedenstellend ist (Anwohner beobachten Staus, gefährliche Fahrmanöver, lautstarke Auseinandersetzungen von diversen Fahrzeughaltern etc.), sind vermutlich weitere verkehrsregelnde Maßnahmen notwendig. Inzwischen hat die Straßenverkehrsbehörde im Juni 2017 zusätzliche Parkverbotszonen zur Entzerrung der Verkehrssituation angeordnet, die aus Sicht der Anwohner und aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrende, PKW-, Taxis und Lieferfahrzeuge, die den Langenstücken sowohl aus Richtung Saseler Damm als auch Frahmredder nutzen wollen und oftmals im Stau stehen) allerdings noch nicht zu dem gewünschten Ergebnis einer nachhaltigen Verkehrsberuhigung geführt haben.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss als Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung beschließen:

Die zuständigen Fachbehörden und das Bezirksamt werden gebeten zu prüfen, welche zusätzlichen geeigneten Maßnahmen vor Ort dazu beitragen können, dass sich die verkehrliche Situation im Sinne des öffentlich-rechtlichen Vertrages der Anlieger mit der Freien und Hansestadt Hamburg sowie für eine erhöhte Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss verbessert:

Folgende Maßnahmen wären zu prüfen und umzusetzen:

1. Ausweitung der Tempo-30 Zone bereits ab Frahmredder.

2. Optimierung der Beschilderung im Langenstücken hinsichtlich des Parkens nur in markierten Bereichen (Zusatzzeichen nach StVO – Nr. 1053-30).

3. Eine engmaschige Überprüfung des ruhenden und des fließenden Verkehrs hinsichtlich
der Parkdauer und der allgemeinen Verkehrssituation und auch hinsichtlich der Einhaltung
von Tempo 30 in der Straße Langenstücken.

4. Bessere Beschilderung der Zufahrt zur P&R-Anlage vom Saseler Damm und Maßnahmen
gegen die Nutzung des Parkhauses als Umfahrung der Straße Langenstücken.

5. Überprüfung der Grünphase/Ampelschaltung Saseler Damm (Linksabbieger in Richtung
Langenstücken/Stormarnplatz).

6. Prüfung der Notwendigkeit von ergänzenden – auch baulichen – Maßnahmen zum bestehenden Zustand in der Straße Langenstücken sowie ggf. Aufnahme in das Arbeitsprogramm MR.

7. Dem Regionalausschuss wird über das Ergebnis der Prüfung berichtet. Sollte es mehrere
mögliche Varianten verkehrsregelnder Maßnahmen geben, wird darum gebeten, dass diese
dem Regionalausschuss vorgestellt werden.“

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Randelpark: Öffentliche Plandiskussion

Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion über den vorhabenbezogenen Bebauungsplanentwurf Poppenbüttel 45 / Wellingsbüttel 19 (Wohnungsbau an der Poppenbüttler Landstraße / Randelpark) ein.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, dem 10. Juli 2017, um 18.00 Uhr im Gymnasium Oberalster, Alsterredder 26, 22395 Hamburg.

Das Plangebiet umfasst das denkmalgeschützte Ensemble bestehend aus dem Restaurant „Randel“ (ehemaliger Waldgasthof) und zwei früheren umgenutzten Scheunen, die angrenzende denkmalgeschützte private Parkanlage sowie eine Tennisanlage. Durch die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit der vorgesehenen Bezeichnung Poppenbüttel 45 / Wellingsbüttel 19 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für Wohnungsbau auf den bisher als Tennisanlage genutzten Flächen sowie hinter dem ehemaligen Waldgasthof geschaffen und das Gartendenkmal als private Grünfläche mit öffentlichen Durchwegungen planungsrechtlich gesichert werden.

Zur Entwurfsfindung wurde durch den Eigentümer im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt im April 2017 ein städtebaulich-freiraumplanerisches Gutachterverfahren ausgelobt. Dieses Verfahren mit fünf Teams bestehend aus Architekten und Landschaftsplanern wurde im Mai und Juni 2017 durchgeführt. Die Jurysitzung zur Auswahl eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Konzepts fand am 26. Juni 2017 statt.

Anschauungsmaterial kann ab Montag, dem 3. Juli 2017, bis Freitag, dem 7. Juli 2017, von 9.00 bis 16.00 Uhr im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, 4. Etage, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg und am Montag, dem 10. Juli 2017, ab 17.30 Uhr am Veranstaltungsort eingesehen werden.

Zur öffentlichen Unterrichtung und Erörterung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Infostand der SPD Sasel

Die SPD Sasel lädt zum Gespräch am Infostand am Saseler Markt ein.

Am Sonnabend, den 24. Juni haben die Saselerinnen und Saseler Gelegenheit in der Zeit von 10 bis 12 Uhr am Infostand u.a. mit dem Saseler Bezirksabgeordneten André Schneider ins Gespräch zu kommen.

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Öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Poppenbüttel 43

Das Bezirksamt Wandsbek hat beschlossen, den Bebauungsplan-Entwurf Poppenbüttel 43 zusammen mit der Flächennutzungsplan-Änderung F 02/16 durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der Landschaftsprogramm-Änderung L 02/16 durch die Behörde für Umwelt und Energie gemäß § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuchs (BauGB) öffentlich auszulegen.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplans mit der beabsichtigten Bezeichnung Poppenbüttel 43 (Poppenbütteler Berg / Ohlendieck) sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine teilweise öffentlich geförderte und teilweise freifinanzierte Wohnbebauung auf einer Teilfläche einer ehemals ackerbaulich genutzten Fläche südlich der Straße Poppenbütteler Berg, östlich der Straße Ohlendieck geschaffen werden. Ein Teil der Wohnbebauung soll zunächst der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden dienen. Die Flächen östlich und südlich des Baugebiets sollen als Grün- und Maßnahmenflächen von jeglicher Bebauung freigehalten werden und als Teil bestehender Landschaftsachsen gesichert werden.

Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt: Ohlendieck – Poppenbütteler Berg – über das Flurstück 8046 der Gemarkung Poppenbüttel – Kramer-Kray-Weg.

Der Bebauungsplan-Entwurf (Planzeichnung, Verordnung mit textlichen Festsetzungen und Begründung), die umweltrelevanten Informationen und Fachgutachten sowie die umweltrelevanten Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden gemeinsam mit den Unterlagen zur Flächennutzungsplan-Änderung und zur Landschaftsprogramm-Änderung in der Zeit vom 31. Mai 2017 bis einschließlich 30. Juni 2017 an den Werktagen (außer sonnabends) montags bis donnerstags zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr und freitags zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, 4. Obergeschoss (Flur) öffentlich ausgelegt.

Ein Duplikat der Änderung des Flächennutzungsplans kann in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg, 1. OG (Eingangsbereich), Raum E.01.274 im oben angegebenen Zeitraum eingesehen werden. Ein Duplikat der der Änderung des Landschaftsprogramms kann in der Behörde für Umwelt und Energie, Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg, 1. OG (Eingangsbereich), Raum E.01.274 im oben angegebenen Zeitraum eingesehen werden

Stellungnahmen zu dem ausliegenden Bebauungsplan-Entwurf sowie zu der ausliegenden Änderung des Flächennutzungsplans und der Änderung des Landschaftsprogramms können während der öffentlichen Auslegung bei der jeweils genannten Dienststelle schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden.

Die genannten Planunterlagen können auch im Internet eingesehen werden. Zudem besteht hier die Möglichkeit, direkt Stellungnahmen online abzugeben: www.gateway.hamburg.de. Die für die öffentliche Auslegung maßgeblichen Unterlagen liegen nur im Bezirksamt aus.

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Geschwindigkeitsmessungen in Sasel und Wellingsbüttel

Anwohnerinnen und Anwohner in Wohnstraßen im Alstertal beklagen immer wieder, dass durch Straßenbaustellen viele Autofahrer immer wieder „Schleichwege“ durch Wohngebiete nutzen. Nicht nur Anwohner im Gilcherweg in Sasel stellen fest, dass immer mehr Autos ihre Straße als Ausweichroute nutzen würden.  Beklagt werden in diesem Zusammenhang immer wieder auch gefährliche Verkehrssituationen durch zu hohe Fahrgeschwindigkeiten. Um ein objektives Bild über die bemängelten Zustände zu erhalten, sind verdeckte Messungen mit einem Verkehrsstatistikgerät (VSG) empfehlenswert, fand der Regionalausschuss Alstertal in seiner Sitzung am 14. Dezember 2016 und beschloss mit Drs. 20-3745 (Antrag von SPD und Grünen) einstimmig:  „Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, Messungen mit dem Verkehrsstatistikgerät (VSG) in den Straßen Gilcherweg (zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg), Auf der Heide, Saseler Kamp und Dweerblöcken (Abschnitt zwischen Frahmredder und Saseler Markt) in Sasel sowie im Eckerkamp in Wellingsbüttel durchzuführen, um ggf. notwendige Maßnahmen aus den Ergebnissen abzuleiten.“

Die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariates 35 beantwortete diesen Beschluss nun mit folgender Mitteilung an die Bezirksversammlung (Drs. 20-4034):

Vorbemerkung

Die Polizei nutzt das Verkehrsstatistikgerät (VSG) nach eigener Einschätzung zur Vorbereitung straßenverkehrsbehördlicher Maßnahmen oder auch der Abklärung erforderlicher repressiver Geschwindigkeitskontrollen. Das VSG dient nicht zur Feststellung der Verkehrsdichte. Das Gerät ist nicht geeicht, die Örtlichkeit der Aufstellung kann teilweise zu fehlerhaften Daten führen. Daher kann das Gerät nicht an jeder Örtlichkeit in jeder beliebigen Straße zum Einsatz kommen. Die Feststellung der Verkehrsbelastung in einer bestimmen Straße fällt in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Straßenbaulastträgers. Dies ist im hier fraglichen Bereich das Bezirksamt Wandsbek.

Verkehrssituation im Allgemeinen

Die Straßen Gilcherweg (zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg), Auf der Heide, Saseler Kamp und Dweerblöcken (Abschnitt zwischen Frahmredder und Saseler Markt) in Sasel sowie der Eckerkamp in Wellingsbüttel liegen alle in Tempo-30-Zonen. In diesen Straßen (wie in vielen anderen Straßen Hamburgs auch) hat nach Erkenntnissen des PK 35 in den vergangenen Jahren eine Verdichtung der Wohnbebauung stattgefunden. Hierdurch bedingt hat auch die Anzahl der Bewohner und damit der von diesen genutzten Kraftfahrzeugen zugenommen. Bei den in der Beschlussvorlage erwähnten Verkehren handelt es sich somit überwiegend um Anlieger- und nicht um sog. Ausweichverkehre. Unabhängig davon, sind alle diese Straßen dem öffentlichen Verkehr gewidmet und dürfen daher von Kraftfahrzeugen unabhängig von der Herkunft ihrer Fahrer befahren werden. Gefährliche Verkehrssituationen durch zu hohe Fahrgeschwindigkeiten in diesen Straßen sind dem PK 35 bisher nicht bekannt geworden.

Saseler Kamp

Im Saseler Kamp zwischen Bekwisch und Perlbergweg hat das PK 35 im Zeitraum von Montag 16.01. (11:00 Uhr) und Donnerstag 19.01.2017 (10:00 Uhr) durchgängig eine nicht repressive Geschwindigkeitsmessung mit dem TempoSys-Gerät in Fahrtrichtung Berner Weg durchgeführt. Dieses Gerät zeigt die gemessene Geschwindigkeit auf einem Display an und speichert die Daten. Diese Daten sind keinem Fahrzeug individuell zuzuordnen. Verstöße können deshalb nicht geahndet werden. Bei der Auswertung der gemessenen Geschwindigkeiten wird grundsätzlich der V85%- Wert betrachtet. Dieser Wert bildet die Geschwindigkeit ab, die von 85 % der gemessenen Fahrzeuge nicht überschritten wird. Er liegt im Saseler Kamp zurzeit bei 33 km/h.

In dieser Fahrtrichtung wurden im Berufsverkehr (07:00 – 09:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr) jeweils ca. 30 Fahrzeuge pro Stunde erfasst. Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Dweerblöcken

Im Dweerblöcken zwischen Frahmredder und Saseler Markt hat das PK 35 im Zeitraum von Dienstag 10.01. (11:00 Uhr) und Donnerstag 12.01.2017 (10:00 Uhr) ebenfalls eine Messung mit dem TempoSys-Gerät in Fahrtrichtung Saseler Markt durchgeführt. Der V85%- Wert liegt in der Straße Dweerblöcken zurzeit auch bei 33 km/h. In dieser Fahrtrichtung wurden im Berufsverkehr (07:00 – 09:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr) jeweils 50 – 60 Fahrzeuge pro Stunde erfasst.

Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Gilcherweg

Das PK 35 hat sich mit der aufgeworfenen Thematik im Gilcherweg in seiner Antwort zur SKA Drs. 21/6371 vom 15.10.2016 befasst. Die Situation vor Ort hat sich seitdem nach Einschätzung des PK 35 nicht geändert. Dessen ungeachtet hat das PK 35 im Gilcherweg zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg in Richtung Volksdorfer Weg im Zeitraum von Mittwoch 25.01. (10:00 Uhr) und Freitag 27.01.2017 (14:00 Uhr) ebenfalls eine Messung mit dem TempoSys-Gerät Markt durchgeführt. Der V85%- Wert liegt im Gilcherweg zurzeit auch bei 33 km/h. In dieser Fahrtrichtung wurden in der Zeit von 07:00 bis 09:00 Uhr) ca. 20 Fahrzeuge und im Zeitraum von 15:00 bis 18:00 Uhr 40 – 50 Fahrzeuge pro Stunde erfasst. Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Auf der Heide

Nach Einschätzung des PK 35 ist die Verkehrssituation in der Straße Auf der Heide vergleichbar mit der in den umliegenden o. g. Straßen. Daher sieht das PK 35 hier keine Notwendigkeit, Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Eckerkamp

Aufgrund von Bürgerbeschwerden zum Geschwindigkeitsniveau im Eckerkamp hat das PK 35 am 28.09.2016 in den Mittagsstunden eine repressive Geschwindigkeitsmessung und vom 12.10.-14.10.2016 eine nicht repressive Messung (TempoSys) durchgeführt. Hierbei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung sind daher im Eckerkamp nicht erforderlich.“

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Stellungnahme zu einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel zwischen Hohensasel und Aalkrautweg und Feldblumenweg, Mellingburgredder

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat gestern eine Stellungnahme auf Antrag der rot-grünen Bezirkskoalition zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel beschlossen.

Dem zuvorgegangen waren Eingaben von anliegenden Grundeigentümern und Nachbarn der bisher als Pferdewiese genutzten Fläche, die sich auf der ehemaligen S-Bahntrasse befindet.

Hier der Wortlaut der beschlossenen Stellungnahme:

„Die Auswahl für zukünftige Standorte der öffentlich-rechtlichen Unterbringung für Geflüchtete und Wohnungslose erfolgt auf Grundlage der Einigung zwischen den Bürgerschaftsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen, des Senates und der Bezirke gemeinsam mit der Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ aus dem Sommer 2016.

Grundlage dieser Verständigung ist u.a. die Schaffung sogenannter kleinerer Einheiten, die bevorzugt in den Stadtteilen entstehen sollen, die bisher kaum oder keinerlei Einrichtungen der öffentlichen Unterbringung aufweisen können. Durch eine breitere Verteilung soll eine bessere Integration ermöglicht werden.

Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich für die Prüfung des Standortes Sasel aus. Ziel einer behördeninternen Vorprüfung wird sein, die Eignung des Standortes im Hinblick auf eine mögliche Bebauung in einem baurechtlichen Vorbescheidsverfahren zu klären. Im Zuge dieses Verfahrens wird geklärt, ob eine baurechtlich notwendige Befreiung grundsätzlich oder befristet erteilt werden kann. Erst nach dieser Prüfung kann festgestellt werden, ob und auf welcher Grundlage ein Bauantrag gestellt werden kann. Selbstverständlich werden wir dafür Sorge tragen, dass sämtliche naturschutzrelevanten Belange im Prüfverfahren angemessen berücksichtigt werden. Die von den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgebrachten Hinweise finden wir wichtig und werden uns dafür einsetzen, dass diese ebenfalls in das Prüfverfahren einfließen.

Die Bezirksversammlung Wandsbek wird das Verfahren konstruktiv und im engen Austausch mit den betroffenen Nachbarn begleiten.“

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Kommunalpolitische Sprechstunde mit André Schneider und Kerstin Steden-Vagt

Am Sonnabend, den 18. Februar 2017 lädt die SPD Sasel in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr zur nächsten kommunalpolitischen Sprechstunde mit dem SPD-Bezirksabgeordneten André
Schneider und mit Kerstin Steden-Vagt, Mitglied im Regionalausschuss Alstertal, in das
SPD-Bürgerbüro Sasel im Roten Hahn, Kunaustraße 4, herzlich ein.

„Wir freuen uns auf interessante Gespräche rund um die kommunalen Themen vor der Haustür, die wir politisch im Regionalausschuss und in der Bezirksversammlung für die Bürgerinnen und Bürger bearbeiten“, so Schneider und Steden-Vagt.

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Gegen das Vergessen – Erinnern für die Zukunft

Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2017 um 12.00 Uhr am Mahnmal des ehemaligen KZ – Außenlager Sasel (Petunienweg / Ecke Feldblumenweg).

Am Freitag, den 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des KZ Auschwitz, veranstaltet der Verein „Begegnungsstätte Poppenbüttel“ auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Initiative „Für ein lebenswertes Sasel“ eine Gedenkfeier am Mahnmal des ehemaligen KZ – Außenlager Sasel im Petunienweg / Ecke Feldblumenweg. Neben kurzen Redebeiträgen und Rezitationen wird der Saseler Musiker Bernd Hof die Gedenkveranstaltung wieder mit jüdischen Weisen auf der Mundharmonika begleiten.

Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse des Gymnasiums Oberalster werden aktiv mit Wortbeiträgen die Gedenkfeier mitgestalten. „Darüber freuen wir uns ganz besonders,“ so die Veranstalter. Die Veranstaltung dauert etwa 45 Minuten.

Der Gedenkstein wurde 1982 von der Stadt errichtet. Er bildete den würdevollen Abschluss damaliger Forschungsaktivitäten von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Oberalster, das in unmittelbarer Nähe des Mahnmals liegt. Sie hatten damals unter Anleitung ihres Lehrers Gerd Liszkowsky erstmalig Dokumentationen über das ehemalige KZ Sasel zusammengetragen und in einer Broschüre veröffentlicht, „KZ Sasel. Geschichte eines Außenlagers.“

Alle Saseler und alle Interessierten, die das Gedenken an die unfassbaren Vorgänge jener Jahre auch in unserem Stadtteil wach halten wollen, sind herzlich eingeladen und aufgerufen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Das gilt insbesondere angesichts der gegenwärtigen bedrückenden Auswüchse von Gewalt und Diskriminierung.

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SPD-Bundestagskandidatin Dorothee Martin am Infostand in Sasel

Die frisch gewählte SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal, die Bürgerschaftsabgeordnete Dorothee Martin, war heute auf Einladung der Saseler Sozialdemokraten am Infostand am Saseler Markt und verteilte kleine Schokogrüße zum Advent.

Bundestagskandidatin Dorothee Martin mit den Saseler Genossen am Infostand.

Bundestagskandidatin Dorothee Martin mit den Saseler Genossen am Infostand.

Gemeinsam mit dem Saseler SPD-Vorsitzenden und Bezirksabgeordneten André Schneider sowie weiteren Vorstandsmitgliedern der Saseler SPD stand Martin für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

„Der Infostand an einem Adventssonnabend hat für uns schon Tradition. Wir bedanken uns mit einem kleinen Schokoweihnachtsmann bei den Saselerinnen und Saselern für die Zusammenarbeit im Stadtteil“, so André Schneider.

Die Saseler SPD lud zudem zeitgleich zur Bürgersprechstunde in das SPD-Bürgerbüro in den „Roten Hahn“ ein, wo man sich bei heißen Getränken und Gebäck aufwärmen und stärken konnte. Die Bürgersprechstunden finden dort regelmäßig jeden 1. Sonnabend im Monat von 10 bis 12 Uhr statt.

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