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Wandsbek Medaille für Rolf Mäkel

Am 1. Oktober verlieh die Bezirksversammlung Wandsbek die Wandsbek Medaille in Silber an den langjährigen Vorsitzenden des „Leyton-Wandsbek Freundschaftsbundes“, der maßgeblich den Austausch zwischen dem Hamburger Bezirk Wandsbek und dem Londoner Stadtteil Waltham Forest organisiert und gestaltet hat.

Wandsbek Medaille in Silber für Rolf Mäkel

Hier meine Rede als Vorsitzender der Bezirksversammlung zur Ehrung von Rolf Mäkel:

„Lieber Herr Mäkel,
sehr geehrter Herr Bruhns,
sehr geehrter Herr Ritzenhoff,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

die Bezirksversammlung Wandsbek verleiht heute Ihnen, lieber Herr Mäkel, die Wandsbek Medaille.

Wir ehren damit ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Partnerschaft zwischen dem Hamburger Bezirk Wandsbek und dem Londoner Stadtteil Leyton/Waltham Forest.

Stadtteilpartnerschaften wurden ab 1947 insbesondere durch das Engagement britischer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht.

So sollten freundschaftliche Beziehungen zwischen deutschen und britischen Städten gegründet werden, um die Völkerverständigung „von unten“ zu ermöglichen.

Das war nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine zwingende und notwendige Voraussetzung, um den Frieden in Europa zu stabilisieren und den demokratischen Aufbau der späteren Bundesrepublik Deutschland zu begleiten und zu unterstützen.

Noch vor Gründung der Bundesrepublik wurde am 21. Februar 1949 in London die Leyton-Wandsbek Friendship Association gegründet. Großen Anteil daran hatte die Lehrerin Elsie Pracy, die später auch die Kontakte zur Stadt Hamburg herstellte. Man kümmerte sich um Hilfslieferungen für die Wandsbeker Bevölkerung, die zumeist aus Kleider- und Sachspenden bestanden und welche die große Hilfsbereitschaft der Menschen aus Leyton dokumentierten. Vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sicherlich keine Selbstverständlichkeit für die Londoner Bevölkerung. Aber ein Akt der Freundschaft und der Hoffnung.

Auf Wandsbeker Seite betreuten Bezirksverwaltung und Bezirksversammlung sowie weitere Institutionen und Privatleute diese besondere Verbindung, die dann ab dem Jahre 1960 mit Gründung des „Leyton-Wandsbek Freundschaftsbundes e. V.“ von Hamburger Seite institutionalisiert wurde.

Dieser Verein bestand 60 Jahre und hat in dieser Zeit viele Begegnungen zwischen den Menschen aus beiden Städten organisiert und begleitet. Die Bezirksversammlung Wandsbek war seitdem Partner des Vereins und hat den gelebten Austausch dieser besonderen Stadtteilpartnerschaft immer unterstützt.

Über die Jahrzehnte hatte sich ein intensiver Austausch entwickelt, den Sie und Ihre Mitstreiter, lieber Herr Mäkel, in der gedruckt vorliegenden Chronik des Vereins außerordentlich eindrucksvoll beschrieben und bebildert haben.

In der Chronik wird auch sehr detailliert beschrieben, wie sich die Bezirksversammlung unter der Leitung von Michael Bruhns als Vorsitzender für die Beziehungen zwischen Wandsbek und Waltham Forest eingesetzt hat. Wir sind heute sehr froh, dass Sie, lieber Herr Bruhns, an der Ehrung für Herrn Mäkel teilnehmen und gleich noch selbst über Ihre Begegnungen und Eindrücke dieser Stadtteilpartnerschaft berichten werden.

In den letzten Jahren nahm die Intensität der Stadtteilpartnerschaft allerdings leider zunehmend ab – es wurde für alle Beteiligten immer schwieriger, diese Arbeit in gewohnter Weise fortzuführen. Viele Gründe mögen dazu beigetragen haben, dass es über die Zeit weniger wurde. Diese Entwicklung betraf leider auch Ihren Verein und zwar existenziell.

Sie schrieben dazu in Ihrer Chronik: „In einer zunehmend globalisierten und vernetzten Welt erscheint den meisten Menschen der Erhalt eines solchen Vereins zu aufwändig und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement ließ soweit nach, dass sich der Verein nicht aufrechterhalten ließ“.

In diesem Jahr hat der Leyton-Wandsbek Freundschaftsbund e.V. seine Tätigkeit offiziell beendet – Ihnen, lieber Herr Mäkel oblag es in der Verantwortung als 1. Vorsitzender des Vereins die Liquidation einzuleiten und auch abzuschließen. Ganz sicher keine leicht vollzogene Entscheidung, da bin ich mir sicher. Sie haben darüber auch der Bezirksversammlung berichtet und wir haben das mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

Nun ist der Verein das eine – vielleicht eher ein Symptom einer gesellschaftlichen Entwicklung, die wir in vielen anderen Bereichen ebenfalls beobachten können.

Unter politisch-gesellschaftlicher Betrachtung gesehen, könnte eine weitere Ursache des geringer gewordenen Interesses an dieser Form der internationalen Partnerschaften aber auch sein, dass eine Partnerschaft in dieser Form und auf dieser Ebene vielleicht von beiden Seiten als gar nicht mehr notwendig erachtet worden ist – war man doch inzwischen auf ganz anderen Ebenen vielfältig in der Europäischen Union vernetzt. Europa war eine gefühlte Selbstverständlichkeit.

Aber seit dem erfolgten Brexit des Vereinigten Königreichs, also dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union könnte man sich jetzt die Frage stellen, ob nicht gerade zu dieser Zeit solche britisch-deutschen Partnerschaften notwendig wären, um die Beziehungen zwischen unseren Ländern auf einer guten Ebene zu halten, in der sie für beide Seiten von Nutzen wäre. Eine gefühlte Selbstverständlichkeit ist kein ewig bestehender Selbstzweck.

Die Dinge, die uns wichtig sind, müssen wir stets mit der notwendigen Wertschätzung begegnen. Vielleicht hilft uns diese Erkenntnis für zukünftige Entscheidungen in diese Richtung.

Wir haben die Stadtteilpartnerschaft nicht beendet, sie ruht – sie kann jederzeit wiederbelebt werden. Wir sollten darüber nachdenken, wie uns das – auch vor dem Hintergrund des eben Gesagten – wieder gelingen kann.

Jetzt gilt es aber Ihnen, lieber Herr Mäkel, für Ihre langjährige Arbeit als Mitglied und Vorsitzender des aufgelösten Vereins und aufrichtigen Freund internationaler Beziehungen zu danken!

Wir sagen Danke für Ihre Bereitschaft, viel Zeit und Kraft in eine Aufgabe zu investieren, die ganz zweifelsfrei zu einer stabilen freundschaftlichen Beziehung zwischen Wandsbek und Leyton/Waltham Forest und seinen Menschen geführt hat. Dieser Einsatz für die Gesellschaft ist nicht selbstverständlich und erfährt durch die Verleihung der Wandsbek Medaille an Sie unsere allerhöchste Wertschätzung und Dankbarkeit für Ihre geleistete Arbeit!“

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Stichweg Saseler Parkweg wieder gut in Schuss

Aufgrund eines von mir initiierten Antrags der rot-grünen Koalition im Regionalausschuss Alstertal wurde nun vom Bezirksamt Wandsbek der Stichweg Saseler Parkweg zwischen Saseler Chaussee und der Einfahrt zum Alfred-Mager-Stadion des TSV Sasel instandgesetzt. Die Fahrbahndecke wurde mit einer neuen Asphaltschicht versehen und der Seitenstreifen wurde ebenfalls erneuert. Jetzt kann der vielfrequentierte Weg wieder sicher von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden.

Wieder sicher nutzbar: Der Stichweg des Saseler Parkweges in Richtung Alfred-Mager-Stadion. (Foto: Schneider)
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Respektschilder am Alsterwanderweg aufgestellt

Neue Respektschilder im Verlauf des Alsterwanderweges aufgestellt

Foto: Bezirksamt Wandsbek

Das Bezirksamt Wandsbek hat insgesamt 30 sog. „Respektschilder“ an Standorten und Zugängen entlang des gesamten Alsterwanderweges im Bezirk Wandsbek aufgestellt.

Die neue Beschilderung soll Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger darauf hinweisen, dass der beliebte Wanderweg gemeinsam in gegenseitiger Rücksicht und respektvoll miteinander genutzt wird, damit alle Bürgerinnen und Bürger  Spaziergänge oder Radtouren entlang der Alster genießen können.

Das Bezirksamt setzt mit dem Aufstellen der Respektschilder einen einstimmigen Beschluss des Regionalausschusses Alstertal und der Bezirksversammlung Wandsbek aus 2019 auf Grundlage einer Bürgereingabe um.

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Veloroutenausbau: Umgestaltung des Heegbarg ab 20. Juli

Im Zuge der Umsetzung des Veloroutenprogramms der Freien und Hansestadt Hamburg plant und realisiert das Bezirksamt Wandsbek die Umgestaltung und Sanierung des Heegbarg. Der Abschnitt gehört zur Veloroute 5, die aus dem Zentrum der Stadt auf einer Länge von fast 23 Kilometern in den Nordosten Hamburgs führt. Ziel des Ausbaus ist die Schaffung attraktiver und sicherer Radverkehrsanlagen im Rahmen der Umsetzung des Bündnisses für den Radverkehr.

Die Bauarbeiten sollen am 20. Juli 2020 beginnen. Das Bauende ist für Februar 2021 angesetzt.

Im Abschnitt zwischen Saseler Damm und Alsterredder wird der Heegbarg komplett umgebaut. Die Fahrbahn wird angepasst und saniert und es werden Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn angelegt. Die Bushaltestelle wird barrierefrei ausgebaut. Im Abschnitt zwischen Alsterredder und Saselbergring werden die Nebenflächen komplett neu gestaltet und es werden neue Bäume angepflanzt. Die Übergänge an den Kreuzungen werden barrierefrei hergestellt.

Zuerst werden zwischen dem Saseler Damm und dem Alsterredder die Nebenflächen, der Asphaltunterbau und die barrierefreie Bushaltestelle hergestellt. Hierfür wird eine Einbahnstraßenregelung vom Saseler Damm in Richtung Alsterredder eingerichtet. Für die Herstellung der Asphaltdeckschicht muss an zwei Wochenenden eine Vollsperrung vorgenommen werden. Der Fußgänger- und Radverkehr wird zu jeder Zeit aufrechterhalten.

Im Anschluss werden die Nebenflächen im Abschnitt zwischen Alsterredder und Saselbergring neugestaltet und die Bäume gepflanzt.

Detaillierte Informationen zum konkreten Bauablauf und den verkehrlichen Regelungen sind hier

www.hamburg.de/wandsbek/strassenbaustellen/

für alle Interessierten aufbereitet und werden während des gesamten Bauablaufs aktuell gehalten.

Das Bezirksamt Wandsbek und die bauausführenden Firmen setzten alles daran, die Einschränkungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Die Anliegerinformation kann hier heruntergeladen werden.

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Karstadt und Galeria-Karstadt-Standorte in Wandsbek erhalten

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek befasste sich in seiner Sitzung vor der Sommerpause mit den aktuell bekannt gewordenen Schließungsabsichten der Karstadt und Galeria-Karstadt Warenhäuser. Betroffen sind davon auch zwei Traditionsstandorte in Wandsbek: Das Karstadt-Haus am Wandsbek Markt und das Galeria-Warenhaus im Alstertal-Einkaufszentrum in Poppenbüttel.

Die Fraktionen haben zwei vorgelegte Anträge von SPD, Grünen und Linken und der CDU-Fraktion zusammengeführt, dem auch die FDP-Fraktion beitreten konnte. Ein breiter demokratischer Konsens, der die Haltung der Bezirksversammlung Wandsbek zum Ausdruck bringt:

Interfraktioneller Antrag
der Fraktionen von SPD, GRÜNE, Die Linke, CDU, und FDP in der Bezirksversammlung Wandsbek

Möglichkeiten zum Erhalt der Kaufhausstandorte am Wandsbek-Markt und Poppenbüttel Ausloten

Karstadt-Galeria-Kaufhof kündigte am 18.6.20 die geplante Schließung von etlichen Warenhäusern an. Von 172 sollen 62 Warenhäuser in Deutschland schließen. Mit auf der Streichliste stehen die beiden im Bezirk Wandsbek beheimaten Standorte am Wandsbeker Markt und im Alstertal Einkaufszentrum in Poppenbüttel. Die Schließung beider Standorte wäre ein großer Verlust für die Einkaufsstandorte und dramatisch für die zahlreichen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher ist unser Ziel, die Standorte zu erhalten.

Das Wandsbeker Karstadt-Haus hat eine lange Tradition. Bereits 1892 stand schon am selben Ort ein kleines Kaufhaus „Ernst Karstadt“. Dieses Kaufhaus war das zweitälteste Kaufhaus Deutschlands und das erste von Ernst Karstadt. Im Jahr 1900 übernahm Rudolph Karstadt 13 Geschäfte seines hoch verschuldeten Bruders Ernst, darunter auch Karstadt Wandsbek.

Das heute am Wandsbeker Markt stehende Gebäude wurde 1921/22 nach den Plänen des Regierungsbaumeisters C.G. Bensel gebaut und ist städtebaulich prägend.  Es steht in Teilen unter Denkmalschutz. Eigentümer des Gebäudes ist die Union Investment, dem u.a. auch das Einkaufszentrum Wandsbek Quarree gehört. Die Einkaufsstraße Wandsbek Markt, mit Karstadt und dem Einkaufszentrum Wandsbek Quarree, sind nach dem Ordnungsplan Zentrale Standorte ein B1 – Bezirkszentrum. Die Galeria ist traditionell mit dem Alstertal Einkaufszentrums eng verbunden. Das Alstertal Einkaufszentrum wurde 1970 in der Grundform des Mall-Centers – zwei Magneten (ein Warenhaus links, ein Warenhaus rechts), dazwischen die überdachte Mall mit Geschäften, errichtet.

Vor diesem Hintergrund möge der Hauptausschuss in Vertretung der Bezirksversammlung beschließen:

1. Der Hauptausschuss bedauert, dass Galeria Karstadt Kaufhof GmbH Deutschland die beiden Karstadt Standorte Wandsbek Markt und Poppenbüttel mit auf die Streichliste genommen hat. Beide Standorte sind bedeutend für die bezirkliche Zentrenentwicklung und städtebaulich prägend. Es gilt über 200 Arbeitsplätze bei Karstadt-Kaufhof zu erhalten.

2. Die zuständige Fachbehörde und das Bezirksamt werden gebeten, ihren Einfluss bei den Verhandlungen zwischen Karstadt-Kaufhof und den Immobilieneigentümern geltend zu machen, um wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Erhalt beider Standorte sicherzustellen, und auszuloten welche Möglichkeiten es gibt die Standorte zu erhalten z. B. über eine Mietstundung- und Reduzierung in Verhandlung zu treten.

3. Das Denkmalschutzamt und der Oberbaudirektor werden gebeten nachdrücklich die Pflichten des Eigentümers zum Erhalt des Denkmals Karstadt-Kaufhaus einzufordern und sicherzustellen.

4. Sollten Liquiditätsausfälle durch die Corona-Pandemie ursächlich für die Schließungsentscheidung sein, wird die Finanzbehörde gebeten zu prüfen, ob entsprechende Hilfsprogramme trotz des laufenden Schutzschirmverfahrens zur Anwendung kommen können. Letzteres soll an den weitest möglichen Erhalt der Arbeitsplätze bei Karstadt-Wandsbek und Galeria-Kaufhof Poppenbüttel geknüpft sein.

5. Sollten die Karstadt Standorte dennoch nicht erhalten werden können, bitten wir die Eigentümer, Leerstand zu vermeiden. Eine Einzelhandelsnutzung – als gesamtes oder mit einzelnen Läden – wäre anzustreben.

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Sanierung Harksheider Straße – 2. Bauabschnitt

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) setzt seit Anfang des Jahres die Asphaltdeckschicht der Harksheider Straße instand. Der letzte Bauabschnitt startet am 9. Juli 2020 an der Kreuzung Ulzburger Straße und endet am 5. August 2020. Er konnte durch vorgezogene Arbeiten im April um zwei Wochen verkürzt werden. Der Bauabschnitt umfasst auch den Poppenbüttler Weg bis zur Kreuzung Saseler Damm und Teilstücke vom Ring 3 bis zu den Einmündungen Müssenredder, bzw. Marienhof.

An der Kreuzung Saseler Damm und im Ring 3 wird einspurig durch das Baufeld geführt. Aufgrund der geringen vorhandenen Fahrbahnbreiten lassen sich die übrigen Arbeiten nur unter Vollsperrung der Harksheider Straße ausführen. Die Umleitungen sind großräumig ausgeschildert, sie verlaufen über den Ring 3/ Ulzburger Straße/ auf die Harksheider Straße oder über die Poppenbüttler Hauptstraße/ An Der Alsterschleife / Lemsahler Landstraße/ Poppenbüttler Berg auf die Harksheider Straße.

Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Hier kann die detaillierte Anliegerinformation heruntergeladen werden.

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Wechsel an der Spitze der Wandsbeker Bezirksversammlung

Die Wandsbeker Bezirksversammlung hat mich in ihrer Juni-Sitzung als Nachfolger vom langjährigen Vorsitzenden Peter Pape zum neuen Vorsitzenden der Bezirksversammlung Wandsbek gewählt.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek und bringe gerne meine langjährigen Erfahrungen im Zusammenspiel zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Kommunalpolitik und der Verwaltung mit in dieses Amt, dass ich genauso engagiert wie Peter Pape ausfüllen möchte. Es sind große Fußstapfen, aber ich bin froh, ihn auch weiterhin als Kollegen in der Fraktion an meiner Seite zu haben.

Hier ein paar Auszüge meiner kurzen Rede nach Übernahme des Vorsitzes:

„Ich möchte mich als erstes für das mir entgegengebrachte Vertrauen sehr herzlich bedanken und mich mit einigen wenigen Worten an sie wenden.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in dieser neuen Funktion, insbesondere hier im Präsidium, welches wir im nächsten Wahlgang gleich noch mit der Wahl eines weiteren Stellvertretenden Vorsitzenden vervollständigen werden.

Und ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung sowie selbstverständlich mit dem ganzen Bezirksamt und last but not least mit Ihnen, den Kolleginnen und Kollegen der Bezirksversammlung sowie mit den zugewählten Bürgerinnen und Bürgern in den Ausschüssen. Mit mir haben Sie immer einen Ansprechpartner, der sich für die Belange der Bezirksabgeordneten einsetzen wird.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Peter Pape auch noch einmal sehr herzlich für die geleistete Arbeit als Vorsitzender der Bezirksversammlung in der letzten und in dieser Wahlperiode bedanken: Lieber Herr Pape, lieber Peter, Sie haben hier wirklich Maßstäbe gesetzt. In einer Bezirksversammlung mit 57 Mitgliedern (der größten Hamburgs), den zahlreichen zugezählten Bürgerinnen und Bürgern aller Fraktionen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktionsgeschäftsstellen, unserer Geschäftsstelle, der Bezirksamtsleitung sowie den Leiterinnen und Leitern der Dezernate und Fachämter des Bezirksamtes die Fäden für die Belange der Bezirksversammlung in der Hand zu halten – das ist schon eine große Aufgabe, die Sie großartig mit sehr viel Engagement geleistet haben. Dafür gebührt Ihnen der Dank des Hauses. Sie bleiben uns Ihrer Expertise erhalten und vertreten als Abgeordneter auch weiterhin die Interessen der Wandsbekerinnen und Wandsbeker, insbesondere aus Ihrem Wahlkreis Volksdorf und die Walddörfer.

Ich habe großen Respekt vor dieser neuen Aufgabe. Ich hoffe aber, dass mir die Erfahrungen meiner bisherigen parlamentarischen Tätigkeit der letzten Jahre in der Bezirksversammlung und ihren Ausschüssen in verschiedenen Funktionen hilfreich sein möge.

Ich begrüße an dieser Stelle auch von meiner Seite alle Zuschauerinnen und Zuschauer, die durch den Livestream an der Sitzung teilnehmen. Wir sind alle sehr froh, dass wir Ihnen diesen Dienst nun anbieten können – sobald es die Lage wieder zulässt, freuen wir uns natürlich auch auf Ihren Besuch hier im Bürgersaal, damit Sie ggf. Ihre Anliegen direkt adressieren können.“

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Neue Parkbänke gesucht – Vorschläge willkommen

Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge für Standorte einreichen

Das Bezirksamt Wandsbek plant, im Sommer 2020 zusätzliche neue Parkbänke in den öffentlichen Grünanlagen des Bezirkes aufzustellen. Dadurch sollen sowohl die Aufenthaltsqualität in den Parkanlagen verbessert werden als auch neue Rastplätze für die Besucherinnen und Besucher der Parkanlagen entstehen.

In jedem Regionalbereich in Wandsbek sollen fünf neue Bänke aufgestellt werden. Die Regionalausschüsse Alstertal und Walddörfer bitten die Einwohnerinnen und Einwohner ihrer Regionen daher um Mithilfe bei der Identifizierung der besten Bankstandorte.  

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadtteile des Alstertals (Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Sasel, Wellingsbüttel) und der Walddörfer (Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf, Duvenstedt, Wohldorf-Ohlstedt) haben die Gelegenheit, schriftliche Vorschläge bis zum 12. Juni 2020 bei der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek einzureichen:

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek
Schloßstraße 60, 22041 Hamburg

E-Mail: Bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de

Telefon: (040) 428 81 – 2386

Bei der Wahl der Standorte sollten folgende Voraussetzungen beachtet werden: Es muss sich um eine öffentliche Grünanlage, eine Grünverbindung, einen Kleingartenverein oder einen Spielplatz handeln. Der Standortvorschlag soll keinen Ersatz für eine bereits bestehende Bank darstellen. 

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B-Planentwurf Poppenbüttel 44 (Wentzelplatz) öffentlich ausgelegt

Öffentliche Auslegung vom 20. Mai bis 22. Juni 2020

Das Bezirksamt Wandsbek legt den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Poppenbüttel 44 öffentlich aus.

Das Plangebiet liegt im Stadtteil Poppenbüttel westlich des ZOBs an der Straße Wentzelplatz.

Durch den Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine mehrgeschossige Neubebauung mit etwa 136 Wohnungen und einem Büro (davon mindestens 30 Prozent öffentlich gefördert) und Büro- und Dienstleistungsnutzungen geschaffen werden.

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans (Planzeichnung, Verordnung mit textlichen Festsetzungen, Begründung, Vorhaben- und Erschließungsplan) sowie die dazu vorliegenden umweltrelevanten Informationen werden von Mittwoch, den 20. Mai 2020, bis Montag, den 22. Juni 2020, öffentlich ausgelegt.

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Poppenbüttel 44 kann im oben genannten Zeitraum im Internet unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ auf den Seiten des „HamburgService“ eingesehen werden. Zudem besteht hier die Möglichkeit, direkt Stellungnahmen online abzugeben. Vor der Nutzung ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Der Online-Dienst kann unter folgender Adresse aufgerufen werden: https://bauleitplanung.hamburg.de/

Zudem kann unter Einhaltung der erlassenen Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg der Bebauungsplan-Entwurf im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, 4. Obergeschoss, Raum 419 montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr und freitags zwischen 8 Uhr und 14 Uhr öffentlich eingesehen werden. Der Zugang ist barrierefrei.

Zu beachten ist, dass immer nur eine Besuchspartei (eine Person, zwei zusammen erscheinende Personen oder in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen) Zugang zum Auslegungsraum hat.

Während der Auslegefrist können Stellungnahmen zum Entwurf abgegeben werden.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes bitten wir interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Unterlagen möglichst auf elektronischem Weg einzusehen (siehe oben) und Stellungnahmen ebenfalls auf diesem Weg oder per E-Mail an

Stadt-und-Landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de oder per Post abzugeben.

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Wir halten zusammen!

Allgemeine Verhaltensregeln

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät weiterhin dazu, besonnen zu bleiben und sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des RKI zu halten. Die Behörde rät zudem, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten und genügend Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen und Verbindung zu Risikogebieten rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Informationen für Unternehmen

Über mögliche Hilfsangebote können sich Unternehmen auf der Internetseite der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation informieren: https://www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/. Alle unternehmensbezogenen Hotlines finden Sie zur Verbreitung auf dieser Webseite: https://www.hamburg.de/coronavirus/wirtschaft/#dreizehn.

Fragen zum Thema Coronavirus: Hotline 040 428 284 000

Allgemeine Fragen zum Coronavirus werden unter der Hotline 040 428 284 000 beantwortet. Diese ist 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar.

Meldung bei Symptomen: Arztruf 116117

Bei auftretenden grippeähnlichen Symptomen in Verbindung mit Kontakt zu erkrankten Personen oder einer Rückkehr aus Risikogebieten soll der Hausarzt oder der Arztruf 116117 telefonisch kontaktiert werden.

Offizielle und amtliche Informationen zum Thema Coronavirus

Der Hamburger Senat informiert auf www.hamburg.de/corona über Maßnahmen, um der Ausbreitung des Coronavirus in Hamburg zu begegnen. Hier finden Sie amtliche Anordnungen, Verhaltenstipps sowie Infos zu den Bereichen Kita, Schule, Hochschule, Freizeit, Wirtschaft, Mobilität und vielen weiteren Themen. Diese zentrale Informationsseite bietet viele Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.

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