Archiv der Kategorie: Sasel

Brückenneubau über den Haingraben im Naturschutzgebiet Hainesch Iland

Das Bezirksamt Wandsbek hat den Bau einer neuen Brücke über den Haingraben beauftragt. Die Arbeiten werden mit dem Einbau der Fundamente ab 18.10. beginnen. Im Anschluss daran erfolgt der Brückenaufbau. Die gesamte Dauer der Arbeiten soll – sofern es die Witterung zulässt – bis spätestens Ende Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Der Haingraben im Naturschutzgebiet Hainesch Iland gehört zu einem von drei Bachtälern mit bewaldeten Hängen, die innerhalb des Schutzgebietes als besonders wertvolle Flächen gelten.

Eine Brücke über den Haingraben stellt eine wichtige Wegeverbindung über einen Teil des Rundganges im Naturschutzgebiet dar. Seit dem Abriss der alten, nicht mehr standsicheren Brücke war diese Wegeverbindung nicht mehr nutzbar.

Das Bezirksamt bittet die Bevölkerung um Verständnis dafür, dass es während der Arbeiten zu Einschränkungen in der Nutzung der Wege kommen kann und bedankt sich bei den Besucherinnen und Besuchern des Naturschutzgebietes für ihre Geduld in der brückenlosen Zeit. Durch den Neubau der Brücke über den Haingraben wird der Rundweg in naher Zukunft wieder uneingeschränkt möglich sein.

Beitragsfoto: Planungsbüro Klaus-Werner Harms/Bezirksamt Wandsbek

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Rot gefärbte Radfahrstreifen sorgen für mehr Sicherheit

In seiner Sitzung Ende April hat sich der Regionalausschuss Alstertal nach einem Antrag von SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN dafür ausgesprochen, vor allem die Radfahrstreifen in Mittellage im Kreuzungsbereich Wellingsbüttler Weg/Rolfinckstraße rot einfärben zu lassen. Seit Anfang Juni sind die Radfahrstreifen, die zum Linksabbiegen genutzt werden in beiden Straßen rot eingefärbt.

André Schneider, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Wellingsbüttel und Sasel in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Inzwischen werden die Roteinfärbungen von Radfahrstreifen vernünftigerweise zur Regel statt zur Ausnahme. Das ist bei diversen Straßenbaumaßnahmen in Sasel und Wellingsbüttel und darüber hinaus zu beobachten und sorgt so hoffentlich für ein besseres und sicheres Miteinander der Verkehrsteilnehmer*innen. Vorsichtiges Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme werden durch die Roteinfärbungen natürlich nicht außer Kraft gesetzt.“

Wolfgang Böhm, Regionalsprecher für das Alstertal der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Radfahrstreifen in Mittellage stehen nicht nur an dieser Kreuzung in der Kritik vieler Bürger*innen. Einerseits befürchten Radfahrer*innen übersehen zu werden, andererseits können und dürfen diese Radfahrstreifen von Autofahrern überfahren werden. Im Rahmen der Volksinitiative ‚Radentscheid Hamburg‘ hatten sich Initiative und Senat 2019/20 darauf geeinigt, solche Radstreifen rot einzufärben. Wir freuen uns, dass die Roteinfärbung durch unseren Antrag jetzt auch in Wellingsbüttel vorgenommen wurde. Die Rotfärbung trägt zur besseren Sichtbarkeit bei und fördert dadurch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen.“

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Grundinstandsetzung und Neuordnung der Entwässerung im Horstweg

Vorstellung der Planung im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft am 12. August 2021

Das Bezirksamt Wandsbek beabsichtigt eine Grundinstandsetzung des Horstweges von der Straße Weißdornweg bis zur Wendekehre an der Stadtbahnstraße vorzunehmen.

Mit dieser Maßnahme soll der Zustand der Fahrbahn, der Nebenflächen, die Entwässerungssituation sowie die Verkehrssicherheit insgesamt verbessert werden.

Im Planungsbereich soll die Fahrbahn zu einer Mischverkehrsfläche als verkehrsberuhigter Bereich um-gestaltet werden. Um die Entwässerung der Mischverkehrsfläche zu gewährleisten, wird eine neue Straßenentwässerungsanlage hergestellt. 

Die Umsetzung der Baumaßnahme ist für das 1. Quartal 2022 vorgesehen.

Die vorgesehene Planung wird dem Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft am Donnerstag, 12. August 2021, zur Kenntnis gegeben.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bittet das Bezirksamt Interessierte, sich für eine digitale oder ggf. persönliche Teilnahme an der Ausschusssitzung unter dem Link  https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/allris.net.asp über die Durchführung des Ausschusses und die Anmeldung zu informieren. Die Einladung zur Sitzung kann dort im Laufe des 05.08.2021 eingesehen werden.

Kartenausschnitt: FHH Atlas, Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung

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Nahversorgung am Saseler Markt erhalten und stärken

Die Saseler Sozialdemokraten sprechen sich für den Erhalt und die Stärkung des Nahversorgungsstandortes Saseler Markt aus. Neben dem bereits beschlossenen Umbau des Saseler Marktes, der in diesem Jahr beginnen soll, gehören dazu auch konkrete Entwicklungsperspektiven für den Einzelhandel vor Ort.

Nach einem NDR-Beitrag vom 16. Juli, nach dem ALDI plant, einen neuen Discounter im Waldweg zwischen Sasel und Volksdorf anzusiedeln, gibt es Befürchtungen, dass der ALDI-Standort im Ortszentrum aufgegeben werden könnte.

„Diese Entwicklung sehen wir mit großer Sorge. Zum einen sehen wir Probleme für die kleineren Geschäfte am Standort Saseler Markt. ALDI ist einer der großen Frequenzbringer – wenn der Standort aufgegeben werden sollte, würden sehr wahrscheinlich weniger Leute die anderen Geschäfte am Saseler Markt besuchen. Zum anderen stellen sich mit dem in Rede stehenden neuen Standort am Waldweg viele Fragen“, so der Saseler SPD-Vorsitzende Martin Wettering.

Neben den möglichen negativen Auswirkungen auf den Standort Saseler Markt sieht die SPD Sasel vor allem verkehrliche Probleme mit einem Discounterstandort am Waldweg. Dazu zählen Anlieferverkehre ebenso wie eine weitere Verkehrszunahme. Befürchtet werden vor allem Beeinträchtigungen durch zusätzlichen Verkehr in den umliegenden Wohnstraßen mit allen Konflikt- und Gefahrenpotenzialen, die sich daraus ergeben können.

„Der Waldweg ist baurechtlich ein Mischgebiet und glänzt bereits mit einigen kleineren Gewerbebetrieben und Einzelhandel. Unserer Meinung nach passt ein großer Discounter an der Stelle aber nicht hin. Über Wohnungsbau kombiniert mit kleineren Gewerbeeinheiten kann man sicherlich reden. Das würde sich gut einfügen. Wir sollten stattdessen eher die Entwicklungspotenziale am Saseler Markt noch einmal ins Auge fassen und dort für eine Stärkung der ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden sorgen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

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„Kratzmann-Kreuzung“ endlich rot

Ein ursprünglich rot-grüner Antrag von 2018 aus dem Regionalausschuss Alstertal wurde nun endlich umgesetzt: die Rotfärbung der Radfahrspuren auf der Kreuzung Saseler Chaussee/Stadtbahnstraße für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende.

Dem vorausgegangen waren Eingaben an die Bezirksversammlung Wandsbek im Zusammenhang mit dem Umbau des Knotenpunktes, dem sich die rot-grüne Koalition im Regionalausschuss Alstertal mit einem Antrag angenommen hatte. Der Antrag wurde später auch von der damaligen liberalen Fraktionsgemeinschaft und den Linken unterstützt und mit breiter Mehrheit von der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen.

Die damalige Behörde für WIrtschaft, Verkehr und Innovation teilte bereits Anfang 2019 der Bezirksversammlung mit, dass sie der Roteinfärbung zustimme und sie im Frühjahr desselben Jahres umsetzen wolle – was allerdings dann nicht gleich geschah.

Zwei Jahre später ist es nun endlich soweit: die eingefärbten Radfahrspuren leuchten ab sofort in knalligem Rot und werden so für mehr Aufmerksamt für den Radverkehr an Ort und Stelle sorgen.

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Baumfällarbeiten im Fokus

Baumfällungen werden nicht nur in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, auch die Politik beschäftigt sich regelmäßig intensiv mit dem Thema. Insbesondere in der Ausführungszeit zwischen Oktober und März wundern sich manche über die Arbeiten, die von Fachfirmen im öffentlichen Raum durchgeführt werden.

Baumfällungen sorgen vielfach für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Foto: A. Schneider

Jedes Jahr im Herbst werden daher im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung Wandsbek die notwendigen anstehenden Baumfällungen von der Verwaltung vorgestellt. Auch die Regionalausschüsse werden über die geplanten Maßnahmen informiert, in dem die sogenannten Fälllisten vorgelegt werden. Die Ausschussmitglieder können sich dann mit Nachfragen an die Verwaltung wenden.

Einen guten Überblick über die jeweiligen Maßnahmen gibt es transparent auch jederzeit für die Öffentlichkeit. Auf der Seite des Bezirksamtes Wandsbek werden die aktuellen Listen zur Einsichtnahme bereitgestellt und Hintergründe erläutert. Sollten also Nachfragen bestehen, können diese direkt an das Bezirksamt gerichtet wenden. Die Kontaktmöglichkeiten werden auf der Homepage ebenfalls genannt.

Aktuelle Liste Straßenbäume Alstertal

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Warum gibt es in Hamburg nur ein Impfzentrum?

Mich erreichte heute eine E-Mail vom Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel e.V. zur Frage, weshalb nur ein Impfzentrum in Hamburg eingerichtet worden ist – viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Alstertal müssten einen beschwerlichen und ggf. teuren Weg zu den Messehallen in Kauf nehmen, um zur Impfung zu gelangen. Ein dezentrales Zentrum z. B. im Sasel-Haus wäre doch auch denkbar gewesen?

Meine Antwort veröffentliche ich an dieser Stelle gerne:

„Herzlichen Dank für Ihre E-Mail. Mit dem Start der Impfungen, auf den wir ja alle schon sehr sehnsüchtig gewartet haben, ergeben sich gerade in der Anfangszeit sehr viele Fragen. Und auch Ihre Frage empfinde ich als sehr berechtigt. Ich habe heute daher bei der Sozialbehörde nachgefragt. Mir wurde hierzu geantwortet:

‚Der Transport des Impfstoffes ist außerordentlich aufwändig und erfordert eine abgestimmte Logistik: Wenn nicht innerhalb des engen möglichen Zeitkorridors alle Personen vor Ort sind, und alle Rahmenbedingungen stimmen, könnte es passieren, dass Impfstoffdosen verfallen und unbrauchbar werden. Als Stadtstaat haben wir einen Vorteil: Die langen Wegestrecken entfallen. Mit dem Impfzentrum in Messehalle A3 gibt es in Hamburg ein gut angebundenes, zentral gelegenes Impfzentrum – natürlich ist aus den Außenbereichen eine gewisse Anfahrt erforderlich, aber innerhalb etwa einer Stunde kann das Impfzentrum von fast allen ÖPNV-Startpunkten erreicht werden. Auf diese Weise kann eine sichere Impfung für möglichst viele Menschen angeboten werden – denn es sollen ja möglichst rasch möglichst viele Menschen die Möglichkeit haben, eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten.‘

Es ist also eine bewusste Entscheidung der Stadt, in dieser ersten Phase nur ein zentrales Angebot vorzuhalten neben den vorhandenen mobilen Impfteams für die Pflegeeinrichtungen. Ich kann diese Entscheidung vor dem Hintergrund der besonderen Anforderungen an die Lagerung des Impfstoffes nachvollziehen. Die Entscheidung für eine dezentrale Lösung hätte ja bedeutet, dass man wenigstens fünf oder gar sieben (eine pro Bezirk?) solcher Einheiten im Stadtgebiet hätte planen und einrichten müssen – da wäre man vermutlich nicht nur logistisch an seine Grenzen gestoßen. In der zweiten Phase sollen nach Auskunft des RKI die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen, also dezentral, durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen wird und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.

Auf dieser Seite finden Sie übrigens weitere Informationen. Die Seite wird ständig aktualisiert: https://www.hamburg.de/faq-schutzimpfungen/

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Digitaler Klönschnack

Am Sonnabend, 12. Dezember lädt die SPD Sasel in der Zeit von 17 bis 18 Uhr zu einem ersten „Digitalen Klönschnack“ im Livestream auf www.facebook.com/SPDSasel herzlich ein.

Hier klebt der Abgeordnete noch selbst.

Mit dabei sind der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider und Regionalausschussmitglied Kerstin Steden-Vagt sowie der neue Saseler SPD-Vorsitzende Martin Wettering. 

Kommunalpolitische Themen stehen bei diesem Klönschnack im Vordergrund. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, aber Fragen oder Themen können vorab per E-Mail an info@spd-sasel.de an die SPD Sasel geschickt werden. Während des Livestreams besteht die Möglichkeit, Fragen per Kommentar zu stellen.

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Saseler Markt: Beginn der bauvorbereitenden Arbeiten

Das Bezirksamt Wandsbek wird ab 2021 den Saseler Markt neugestalten. Bauvorbereitende Maßnahmen haben jetzt mit Baumfällungen auf der Platzfläche östlich des Restaurants Sasel Forum und entlang der Stichstraße Saseler Markt stattgefunden. Neupflanzungen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt gemäß den Empfehlungen für Baumpflanzungen der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) mit überbauten, circa 20 m³ großen Pflanzgruben. Es werden klimaresistente, mittelgroße Baumarten gepflanzt.

Als nächstes werden Leitungsarbeiten entlang der Stichstraße Saseler Markt durchgeführt. Parallel dazu werden die Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen mit konkreten Bauabläufen und Terminen unter Berücksichtigung der Belange des Wochenmarktes und der anliegenden Gewerbetreibenden erarbeitet. Eine Weiterführung des Wochenmarktes während des Umbaus ist geplant.

Abhängig vom Bauablauf wird das Parken in eingeschränktem Umfang voraussichtlich möglich sein. Nach der Umgestaltung des Marktplatzes werden mehr Fahrradstellplätze und eine StadtRAD-Station zur Verfügung stehen. 

Informationen zur Neugestaltung des Saseler Marktes können unter dem nachstehenden Link eingesehen werden:

https://www.hamburg.de/wandsbek/planen-bauen-wohnen/13676470/neugestaltung-saseler-markt/

Sitzungsunterlagen des Regionalausschusses Alstertal mit Plänen und ausführlichem Erläuterungsbericht hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012517

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Alstertaler Bürgerpreis 2020

Auch in diesem Jahr vergibt der Regionalausschuss Alstertal vergibt als Auszeichnung für Personen oder Institutionen, die in den Stadtteilen Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Sasel oder Wellingsbüttel durch besondere Leistungen in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen aufgefallen sind, den Alstertaler Bürgerpreis. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert, kann aber auch auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden.

Wir suchen wieder Preisträgerinnen und Preisträger, die für ihre Leistungen geehrt werden. Zur Vorbereitung der Entscheidung über die künftigen Preisträgerinnen und Preisträger bittet der Regionalausschuss Alstertal um die Zusendung schriftlich begründeter Vorschläge bis zum 30. November 2020 an die

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek,
Schloßstraße 60, 22041 Hamburg

oder per E-Mail an bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de,

Tel. 428 81 2386.

Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

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