Archiv der Kategorie: Alstertal

Karstadt und Galeria-Karstadt-Standorte in Wandsbek erhalten

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek befasste sich in seiner Sitzung vor der Sommerpause mit den aktuell bekannt gewordenen Schließungsabsichten der Karstadt und Galeria-Karstadt Warenhäuser. Betroffen sind davon auch zwei Traditionsstandorte in Wandsbek: Das Karstadt-Haus am Wandsbek Markt und das Galeria-Warenhaus im Alstertal-Einkaufszentrum in Poppenbüttel.

Die Fraktionen haben zwei vorgelegte Anträge von SPD, Grünen und Linken und der CDU-Fraktion zusammengeführt, dem auch die FDP-Fraktion beitreten konnte. Ein breiter demokratischer Konsens, der die Haltung der Bezirksversammlung Wandsbek zum Ausdruck bringt:

Interfraktioneller Antrag
der Fraktionen von SPD, GRÜNE, Die Linke, CDU, und FDP in der Bezirksversammlung Wandsbek

Möglichkeiten zum Erhalt der Kaufhausstandorte am Wandsbek-Markt und Poppenbüttel Ausloten

Karstadt-Galeria-Kaufhof kündigte am 18.6.20 die geplante Schließung von etlichen Warenhäusern an. Von 172 sollen 62 Warenhäuser in Deutschland schließen. Mit auf der Streichliste stehen die beiden im Bezirk Wandsbek beheimaten Standorte am Wandsbeker Markt und im Alstertal Einkaufszentrum in Poppenbüttel. Die Schließung beider Standorte wäre ein großer Verlust für die Einkaufsstandorte und dramatisch für die zahlreichen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher ist unser Ziel, die Standorte zu erhalten.

Das Wandsbeker Karstadt-Haus hat eine lange Tradition. Bereits 1892 stand schon am selben Ort ein kleines Kaufhaus „Ernst Karstadt“. Dieses Kaufhaus war das zweitälteste Kaufhaus Deutschlands und das erste von Ernst Karstadt. Im Jahr 1900 übernahm Rudolph Karstadt 13 Geschäfte seines hoch verschuldeten Bruders Ernst, darunter auch Karstadt Wandsbek.

Das heute am Wandsbeker Markt stehende Gebäude wurde 1921/22 nach den Plänen des Regierungsbaumeisters C.G. Bensel gebaut und ist städtebaulich prägend.  Es steht in Teilen unter Denkmalschutz. Eigentümer des Gebäudes ist die Union Investment, dem u.a. auch das Einkaufszentrum Wandsbek Quarree gehört. Die Einkaufsstraße Wandsbek Markt, mit Karstadt und dem Einkaufszentrum Wandsbek Quarree, sind nach dem Ordnungsplan Zentrale Standorte ein B1 – Bezirkszentrum. Die Galeria ist traditionell mit dem Alstertal Einkaufszentrums eng verbunden. Das Alstertal Einkaufszentrum wurde 1970 in der Grundform des Mall-Centers – zwei Magneten (ein Warenhaus links, ein Warenhaus rechts), dazwischen die überdachte Mall mit Geschäften, errichtet.

Vor diesem Hintergrund möge der Hauptausschuss in Vertretung der Bezirksversammlung beschließen:

1. Der Hauptausschuss bedauert, dass Galeria Karstadt Kaufhof GmbH Deutschland die beiden Karstadt Standorte Wandsbek Markt und Poppenbüttel mit auf die Streichliste genommen hat. Beide Standorte sind bedeutend für die bezirkliche Zentrenentwicklung und städtebaulich prägend. Es gilt über 200 Arbeitsplätze bei Karstadt-Kaufhof zu erhalten.

2. Die zuständige Fachbehörde und das Bezirksamt werden gebeten, ihren Einfluss bei den Verhandlungen zwischen Karstadt-Kaufhof und den Immobilieneigentümern geltend zu machen, um wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Erhalt beider Standorte sicherzustellen, und auszuloten welche Möglichkeiten es gibt die Standorte zu erhalten z. B. über eine Mietstundung- und Reduzierung in Verhandlung zu treten.

3. Das Denkmalschutzamt und der Oberbaudirektor werden gebeten nachdrücklich die Pflichten des Eigentümers zum Erhalt des Denkmals Karstadt-Kaufhaus einzufordern und sicherzustellen.

4. Sollten Liquiditätsausfälle durch die Corona-Pandemie ursächlich für die Schließungsentscheidung sein, wird die Finanzbehörde gebeten zu prüfen, ob entsprechende Hilfsprogramme trotz des laufenden Schutzschirmverfahrens zur Anwendung kommen können. Letzteres soll an den weitest möglichen Erhalt der Arbeitsplätze bei Karstadt-Wandsbek und Galeria-Kaufhof Poppenbüttel geknüpft sein.

5. Sollten die Karstadt Standorte dennoch nicht erhalten werden können, bitten wir die Eigentümer, Leerstand zu vermeiden. Eine Einzelhandelsnutzung – als gesamtes oder mit einzelnen Läden – wäre anzustreben.

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Sanierung Harksheider Straße – 2. Bauabschnitt

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) setzt seit Anfang des Jahres die Asphaltdeckschicht der Harksheider Straße instand. Der letzte Bauabschnitt startet am 9. Juli 2020 an der Kreuzung Ulzburger Straße und endet am 5. August 2020. Er konnte durch vorgezogene Arbeiten im April um zwei Wochen verkürzt werden. Der Bauabschnitt umfasst auch den Poppenbüttler Weg bis zur Kreuzung Saseler Damm und Teilstücke vom Ring 3 bis zu den Einmündungen Müssenredder, bzw. Marienhof.

An der Kreuzung Saseler Damm und im Ring 3 wird einspurig durch das Baufeld geführt. Aufgrund der geringen vorhandenen Fahrbahnbreiten lassen sich die übrigen Arbeiten nur unter Vollsperrung der Harksheider Straße ausführen. Die Umleitungen sind großräumig ausgeschildert, sie verlaufen über den Ring 3/ Ulzburger Straße/ auf die Harksheider Straße oder über die Poppenbüttler Hauptstraße/ An Der Alsterschleife / Lemsahler Landstraße/ Poppenbüttler Berg auf die Harksheider Straße.

Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Hier kann die detaillierte Anliegerinformation heruntergeladen werden.

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Neue Parkbänke gesucht – Vorschläge willkommen

Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge für Standorte einreichen

Das Bezirksamt Wandsbek plant, im Sommer 2020 zusätzliche neue Parkbänke in den öffentlichen Grünanlagen des Bezirkes aufzustellen. Dadurch sollen sowohl die Aufenthaltsqualität in den Parkanlagen verbessert werden als auch neue Rastplätze für die Besucherinnen und Besucher der Parkanlagen entstehen.

In jedem Regionalbereich in Wandsbek sollen fünf neue Bänke aufgestellt werden. Die Regionalausschüsse Alstertal und Walddörfer bitten die Einwohnerinnen und Einwohner ihrer Regionen daher um Mithilfe bei der Identifizierung der besten Bankstandorte.  

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadtteile des Alstertals (Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Sasel, Wellingsbüttel) und der Walddörfer (Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf, Duvenstedt, Wohldorf-Ohlstedt) haben die Gelegenheit, schriftliche Vorschläge bis zum 12. Juni 2020 bei der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek einzureichen:

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek
Schloßstraße 60, 22041 Hamburg

E-Mail: Bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de

Telefon: (040) 428 81 – 2386

Bei der Wahl der Standorte sollten folgende Voraussetzungen beachtet werden: Es muss sich um eine öffentliche Grünanlage, eine Grünverbindung, einen Kleingartenverein oder einen Spielplatz handeln. Der Standortvorschlag soll keinen Ersatz für eine bereits bestehende Bank darstellen. 

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B-Planentwurf Poppenbüttel 44 (Wentzelplatz) öffentlich ausgelegt

Öffentliche Auslegung vom 20. Mai bis 22. Juni 2020

Das Bezirksamt Wandsbek legt den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Poppenbüttel 44 öffentlich aus.

Das Plangebiet liegt im Stadtteil Poppenbüttel westlich des ZOBs an der Straße Wentzelplatz.

Durch den Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine mehrgeschossige Neubebauung mit etwa 136 Wohnungen und einem Büro (davon mindestens 30 Prozent öffentlich gefördert) und Büro- und Dienstleistungsnutzungen geschaffen werden.

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans (Planzeichnung, Verordnung mit textlichen Festsetzungen, Begründung, Vorhaben- und Erschließungsplan) sowie die dazu vorliegenden umweltrelevanten Informationen werden von Mittwoch, den 20. Mai 2020, bis Montag, den 22. Juni 2020, öffentlich ausgelegt.

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Poppenbüttel 44 kann im oben genannten Zeitraum im Internet unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ auf den Seiten des „HamburgService“ eingesehen werden. Zudem besteht hier die Möglichkeit, direkt Stellungnahmen online abzugeben. Vor der Nutzung ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Der Online-Dienst kann unter folgender Adresse aufgerufen werden: https://bauleitplanung.hamburg.de/

Zudem kann unter Einhaltung der erlassenen Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg der Bebauungsplan-Entwurf im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, 4. Obergeschoss, Raum 419 montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr und freitags zwischen 8 Uhr und 14 Uhr öffentlich eingesehen werden. Der Zugang ist barrierefrei.

Zu beachten ist, dass immer nur eine Besuchspartei (eine Person, zwei zusammen erscheinende Personen oder in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen) Zugang zum Auslegungsraum hat.

Während der Auslegefrist können Stellungnahmen zum Entwurf abgegeben werden.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes bitten wir interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Unterlagen möglichst auf elektronischem Weg einzusehen (siehe oben) und Stellungnahmen ebenfalls auf diesem Weg oder per E-Mail an

Stadt-und-Landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de oder per Post abzugeben.

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Baustelle im Bereich Berner Weg/Frahmredder

Derzeit befindet sich eine Baustelle im Bereich Berner Weg/Frahmredder in Sasel. Die Baumaßnahme ist den bezirklichen Gremien nicht vorab mitgeteilt worden. Nach meinen Recherchen handelt es sich um eine Baumaßnahme von Stromnetz Hamburg zur „sofortigen Störungsbeseitung – Mittelspannung“ und soll der Verbesserung der Versorgungssicherheit dienen. Die Bauzeit läuft vom 2. bis 16. März und umfasst den Bereich Berner Weg von Ecke Frahmredder bis Haus Nr. 28b (ca. 50 m). Der Einfahrtsbereich des Frahmredders in den Berner Weg ist voll gesperrt. Ein Umleitungsangebot ist ausgeschildert.

Mehr Informationen erhält man auf der interaktiven Karte der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: https://www.hamburg.de/baustellen/

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4817 mal „Danke“

André Schneider – Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek

Mit insgesamt 4.817 Personenstimmen haben Sie mich am 23. Februar auf der SPD-Wahlkreisliste unterstützt. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Zum Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft hat das nicht gereicht, aber ich freue mich sehr, dass unser Spitzenkandidat Dr. Andreas Dressel mit insgesamt 79.863 Stimmen wieder das stärkste Personenstimmenergebnis landesweit in unserem Wahlkreis erringen konnte. Ihm folgt Tim Stoberock mit 15.700 Stimmen. Auf die SPD entfielen wieder zwei Mandate im Wahlkreis, die nun von Andreas Dressel und Tim Stoberock ausgeübt werden. Nachrückerin und somit quasi Abgeordnete im Wartestand ist Kirsten Martens aus Duvenstedt, die 5.430 Stimmen erhielt. Auch Anja Quast wurde – über die SPD-Landesliste – gewählt! Ich gratuliere meinen vier Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich und wünsche ihnen für ihre politische Arbeit alles Gute und viel Erfolg!

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Wahlkreis!

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Gute Lösung: Aus Kurve wird ein Kreisverkehr

Schön, wenn Politik wirkt: Im Jahre 2016 hat der Regionalausschuss Alstertal einen Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, in dem die Situation rund um den Fußgängerüberweg an der Bushaltestelle Nektarweg im Meiendorfer Mühlenweg thematisiert wurde.

Wir beschrieben damals: „Fußgängerinnen und Fußgänger mit Einschränkungen in ihrer Mobilität können den signalisierten Fußgängerüberweg (FGÜ) im Meiendorfer Mühlenweg vor der Hausnummer 109 a+b aufgrund einer vorhandenen Bodenwelle kaum noch unbeeinträchtigt nutzen. Hauptnutzerinnen und -Nutzer sind Bewohnerinnen und Bewohner des Hilda-Heinemann-Hauses und Beschäftigte der Elbe-Werkstätten, die durch körperliche Einschränkungen ein unsicheres Gangbild aufweisen oder auf Hilfsmittel wie Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind. Für sie ist die Bodenwelle, verursacht durch die mechanische Überbeanspruchung des Untergrundes durch den Buslinienverkehr (Linien 168 und 368), einnur schwer zu überwindendes Hindernis. Aufgrund der Tatsache, dass sich der signalisierte FGÜ an beiden Straßenseiten jeweils in der Zu- und Abfahrtsfläche einer Bushaltebucht sowie im Bereich zu privaten Grundstücksüberfahrten befindet, sollte von Seiten der zuständigen Behörde geprüft werden, ob das Problem im Zuge einer Grundinstandsetzung der Bushaltebuchten gelöst werden kann, und somit eine Barrierefreiheit langfristig wiederhergestellt werden kann.“

Der Beschluss des Regionalausschusses und der Bezirksversammlung lautete daher: „Das Bezirksamt sorgt im Rahmen der laufenden Unterhaltung zur Erfüllung seiner Verkehrssicherungspflichten für eine zeitnahe Ausbesserung der baulichen Situation am Fußgängerüberweg im Hinblick auf die notwendige Barrierefreiheit. Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, wie im Zuge einer Grundinstandsetzung der Bushaltebuchten der Haltestelle „Nektarweg“ in beiden Fahrtrichtungen das Problem der mechanischen Überbeanspruchung des Untergrundes im Bereich des Fußgängerüberweges gelöst werden kann und nimmt ggf. entsprechende Planungen durch Aufnahme in das Arbeitsprogramm MR ab 2017 auf.“

Am 23. Januar 2020 stellte das Bezirksamt Wandsbek im Rahmen einer im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft vorgestellten Machbarkeitsstudie nun verschiedene Lösungsmöglichkeiten vor. Der Ausschuss votierte letztlich für eine Lösung, die auf große Zustimmung traf: Aus der unübersichtlichen Kurve wird ein Kreisverkehr! Damit lassen sich viele Problemfelder gut lösen. Die Machbarkeitsstudie kann hier eingesehen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036129292952/129292952/01343998/98-Anlagen/01/Praesentation_MeiendorferMuehlenweg_allris.pdf

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Wahlkampf in Sasel

Heute bei bestem Wetter noch mal ordentlich Infomaterial zur Bürgerschaftswahl mit unseren Kandidaten Dr. Joachim Seeler (Landesliste Platz 21) und André Schneider (Wahlkreisliste Platz 5) am Saseler Markt verteilt und viele Gespräche geführt. Die Stimmung ist weiterhin gut.

Muntere WahlkämpferInnentruppe am Infostand am Saseler Markt.
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Planung zur Umgestaltung des Saseler Marktes vorgestellt

Heute hat das Bezirksamt Wandsbek den Stand der Planung zur Umgestaltung des Saseler Marktes öffentlich in der Schule Redder vorgestellt. Die Planer haben auf Grundlage des „Saseler Konsens“, den die rot-grüne Koalition bereits 2014 mit den Saseler Vereinen und Initiativen vereinbart hatte, und der von der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen wurde, eine überzeugende Planung vorgelegt. Viele, aber nicht alle Wünsche konnten berücksichtigt werden. Die Funktionalität einer Wochenmarktfläche, die viele Funktionen im Stadtteil erfüllen muss, setzt auch Grenzen. Trotzdem wird der neue Saseler Markt zu einem Schmuckstück, der zur Attraktivität des Stadtteils beitragen wird. Baubeginn, wenn alles weiter so gut läuft, kann bereits im nächsten Frühjahr sein!

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Sportanlage Petunienweg vom TSV Sasel wird modernisiert

Ich freue mich, dass Bezirks- und Landesebene hier gemeinsam an einem Strang ziehen und dem TSV Sasel mit der Finanzierung des neuen Kunstrasenplatzes mit Laufbahn und notwendiger Lärmschutzwand am Sportplatz Petunienweg eine gute Perspektive zur erfolgreichen Entwicklung des Vereins aufzeigen.

Von links: Norbert Lüneburg (TSV), Linus Jünemann (Grüne), Dr. Andreas Dressel, Juliane Timmermann (beide SPD), Marcus Benthien (TSV), Cem Berk, André Schneider (beide SPD), Maryam Blumenthal (Grüne)

Der Antrag von SPD und Grünen für die nächste Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek:

„Der TSV Sasel bespielt momentan neben dem Saseler Parkweg auch die Sportanlage am
Petunienweg. Mit rund 3800 Mitgliedern und 43 angemeldeten Fußballmannschaften zum
Spielbetrieb leistet der TSV Sasel eine großartige Arbeit für die Menschen in Wandsbek.
Insbesondere auf die großen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben die der TSV Sasel übernimmt
kann hier hingewiesen werden.
Die Sportanlage Petunienweg zeichnet sich durch den großen Naturrasenplatz, die Grandlaufbahn sowie dem Funktionsgebäude aus. Leider kann der Verein durch begrenzte Kapazitäten keine Sportlerinnen und Sportler mehr aufnehmen, obwohl der Bedarf im Stadtteil vorhanden ist. Ein Grund für die geringen Kapazitäten, ist der Zustand der Sportanlage Petunienweg.
Der Naturrasen am Petunienweg bietet keine wetterunabhängige Bespielbarkeit und
muss regelmäßig gesperrt werden. Die Folge sind sowohl der Ausfall von Trainings- und
Spielzeiten als auch der Aufnahmestopp von neuen Mitgliedern. Der TSV Sasel ist stets engagiert seine Sportanlagen gemeinsam mit der Wandsbeker Verwaltung und der Politik weiterzuentwickeln.

Folgende Maßnahmen sind am Petunienweg notwendig:
– Umwandlung von Naturrasen in Kunststoffrasen ca. 700.000€
– Errichtung einer Lärmschutzwand ca. 350.000€
– Sanierung der Laufbahn mit Belagswechsel ca. 100.000€
– Neubau der Umkleidekabine ca. 900.000€

Das Konzept beinhaltet vor allem zwei Teilprojekte. Das erste Projekt betrifft die Kapazitätssteigerungen der Sportflächen d.h. Umwandlung des Platzes sowie der Laufbahn in Kunststoffrasen.
Gleichwohl ist zu erwarten, dass eine Lärmschutzmaßnahme im Sinne einer guten
Nachbarschaft installiert werden muss. Damit umfasst das erste Projekt ein Gesamtvolumen
von 1,15 Mio. Euro. Diese Maßnahmen sind aus Sicht des Vereins zwingend erforderlich
und haben Priorität. Diese Summe ist nur realisierbar, wenn alle Akteure hier eng zusammenarbeiten.

Das Finanzierungskonzept für das erste Projekt könnte daher wie folgt aussehen:
– 450.000€ über die Landesebene
– 200.000€ über den Bezirk in zwei Schritten 2020/21
– 100.000€ über den Verein
– 400.000€ über M/BS in 2021
Das zweite Projekt wird der Neubau der Umkleidekabine sein. Mit beiden Projekten wird zusammenfassend über 2 Mio. Euro in die Zukunft der Sportanlage Petunienweg investiert.

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Wandsbek beschließen: Die
Bezirksverwaltung in Wandsbek, sowie das Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau werden
aufgefordert:

Für die Sportanlage Petunienweg in Sasel,

  1. 400.000€ im Maßnahmenplan 2021 des bezirklichen Sportstättenbaus zu priorisieren.
  2. 100.000€ aus dem bezirklichen Quartiersfonds 2020, vorbehaltlich der Bereitstellung
    der optionalen Mittel bei der Finanzbehörde, bereitzustellen.
  3. 100.000€ aus dem bezirklichen Quartiersfonds 2021 zu reservieren.
  4. 450.000€ von der Landesebene einzuwerben.
  5. entsprechende Planungskapazitäten für einen Baubeginn Ende 2020 zu berücksichtigen.
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