Archiv der Kategorie: Bezirksamt

Brückenneubau über den Haingraben im Naturschutzgebiet Hainesch Iland

Das Bezirksamt Wandsbek hat den Bau einer neuen Brücke über den Haingraben beauftragt. Die Arbeiten werden mit dem Einbau der Fundamente ab 18.10. beginnen. Im Anschluss daran erfolgt der Brückenaufbau. Die gesamte Dauer der Arbeiten soll – sofern es die Witterung zulässt – bis spätestens Ende Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Der Haingraben im Naturschutzgebiet Hainesch Iland gehört zu einem von drei Bachtälern mit bewaldeten Hängen, die innerhalb des Schutzgebietes als besonders wertvolle Flächen gelten.

Eine Brücke über den Haingraben stellt eine wichtige Wegeverbindung über einen Teil des Rundganges im Naturschutzgebiet dar. Seit dem Abriss der alten, nicht mehr standsicheren Brücke war diese Wegeverbindung nicht mehr nutzbar.

Das Bezirksamt bittet die Bevölkerung um Verständnis dafür, dass es während der Arbeiten zu Einschränkungen in der Nutzung der Wege kommen kann und bedankt sich bei den Besucherinnen und Besuchern des Naturschutzgebietes für ihre Geduld in der brückenlosen Zeit. Durch den Neubau der Brücke über den Haingraben wird der Rundweg in naher Zukunft wieder uneingeschränkt möglich sein.

Beitragsfoto: Planungsbüro Klaus-Werner Harms/Bezirksamt Wandsbek

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Umfangreiche Baumpflege- und Fällarbeiten in der Grünanlage Waldingstraße

Die waldartige Grünanlage am Farmsener Weg – Waldingstraße – Am Pfeilshof  im Stadtteil Wellingsbüttel ist während der Corona-Zeit verstärkt besucht und genutzt worden. Infolgedessen haben sich viele Trampelpfade gebildet, es sind BMX-Strecken und Spielbereiche entstanden, an denen vorhandenes Totholz zum Bauen und Spielen verwendet wird. Aufgrund der intensiven Nutzung sind nicht nur entlang der vorhandenen ausgebauten Wege Maßnahmen zur Verkehrssicherung notwendig, sondern der gesamte Baumbestand muss mit berücksichtigt werden. Eine entsprechende Kontrolle hat ergeben, dass sowohl Baumpflegemaßnahmen wie z. B. Rückschnitte und die Beseitigung toter Äste erfolgen müssen als auch Baumfällungen. Gefällt werden ausschließlich abgestorbene oder kranke Bäume.

Die Baumpflegemaßnahmen haben Ende September begonnen. Die Baumfällungen sind für Mitte bis Ende Oktober in der aktuellen Fällsaison vorgesehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende November beendet sein.

Die beauftragte Baumpflegefirma wird Arbeitsbereiche temporär mit Absperrungen und Sicherungsposten abriegeln und den Fußgängerverkehr ggf. in kurzen Abständen anhalten oder Abschnitte stundenweise sperren. Abends und an den Wochenenden sind die Grünanlagenwege frei begehbar.

Durch die Maßnahmen lassen sich Beeinträchtigungen für Anliegerinnen und Anlieger sowie Nutzerinnen und Nutzer der Wege leider nicht vermeiden. Das Bezirksamt und die bauausführenden Firmen werden Störungen und Behinderungen auf das unvermeidbare Maß beschränken.

Eventuelle Rückfragen während der Bauzeit können per E-Mail an das Fachamt Management des öffentlichen Raumes gerichtet werden (mr13-anliegen@wandsbek.hamburg.de).

Nachtrag vom 13. Oktober:

Baumfällungen

Gefällt werden 606 Gehölze; dies stellt etwa ein Prozent des vorhandenen Baumbestandes dar. Davon sind 70 % abgestorben und 30 % stark beschädigt.  Betroffen sind verschiedene Baumarten: Ca. 190 Eichen, 40 Buchen, 30 Kiefern, Rest unterschiedliche Baumarten (Ahorn, Erle, Esche, Lärche, Linde, Pappel)          


Verkehrssicherheit und Lebensraumbewahrung
Im Anschluss an die Maßnahmen werden die Trampelpfade reduziert und zurückgebildet. Parallel dazu werden  wichtige Wegeverbindungen gestärkt. Das vorhandene Totholz wird zur Absperrung   ehemaliger Trampelpfade verwendet (Totholz dient auch am Boden als Habitat). Standfeste Baumstämme werden erhalten (Entfernung der Krone bis zu einer sicheren Höhe) und als Lebensraum für Tiere wie Specht oder Fledermaus dienen.

Ökologische Umstrukturierung und Aufwertung

In einem Teilbereich der Grünanlage soll zukünftig eine Streuobstwiese mit Blühwiesen als Unterpflanzung entstehen.

Hierzu werden die vorhandenen Brombeeren gerodet sowie kranke bzw. abgestorbene Erlen entfernt. Nach einer Übergangszeit mit einer Brachfläche, in der noch aufkommende Brombeeren fortwährend entfernt werden, soll im Frühjahr 2024 die Pflanzung von Obstbäumen und die Ansaat einer Blühwiese erfolgen.

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Rot gefärbte Radfahrstreifen sorgen für mehr Sicherheit

In seiner Sitzung Ende April hat sich der Regionalausschuss Alstertal nach einem Antrag von SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN dafür ausgesprochen, vor allem die Radfahrstreifen in Mittellage im Kreuzungsbereich Wellingsbüttler Weg/Rolfinckstraße rot einfärben zu lassen. Seit Anfang Juni sind die Radfahrstreifen, die zum Linksabbiegen genutzt werden in beiden Straßen rot eingefärbt.

André Schneider, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Wellingsbüttel und Sasel in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Inzwischen werden die Roteinfärbungen von Radfahrstreifen vernünftigerweise zur Regel statt zur Ausnahme. Das ist bei diversen Straßenbaumaßnahmen in Sasel und Wellingsbüttel und darüber hinaus zu beobachten und sorgt so hoffentlich für ein besseres und sicheres Miteinander der Verkehrsteilnehmer*innen. Vorsichtiges Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme werden durch die Roteinfärbungen natürlich nicht außer Kraft gesetzt.“

Wolfgang Böhm, Regionalsprecher für das Alstertal der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Radfahrstreifen in Mittellage stehen nicht nur an dieser Kreuzung in der Kritik vieler Bürger*innen. Einerseits befürchten Radfahrer*innen übersehen zu werden, andererseits können und dürfen diese Radfahrstreifen von Autofahrern überfahren werden. Im Rahmen der Volksinitiative ‚Radentscheid Hamburg‘ hatten sich Initiative und Senat 2019/20 darauf geeinigt, solche Radstreifen rot einzufärben. Wir freuen uns, dass die Roteinfärbung durch unseren Antrag jetzt auch in Wellingsbüttel vorgenommen wurde. Die Rotfärbung trägt zur besseren Sichtbarkeit bei und fördert dadurch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen.“

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Grundinstandsetzung und Neuordnung der Entwässerung im Horstweg

Vorstellung der Planung im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft am 12. August 2021

Das Bezirksamt Wandsbek beabsichtigt eine Grundinstandsetzung des Horstweges von der Straße Weißdornweg bis zur Wendekehre an der Stadtbahnstraße vorzunehmen.

Mit dieser Maßnahme soll der Zustand der Fahrbahn, der Nebenflächen, die Entwässerungssituation sowie die Verkehrssicherheit insgesamt verbessert werden.

Im Planungsbereich soll die Fahrbahn zu einer Mischverkehrsfläche als verkehrsberuhigter Bereich um-gestaltet werden. Um die Entwässerung der Mischverkehrsfläche zu gewährleisten, wird eine neue Straßenentwässerungsanlage hergestellt. 

Die Umsetzung der Baumaßnahme ist für das 1. Quartal 2022 vorgesehen.

Die vorgesehene Planung wird dem Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft am Donnerstag, 12. August 2021, zur Kenntnis gegeben.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bittet das Bezirksamt Interessierte, sich für eine digitale oder ggf. persönliche Teilnahme an der Ausschusssitzung unter dem Link  https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/allris.net.asp über die Durchführung des Ausschusses und die Anmeldung zu informieren. Die Einladung zur Sitzung kann dort im Laufe des 05.08.2021 eingesehen werden.

Kartenausschnitt: FHH Atlas, Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung

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Nahversorgung am Saseler Markt erhalten und stärken

Die Saseler Sozialdemokraten sprechen sich für den Erhalt und die Stärkung des Nahversorgungsstandortes Saseler Markt aus. Neben dem bereits beschlossenen Umbau des Saseler Marktes, der in diesem Jahr beginnen soll, gehören dazu auch konkrete Entwicklungsperspektiven für den Einzelhandel vor Ort.

Nach einem NDR-Beitrag vom 16. Juli, nach dem ALDI plant, einen neuen Discounter im Waldweg zwischen Sasel und Volksdorf anzusiedeln, gibt es Befürchtungen, dass der ALDI-Standort im Ortszentrum aufgegeben werden könnte.

„Diese Entwicklung sehen wir mit großer Sorge. Zum einen sehen wir Probleme für die kleineren Geschäfte am Standort Saseler Markt. ALDI ist einer der großen Frequenzbringer – wenn der Standort aufgegeben werden sollte, würden sehr wahrscheinlich weniger Leute die anderen Geschäfte am Saseler Markt besuchen. Zum anderen stellen sich mit dem in Rede stehenden neuen Standort am Waldweg viele Fragen“, so der Saseler SPD-Vorsitzende Martin Wettering.

Neben den möglichen negativen Auswirkungen auf den Standort Saseler Markt sieht die SPD Sasel vor allem verkehrliche Probleme mit einem Discounterstandort am Waldweg. Dazu zählen Anlieferverkehre ebenso wie eine weitere Verkehrszunahme. Befürchtet werden vor allem Beeinträchtigungen durch zusätzlichen Verkehr in den umliegenden Wohnstraßen mit allen Konflikt- und Gefahrenpotenzialen, die sich daraus ergeben können.

„Der Waldweg ist baurechtlich ein Mischgebiet und glänzt bereits mit einigen kleineren Gewerbebetrieben und Einzelhandel. Unserer Meinung nach passt ein großer Discounter an der Stelle aber nicht hin. Über Wohnungsbau kombiniert mit kleineren Gewerbeeinheiten kann man sicherlich reden. Das würde sich gut einfügen. Wir sollten stattdessen eher die Entwicklungspotenziale am Saseler Markt noch einmal ins Auge fassen und dort für eine Stärkung der ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden sorgen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

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„Kratzmann-Kreuzung“ endlich rot

Ein ursprünglich rot-grüner Antrag von 2018 aus dem Regionalausschuss Alstertal wurde nun endlich umgesetzt: die Rotfärbung der Radfahrspuren auf der Kreuzung Saseler Chaussee/Stadtbahnstraße für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende.

Dem vorausgegangen waren Eingaben an die Bezirksversammlung Wandsbek im Zusammenhang mit dem Umbau des Knotenpunktes, dem sich die rot-grüne Koalition im Regionalausschuss Alstertal mit einem Antrag angenommen hatte. Der Antrag wurde später auch von der damaligen liberalen Fraktionsgemeinschaft und den Linken unterstützt und mit breiter Mehrheit von der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen.

Die damalige Behörde für WIrtschaft, Verkehr und Innovation teilte bereits Anfang 2019 der Bezirksversammlung mit, dass sie der Roteinfärbung zustimme und sie im Frühjahr desselben Jahres umsetzen wolle – was allerdings dann nicht gleich geschah.

Zwei Jahre später ist es nun endlich soweit: die eingefärbten Radfahrspuren leuchten ab sofort in knalligem Rot und werden so für mehr Aufmerksamt für den Radverkehr an Ort und Stelle sorgen.

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Die Waldingstraße wird saniert!

Die Asphaltdeckschicht in der Waldingstraße von Saseler Chaussee bis Farmsener Weg wird vom 6. bis 14. April 2021 durch das Bezirksamt Wandsbek instandgesetzt.

Die Deckschicht der Fahrbahnfläche wird von der Einmündung Saseler Chaussee bis Einmündung Farmsener Weg gefräst und neu asphaltiert. Im Zuge dieser Deckensanierung wird die Fahrbahnfläche erneuert. Der Bauabschnitt wird für den Durchgangsverkehr voll gesperrt, es wird keine Umleitung ausgeschildert.

Die Arbeiten beginnen am Dienstag, den 06.04.2021 um 7:00 Uhr. Die Gesamtbauzeit ist bis etwa Mittwoch, den 14.04.2021 um 18:00 Uhr vorgesehen.

Die An- und Abfahrtmöglichkeit zu den Grundstücken und Privatparkplätzen wird nur für die Anlieger während der vorbereitenden und nachlaufenden Arbeiten, wie das Regulieren der Schacht- und Straßeneinlaufabdeckungen, das Fräsen der vorhandenen Asphaltdeckschicht und die Straßenmarkierung, als Einbahnstraße Richtung Farmsener Weg zugelassen.

Für den Einbau der neuen Asphaltdeckschicht in Fahrbahnbreite muss diese für alle Verkehrsteilnehmer voraussichtlich von Montag den 12. bis Dienstag den 13. 04.2021 von 6:30 bis 18:30 Uhr voll gesperrt werden.

Falls Anlieger ihr Fahrzeug an diesen Asphaltierungstagen nach 6:30 Uhr benötigen, werden sie gebeten dieses am Vortag im Umfeld abzustellen. Für die gesamte Bauzeit werden beidseitig, einschließlich der Parkstreifen, notwendige Parkverbotszonen eingerichtet. Für die Zeit von 18:30 bis 6:30 wird das Parken erlaubt sein.

Alle sich daraus ergebenden verkehrlichen Maßnahmen sind zwischen dem Bezirksamt und dem zuständigen Polizeikommissariat (PK 35) als Straßenverkehrsbehörde abgestimmt.

Bei Baumaßnahmen lassen sich Beeinträchtigungen für Anlieger und Wegebenutzer leider nicht vermeiden. Das Bezirksamt ist bemüht zusammen mit den bauausführenden Firmen alles daran zu setzen, Störungen und Behinderungen auf das unvermeidbare Maß zu beschränken.

Die ausführliche Information für die Anlieger steht auf der Internetseite des Bezirksamtes Wandsbek zur Verfügung: www.hamburg.de/wandsbek/strassenbaustellen/.

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Letzte Bastion am Torhaus Wellingsbüttel saniert

Dafür habe ich mich als Wahlkreisabgeordneter für Wellingsbüttel und Sasel in der Bezirksversammlung stets sehr gern eingesetzt: Im Februar ist die Sanierung der fast vollständig zerfallenen letzten Bastion am Torhaus Wellingsbüttel als abschließender Bauabschnitt durch das Bezirksamt Wandsbek fertiggestellt worden.

Dem vorangegangen waren mehrjährige Bemühungen zusammen mit historisch interessierten Bürgern aus Wellingsbüttel, die letzte Bastion vor dem Verfall zu retten. Es gelang schließlich durch Anträge in der Bezirksversammlung Wandsbek, die notwendigen finanziellen Mittel zu reservieren und eine Planung zu beauftragen. Über die jetzige Fertigstellung der Sanierung freue ich mich sehr.

Zum Hintergrund:

Am Torhaus befindet sich ein aus drei massiven Bastionen bestehendes, denkmalgeschütztes Bastionsmauerwerk aus dem 18. Jahundert. Die Bastionen wurden als Gesamtanlage zusammen mit dem Landschaftspark und dem Torhaus Wellingsbüttel errichtet. Alle Bastionen waren in den letzten Jahrzehnten unansehnlich, eingewachsen und brüchig geworden. Zuletzt bestand Einsturzgefahr und es musste abgesperrt werden. Um das hochwertige historische Gesamtensemble mit dem Torhaus Wellingsbüttel wieder herzustellen und für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar zu machen, wurden in den vergangenen Jahren zwei dem Torhaus gegenüberliegende Bastionen bereits aufwendig instandgesetzt.

Zu Beginn der Sanierung mussten teilweise in die Mauer eingewachsene Gehölze gerodet, die herausgefallenen Steine geborgen und nummeriert werden. Das Mauerwerk wurde dann in der ersten Bauphase freigelegt, gesichert und gereinigt. In der zweiten Bauphase erfolgten der Wiederaufbau des sogenannten Bruchsteinmauerwerks und die Herstellung des gerundeten Bastionskopfes nach historischem Vorbild. Den Abschluss bildete die Endmontage eines neuen Geländers und die Herstellung der Platzfläche oberhalb der Bastion. In diesem Zuge wurden auch die Granddecken bei allen Bastionen erneuert und dienen so wieder als Aussichtspunkt in das Alstertal.

Abschließend wurden die angrenzenden Hangflächen zur Alster mit naturnahen Stauden (Beinwell, Lungenkraut und Storchschnabel) und Geophyten (Bärlauch, Lerchensporn, Blaustern) bepflanzt.

Beitragsfoto: Copyright Bezirksamt Wandsbek

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Herstellung der Fisch-Durchgängigkeit am Wehr Poppenbütteler Schleuse

Das Bezirksamt Wandsbek teilt mit, dass aktuell der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) im Auftrag des Bezirksamtes Wandsbek am Wehr Poppenbütteler Schleuse eine Fischaufstiegsanlage herstellt und das Wehr erneuert. Nach vorbereitenden Baumaßnahmen im letzten Jahr wurde nun mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen. Sie werden voraussichtlich im Oktober 2021 abgeschlossen.

Die Alster wird durch mehrere Schleusen und Wehrbauwerke angestaut. Diese Bauwerke stellen oftmals ein unüberwindliches Hindernis für Fische und aquatische Leberwesen dar. Auch die Wehranlage der Poppenbütteler Schleuse ist ein solches Hindernis.

Im Rahmen der EG-Wasserrahmenrichtlinie wird am Standort der Poppenbütteler Schleuse mit einer Fischaufstiegsanlage die ökologische Durchgängigkeit hergestellt. Zusätzlich wird durch den Neubau der Wehranlage die Betriebs- und Hochwassersicherheit verbessert. Die Fischaufstiegsanlage wird in das bestehende Umgehungsgerinne integriert, welches am Wehrbauwerk vorbeiführt.

Die Baumaßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt. Nach einer vorbereitenden Umlegung eines Regensiels und Gehölzarbeiten in 2020 wird in der 2. Bauphase die 1961 errichtete Wehranlage abgebrochen und durch einen automatisierten Neubau ersetzt. Die neue Anlage wird als zweifeldriges Klappenwehr errichtet.

In der 3. Bauphase wird der Fischaufstieg in das vorhandene Umgehungsgerinne integriert. Dieser wird als naturnah gestaltetes Raugerinne mit einer Beckenstruktur gestaltet.

Während der Bauarbeiten ist der Rad- und Fußverkehr über die Fußgängerbrücke am Wehrbauwerk grundsätzlich gegeben. Das Umtragen von Kanus wird während der gesamten Baumaßnahme weiterhin möglich sein.

Für die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und den Neubau der Wehranlage werden rund 2,3 Millionen Euro investiert.

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Baumfällarbeiten im Fokus

Baumfällungen werden nicht nur in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, auch die Politik beschäftigt sich regelmäßig intensiv mit dem Thema. Insbesondere in der Ausführungszeit zwischen Oktober und März wundern sich manche über die Arbeiten, die von Fachfirmen im öffentlichen Raum durchgeführt werden.

Baumfällungen sorgen vielfach für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Foto: A. Schneider

Jedes Jahr im Herbst werden daher im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung Wandsbek die notwendigen anstehenden Baumfällungen von der Verwaltung vorgestellt. Auch die Regionalausschüsse werden über die geplanten Maßnahmen informiert, in dem die sogenannten Fälllisten vorgelegt werden. Die Ausschussmitglieder können sich dann mit Nachfragen an die Verwaltung wenden.

Einen guten Überblick über die jeweiligen Maßnahmen gibt es transparent auch jederzeit für die Öffentlichkeit. Auf der Seite des Bezirksamtes Wandsbek werden die aktuellen Listen zur Einsichtnahme bereitgestellt und Hintergründe erläutert. Sollten also Nachfragen bestehen, können diese direkt an das Bezirksamt gerichtet wenden. Die Kontaktmöglichkeiten werden auf der Homepage ebenfalls genannt.

Aktuelle Liste Straßenbäume Alstertal

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