André Schneider

Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek

Gedenken am Höltigbaum

27.Jan.2012 · Allgemein, Bezirksversammlung, Wandsbek

Die Bezirksversammlung Wandsbek erinnert an die Opfer der NS-Militärjustiz

Die Bezirksversammlung Wandsbek gedenkt heute in einer öffentlichen Veranstaltung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und der Gewaltherrschaft um 15.30 Uhr den Opfern der NS-Militärjustiz am ehemaligen Standortübungsplatz Höltigbaum in den Räumlichkeiten des Buch- und Presse-Großvertrieb Hamburg GmbH & Co. KG Neuer Höltigbaum 2, 22143 Hamburg.

Eine Veranstaltung mit:

  • einem Grußwort von Herrn Hans-Joachim Klier, Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek
  • einem Vortrag von Herrn Dr. Detlef Garbe, KZ-Gedenkstätte Neuengamme
  • einem Zeitzeugenbericht von Herrn Uwe Storjohann
  • einer begleitenden Präsentation von Frau Eva-Maria Nerling
  • und einer musikalischen Untermalung von Mitgliedern des Felix-Mendelssohn-Jugendsinfonieorchesters

Im Anschluss der Veranstaltung folgt ein stilles Gedenken an der Hinweistafel in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes.

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Provisorische Ampel am ZOB Poppenbüttel

26.Jan.2012 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Poppenbüttel, Regionalausschuss, Verkehr und Tourismus, Wandsbek

Zur Kritik der Fraktion Die Linke am provisorischen Fußgängerüberweg am ZOB Poppenbüttel erklären Dr. Andreas Dressel, MdHB und der Alstertaler SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider:

„Die Fundamentalkritik der Linken, gespickt mit falschen Fakten verwundert uns sehr – denn auch die Linken haben Anträgen zu einer provisorischen Querung am ZOB zugestimmt. Eine Behelfsbrücke war und ist leider zu teuer – eine halbe Million Euro und nicht etwa nur 65.000 Euro, wie die Linken behaupten. Es ist klar, dass der Überweg nur ein – von vielen Fahrgästen und der Kommunalpolitik lange gefordertes – Provisorium ist, das die Situation für die Fahrgäste etwas erträglicher gestalten soll – nicht mehr und nicht weniger. Nach Anlaufproblemen auf allen Seiten hat eine gewisse Gewöhnung stattgefunden – sowohl bei vielen Busfahrern, aber auch bei vielen Fahrgästen. Wir haben dazu auch in der Verkehrsbehörde nachgefragt. Wir setzen weiter auf den guten Willen und die Vorsicht bei allen Verkehrsteilnehmern rund um den ZOB. Außerdem: Je schneller die Baumaßnahmen fertig sind, umso schneller ist auch die Ampel wieder weg“

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Sportplatz-Erneuerungen in der Diskussion

26.Jan.2012 · Alstertal/Walddörfer, Bauangelegenheiten, Bezirksversammlung, Regionalausschuss, Wellingsbüttel

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über die Diskussion im bezirklichen Planungsausschuss über die Absichten des Klipper THC in Wellingsbüttel, das Vereinsgelände mit einem zusätzlichen Kunstrasenplatz zu moderniseren und über den Protest der Anwohner dagegen (http://www.abendblatt.de/hamburg/article2169878/Anwohner-siegen-ueber-Hockey-Klub-Klipper.html).

Es muss sich schon einiges an Ärger aufgestaut haben, bevor es zur Gründung von Bürgerinitiativen kommt, Anwälte eingeschaltet werden, Akten gesichtet und Schriftsätze verfasst werden. So ist es wohl auch in diesem Fall, der nun die bezirklichen Gremien beschäftigt. Ausgangspunkt ist ein Antrag des Klipper, einen weiteren Kunstrasenplatz auf seinem Vereinsgelände am Eckerkamp in Wellingsbüttel bauen zu wollen. Aber es spielen noch weitere Punkte eine Rolle: Abholzungen für einen Entwässerungsgraben, die in den Augen der Nachbarn als Bauvorbereitung für den Hockeyplatz wahrgenommen werden und nicht zuletzt das aktuell laufende B-Planverfahren “Wellingsbüttel 16″, das im wesentlichen Strukturerhalt für den Alstertaler Stadtteil vorsieht, um die gewachsene Struktur auch für die Zukunft zu sichern. Und hier geht es dann um baurechtliche Ausweisungen, die sich positiv oder negativ für die eine wie die andere Seite auswirken können. Die Diskussion hierzu wird im Planungsausschuss weitergehen.

Ein ähnliches Problem beschäftigt einen anderen Wellingsbütteler Sportverein. Auch diese Geschichte wurde schon in der Presse veröffentlicht. Auch hier wehren sich wenige Anlieger eines Sportplatzes gegen den Sportbetrieb, verlangen eingeschränkte Nutzungszeiten, den Bau einer teuren Lärmschutzwand. Der Platz wurde im letzten Jahr als Kunstrasenplatz modernisiert – mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Die Stadt Hamburg und insbesondere der SPD-Senat haben sich die Förderung des Sports auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen einer “Dekadenstrategie” sollen neben vielen weiteren Zielsetzungen auch die Sicherstellung des Sportbetriebes auf Außenanlagen durch entsprechende Lärmschutz-Regelungen angestrebt werden. Wir benötigen dringend einen neuen rechtlichen Rahmen, damit der Sportbetrieb auch in Wohngebieten weiterhin möglich bleibt.

Die rechtlichen Regelungen sind die eine Sache – das andere ist der nachbarschaftliche Umgang miteinander. Man kann erwarten, dass Sportvereine im eigenen Interesse an einer guten Nachbarschaft interessiert sein sollten, um eben auch Auseinandersetzungen und Konflikte größtmöglich zu vermeiden. Kommunikationsfähigkeit und Verläßlichkeit sind hier gefragt. Nicht alles kann durch Gesetze und Verordnungen geregelt werden. Und wer in die Nähe eines Sportplatzes zieht, der muss wissen, dass es zu gewissen Beeinträchtigungen kommen kann, die mit dem Spielbetrieb verbunden sind.

 

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Spielplatz im Saseler Park eröffnet

15.Dez.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Regionalausschuss, Sasel

 

Im Beisein von Anliegern, Nutzern, Einrichtungen und Bezirksabgeordneten aus dem Stadtteil hat Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff den neuen Waldspielplatz im Saseler Park eingeweiht. Nach umfangreichen Planungs- und Vorarbeiten ist der erste Bauabschnitt im Rahmen der Um- und Neugestaltung des Saseler Parks damit abgeschlossen.

Entstanden ist ein naturnaher Waldspielplatz. Zu den Attraktionen gehören unter anderem Spielhütten, ein Kriechtunnel, ein Hochseilparcours mit Rutsche, ein Wasserspiel, Schaukeln und ein Kletternetz. Rund 244.000 Euro haben die Maßnahmen gekostet.

Bezirksamtsleiter Ritzenhoff lobte die Kooperation, die die Planungen begleitet hat: „Die erfolgreiche Umgestaltung des Spielplatzes ist nicht zuletzt das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit mit den angrenzenden Einrichtungen und den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil. Mit der Teilung des Spielplatzes in zwei Bereiche haben wir eine Lösung gefunden, die die Belange aller Beteiligten bestmöglich berücksichtigt.“

Der Bebauungsplan sieht einen öffentlichen Spielplatz vor, was bei einer Umsetzung bedeutet hätte, die Kindertagesstätte im Sasel-Haus auf das eigene Gelände zu beschränken und die Spielfläche für die Kinder deutlich zu verkleinern. Um der Kita die Nutzung weiterhin zu ermöglichen, wurde der Spielplatz geteilt. Der kleinere Bereich in unmittelbarer Nähe des Sasel-Hauses steht der Kita während ihres Betriebs exklusiv zur Verfügung, ist im Anschluss aber öffentlich zugänglich. Der größere Bereich steht der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung. Die Planung war im Rahmen einer umfassenden Beteiligung mit den benachbarten Einrichtungen sowie Bürgerinitiativen des Stadtteils erarbeitet und diskutiert worden.

Auf dem Gelände des bisherigen Spielplatzes hatte es in den letzen Jahren wiederholt Probleme mit Vandalismus gegeben. Darüber hinaus war die Parkfläche durch die mehrmalige Erweiterung angrenzender Verkehrsflächen immer kleiner geworden und die Lärmbelästigung durch die Nähe zur stark befahrenen Kreuzung immens.

Der neue Spielplatz ist Teil der Um- und Neugestaltung des Saseler Parks. Für das kommende Jahr ist die Umgestaltung der angrenzenden Parkfläche geplant.

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Ehrenmal Sasel: Gedenkveranstaltung noch ohne neue Schale

13.Nov.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Regionalausschuss, Sasel

Nach dem offenkundigen Diebstahl der bronzenen Feuerschale des Saseler Ehrenmales musste in diesem Jahr die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag ohne die herkömmliche Feuerschale auskommen – eine neue Schale konnte leider noch nicht beschafft werden. Die Freiwillige Feuerwehr Sasel, Mitausrichter der Gedenkveranstaltung, behalf sich mit einer provisorischen Schale.

Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte bereits in der Sitzung nach der parlamentarischen Sommerpause den Beschluss aus dem Regionalausschuss Alstertal bestätigt, nach dem die Verwaltung klären sollte, ob und wie eine neue Schale für das Ehrenmal im Saseler Park wiederbeschafft und montiert werden kann.

Eine Antwort der Verwaltung ist nun für die nächste Sitzung des Regionalausschusses Alstertal am 17.11.2011 eingeplant – zu spät allerdings, um noch für die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr etwas erreichen zu können. „Offenbar ist da ein komplizierter Klärungsprozess zwischen Kulturbehörde und Bezirksamt notwendig, der eine Lösung für dieses Jahr noch nicht möglich gemacht hat“, so der Saseler SPD-Vorsitzende und Bezirksabgeordnete André Schneider.

Gedenkstunde am Ehrenmal

Gedenkstunde am Ehrenmal

Unterdessen hat die Freiwillige Feuerwehr Sasel, die als Mitausrichter der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das sichere Entfachen der ewigen Flamme zuständig ist und die Ehrenwache stellt, eine provisorische Lösung mit einer kleineren Ersatzschale gefunden, die nach der Gedenkveranstaltung wieder abgebaut wird.

„Mein Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die immer kreativ ist und schnell Lösungen findet, um die Dinge am Laufen zu halten“, freut sich Schneider. „So konnte die Veranstaltung doch noch ohne größere Änderungen des Ablaufes stattfinden. Für das nächste Jahr sollte aber das Ehrenmal wieder von einer neuen Schale geschmückt sein – aus Bronze muss die Schale vielleicht nicht sein, aber es handelt sich um ein Denkmal und das muss komplett wieder hergestellt sein“, erklärt Schneider.

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Bezirksversammlung Wandsbek bewilligt Geld zur Sanierung der 2. Bastion am Torhaus Wellingsbüttel

09.Nov.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Finanzen und Kultur, Regionalausschuss, Wellingsbüttel

Nach der Sanierung der ersten baufälligen sogenannten „3. Aussichtsbastion“ im Park des Torhauses Wellingsbüttel kann nun auch die „2. Aussichtsbastion“ in Angriff genommen werden. Die Bezirksversammlung Wandsbek schloss sich einstimmig einer Beschlussvorlage aus dem Ausschuss für Finanzen und Kultur an, 16.000 Euro aus dem Topf der Bezirkssondermittel zur Verfügung zu stellen.

Die Sanierung der baufälligen Aussichtsbastionen beschäftigt die Kommunalpolitik und das Bezirksamt schon seit einigen Jahren. Nach Feststellung der Baufälligkeit wurden die Bastionen provisorisch mit Bauzäunen gegen unbefugtes Betreten gesichert – weil die notwendigen Instandhaltungsmittel nicht sofort verfügbar waren, versuchten die Bezirkspolitiker aus dem Regionalausschuss Alstertal sowie dem Finanz- und Kulturausschuss mit eigenen bezirklichen Mitteln die Sanierung voranzutreiben.

„Da nach der Sanierung der sogenannten 3. Bastion noch Restmittel in Höhe von knapp 20.000 Euro übrig blieben, konnten wir nun die nach der vorliegenden Kostenschätzung noch notwendige Restsumme in Höhe von 16.000 Euro nach bewilligen. Es ist ja nicht häufig so, dass nach einer Baumaßnahme noch Geld übrig ist“, freut sich der Alstertaler SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

Damit gelingt es, die beiden oberen Bastionen zu sichern und für die Öffentlichkeit wieder begehbar zu machen. „Damit wird die gesamte Parkanlage des Torhauses Wellingsbüttel, die Torhauswiese, aufgewertet und wieder zu einem Schmuckstück“, so Schneider, Regionalsprecher der SPD-Fraktion im Alstertal und Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Kultur.

Offen bleibt allerdings noch, was mit der „1. Bastion“, direkt am Alsterwanderweg gelegen, geschehen wird. „Hier wäre die Sanierung noch aufwändiger und damit teurer. Es wäre schade, wenn es nicht auch hier gelingen könnte, die Bastion wieder herzurichten. Vielleicht entwickelt sich aus dem Stadtteil eine Initiative, die mit einer Spendenaktion dazu beiträgt, diese Bastion zu retten. Wünschenswert wäre so ein Engagement, denn aufgrund der begrenzten Mittel können wir nicht alles aus den Bezirkstöpfen finanzieren“, erklärt Schneider.

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SPD fordert weitere Bürgerbeteiligung

04.Nov.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Fraktion, Hummelsbüttel, Poppenbüttel, Regionalausschuss, Sasel, SPD, Verkehr und Tourismus, Wellingsbüttel

Planungen zur Fußgängerbrücke Poppenbüttel und zum P+R-Haus vorgestellt

Die SPD-Bezirksfraktion Wandsbek begrüßt die nun zuletzt im Regionalausschuss Alstertal durch Vertreter aller beteiligten Stellen (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie Deutsche Bahn AG) vorgestellten Planungen zum Bau der neuen Fußgängerbrücke, dem barrierefreien Ausbau der S-Bahnhaltestelle Poppenbüttel, sowie für ein neues P+R-Haus am Stormarnplatz.

„Viel zu lange mussten wir auf die gute Nachricht warten, dass es nun endlich losgehen wird. Die Verantwortlichen in den Fachbehörden gehen von einer Fertigstellung der Brücke Anfang 2013 aus. Nebenher wird auch der lange geforderte barrierefreie Umbau der S-Bahnhaltestelle Poppenbüttel von der Deutschen Bahn AG umgesetzt und auch die Planungen für ein neues, günstigeres P+R-Haus laufen auf Hochtouren“, freut sich der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider, Regionalsprecher der SPD-Fraktion im Alstertal über die Auskünfte der Fachbehörden.

Mit der Präsentation der Planungen sind die Behördenvertreter und die Deutsche Bahn AG dem ausdrücklichen Wunsch der Kommunalpolitik auf Information der Bürgerinnen und Bürger nachgekommen. „Die SPD-Fraktion hat hierzu in der Vergangenheit immer wieder Anträge gestellt, die die Bezirksversammlung bestätigt hatte. Jetzt endlich nach dem Regierungswechsel klappte es mit der Information – das haben wir vor der Wahl versprochen und gehalten“, so André Schneider.

Die nun vorgestellten Planungen werden auch weiterhin konstruktiv von der Kommunalpolitik begleitet. „Die Vorentwurfsplanung für das P+R-Haus haben bei uns aber auch bei den direkten Anliegern noch viele Fragen aufgeworfen. Mit einem Antrag in der Bezirksversammlung haben wir diese Fragen aufgenommen. Insbesondere die notwendige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im weiteren Planungsverfahren ist uns sehr wichtig und soll von der Fachbehörde auf geeignete Weise fortgeführt werden“, erklärt Schneider.

Geklärt werden muss zudem, wie die verkehrstechnische Abwicklung erfolgen kann, ohne die Anwohner in der Straße Langenstücken oder im Frahmredder übermäßig zu den Hauptverkehrszeiten zu belasten. Deshalb soll eine aktuelle Verkehrszählung vorgenommen und geprüft werden, ob die Zu- bzw. Abfahrt zum geplanten P+R-Haus auch über den Saseler Damm abgewickelt werden kann.

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Lange Sitzung des Regionalausschusses

20.Okt.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Hummelsbüttel, Poppenbüttel, Regionalausschuss, Sasel, Wellingsbüttel

Die heutige Sitzung des Regionalausschusses Alstertal dürfte eine der längsten der letzten Jahre gewesen sein. Haupthema war die Vorstellung der Planungen am S-Bahnhof Poppenbüttel. Endlich kamen sachkundige Vertreter aus den Behörden und von der Deutschen Bahn AG und erläuterten die technischen Details der Planungen zur neuen Fußgängerbrücke, zum barrierefreien Ausbau und der Umgestaltung des S-Bahnhofes sowie zum geplanten neuen P+R-Haus am Stormarnplatz.

Die Einladung der Referenten ging auf einen Antrag der SPD-Fraktion aus dem Juni 2011 zurück, in dem erneut die Entsendung von Behördenvertretern gefordert wurde – dieser Beschluss wurde in der Septembersitzung noch einmal interfraktionell bekräftigt. Nun war es endlich soweit, Vertreter vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI – Amt für Verkehr) und der Deutschen Bahn AG (DB AG) standen Rede und Antwort.

Die “öffentliche Fragestunde” wurde kurzerhand umfunktioniert in eine Präsentations- und Fragestunde und dauerte dann insgesamt über zwei Stunden – neuer Rekord!

Derzeit wird die Ausschreibung für die Erstellung und den Bau der Fußgängerbrücke vorbereitet, der LSBG geht davon aus, dass die Vergabe Anfang nächsten Jahres erfolgen kann und dann das ca. 5 Mio. Euro teure Bauwerk, dessen Kosten sich die Stadt Hamburg und die DB AG aufteilen, bis Anfang 2013 fertiggestellt sein wird. Die Kostenfrage war ein interessanter Punkt bei der Debatte im Ausschuss. Offenbar hat auch hier eine Kostensteigerung stattgefunden, denn ursprünglich waren laut Bürgerschaftsdrucksache nur 3,8 Mio. Euro für die Brücke eingeplant – vielleicht war dies auch ein Grund für die Verzögerungen, die dem ganzen Projekt seit Beginn der Planungen Anfang der 2000er Jahre anhaften. Denn bisher war hauptsächlich die Kostensteigerung für das P+R-Haus über den Gleisen bekannt und ein Grund dafür, dass die Vorgängerregierung hier richtigerweise die Reißleine gezogen hat. Statt 8, sollten es plötzlich 18 Millionen sein, die das Parkhaus hätte kosten sollen – das wäre nicht vermittelbar gewesen. Die aktuelle Planung hat sich dem ursprünglich zur Verfügung stehenden Betrag wieder angenähert, so dass dies als realistische Schätzung betrachtet werden kann. Nun muss gemeinsam mit den Anliegern an der weiteren Planung des Gebäudes gearbeitet werden. Uns ist eine enge und transparente Beteiligung und Informationspolitik von Seiten der planenden Stellen sehr wichtig.

Die Frage nach der politischen Verantwortung für die Versäumnisse vergangener Regierungen wurde zwar durch uns noch einmal deutlich gemacht – schon weil man sich über die vorgeschaltete Informationsveranstaltung der SPD wenige Tage zuvor mokierte – allerdings war für manchen die politische Auseinandersetzung um divergierende Einschätzungen schon zu viel und wurde als “Parteiengezänk” negativ kommentiert. Eine Sichtweise, die man haben kann – aber wenn sich Vertreter von verschiedenen Parteien gegenübersitzen, muss man auch damit rechnen, dass verschiedene Sichtweisen kundgetan werden. Der Streit gehört zur Demokratie und wir haben im Regionalausschuss die gute Tradition, dass in der Sache durchaus mal “die Fetzen fliegen” können, aber dennoch nicht gegen die guten Sitten insofern verstoßen würde, als dass man sich nach der Sitzung nicht mehr in die Augen sehen könnte. Nein, wir können danach sogar noch interfraktionell ein Bierchen trinken gehen – und zumindest bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier machen wir das auch.

Zurück zu den Planungen: Ich persönlich freue mich sehr, dass die vorgestellten Planungen nun eine Phase erreicht haben, dass es endlich losgehen kann. Dafür haben wir uns in den letzten Jahren immer wieder vehement mit denen uns zur Verfügung stehenden Mitteln politisch eingesetzt, darauf haben die Bürgerinnen und Bürger gewartet und gedrängt.

 

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So geht’s weiter am S-Bahnhof Poppenbüttel!

17.Okt.2011 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Regionalausschuss, SPD, Verkehr und Tourismus, Wandsbek

Einladung

Großer Andrang im Forum Alstertal. Am 17. Oktober luden die beiden Alstertaler SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Karin Timmermann und Dr. Andreas Dressel sowie der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider zur Informationsveranstaltung über den S-Bahnhof Poppenbüttel ein. Rede und Antwort standen der Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Andreas Rieckhof und die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Hamburg und Schleswig-Holstein Ute Plambeck.

Zwei Bauschilder am Bahnhof kündigen es an: Der Baubeginn für den barrierefreien Umbau des S-Bahnhofes hat begonnen und soll im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Dann wird auch endlich mit dem Bau der neuen Fußgängerbrücke begonnen, die dann im Frühjahr 2013 fertiggestellt sein wird. Staatsrat Rieckhof und Frau Plambeck erläuterten die Planungen und beantworteten viele Fragen der anwesenden Bürger. Zudem wurden die Planungen für ein neues P+R-Haus am Stormarnplatz vorgestellt. “Ich bin froh, dass es nun endlich der SPD gelungen ist, eine Informationsveranstaltung zum Dauerbrennerthema Nr. 1 im Alstertal durchgeführt zu haben. Alle Planungen kamen auf den Tisch und wurden diskutiert. Das hat der Vorgängersenat in zehn Jahren nicht geschafft”, so André Schneider.

Die Diskussion geht weiter im Regionalausschuss Alstertal am 20. Oktober um 18.00 Uhr im Forum Alstertal, Kritenbarg 18. Dann werden die Planungen noch einmal vorgestellt.

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Geplantes Bauvorhaben der SAGA/GWG in Hummelsbüttel: Rot-Grüne Koalition in Wandsbek geht auf Bürgereinwendungen ein und lässt alternative Fläche prüfen

15.Sep.2011 · Alstertal/Walddörfer, Bauangelegenheiten, Hummelsbüttel, Regionalausschuss

Im Rahmen des vom Senat mit der SAGA-GWG zur Bekämpfung der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt vereinbarten Steigerung des Wohnungsneubaus ist vorgesehen, neuen Wohnraum auch im Wohngebiet an der Immenkoppel im Hummelsbüttel zu schaffen.

Das Vorhaben steht grundsätzlich im Einklang mit den Wohnungsbauzielen der zwischen SPD und GAL vereinbarten Zusammenarbeit und auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen Senat und Bezirken zum Wohnungsneubau („Vertrag für Hamburg – Wohnungsneubau“). Das Vorhaben wird Bestandteil des Wandsbeker Wohnungsbauprogrammes, das in den nächsten Wochen konkretisiert vorgelegt werden wird.

Anlässlich einer Fragestunde des Ausschusses für Bauprüfangelegenheiten des Regionalausschusses Alstertal hat dazu am 7. September 2011 mit der öffentlichen Vorstellung des Projektes durch SAGA-GWG ein intensiver Austausch mit zahlreichen Anwohnern, Mietern und Grundeigentümer mit nachvollziehbaren Einwendungen bezüglich der angestrebten Nachverdichtung stattgefunden. Kritikpunkte waren u.a. die Beeinträchtigung von Freiflächen und Wegebeziehungen, geeignete Stellplatzlösungen innerhalb des Geländes, Verkehrsflüsse im Wohngebiet sowie Verschattungen.

Zudem wurde von Anwohnerseite mehrfach gefordert, in die Planungen einer verträglichen Gebäudeergänzung eine seit geraumer Zeit brachliegende Grünfläche zwischen Immenredder und der Rückseite des anschließenden Gewerbegebietes am Lademannbogen mit einzubeziehen.

„SPD und GAL haben deshalb einen Antrag in den Planungsausschuss der Bezirksversammlung eingebracht, der die Verwaltung auffordert, das offenbar städtische Grundstück hinsichtlich einer etwaigen Bebaubarkeit zu überprüfen. Die im Bebauungsplan Hummelsbüttel 9 ausgewiesene Spielplatzläche wird seit langem nicht mehr genutzt, deshalb bietet sich dort eine Bebauung durchaus an“, so André Schneider, Regionaler Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek für das Alstertal.

„Wir möchten, eine Klärung dieser Flächenfrage im laufenden Vorbescheidsverfahren berücksichtigt wissen. Der weitere Planungsprozess sollte so gestaltet sein, dass Anpassungen unter Einbeziehung dieser ehemaligen Spielplatzfläche möglich sind“, erklärt Susanne Zechendorf, GAL-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Wandsbek.

SPD und GAL möchten zudem, dass die Fläche zügig und zu einem günstigen Preis, der geförderten Wohnungsbau ermöglicht, von der Stadt an die SAGA GWG verkauft wird, wenn sich die Fläche für eine Bebauung eignet und SAGA GWG entsprechend umgeplant hat.

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