André Schneider

Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek

Willkommen in Sasel

24.Apr.2012 · Allgemein, Sasel

Pressemitteilung von Monika Pfaue, Barbara Kretzer und Thomas Jeutner:

Saseler Nachbarinnen und Nachbarn am Heideknick

Foto: Günter Lindemann

Am 12. April 2012 haben wir eine von uns, Monika Pfaue(Rektorin i.R.der Schule Redder), Barbara Kretzer (Initiative für ein lebenswertes Sasel) und Thomas Jeutner (Pastor evangelische Kirchengemeinde Sasel) unterzeichnete Eingabe an den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft gesendet mit dem Anliegen, die Einrichtung eines sozialen Wohnprojektes in Sasel zu befürworten. Darin heißt es:

„Wir wenden uns wegen des sozialen Wohnprojektes, das in Sasel von der Großstadtmission Hamburg am Heideknick 4 geplant ist, an den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft  mit der Bitte, dieses Vorhaben nicht abzulehnen, sondern mit zu fördern und zu unterstützen. Hier soll ein neues Zuhause für acht bis zehn Kinder im Alter von zehn bis sechzehn  Jahren geschaffen werden, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Familien bleiben können. Die Großstadtmission ist eine anerkannte Einrichtung, die langjährige Erfahrung nicht nur in der Jugendhilfe, sondern auch in der Eingliederungshilfe vorweisen kann. In vergleichbaren Wohngruppen leben Jugendliche in guter Nachbarschaft mit den Anwohnern der jeweiligen Stadtteile, selbst in angeblich noch ‘bevorzugteren Wohngegenden’.

Die Unterzeichnenden und mit ihnen viele gleichgesinnte Saseler wünschen, dass in unserem Stadtteil dieser sozialen Arbeit im Interesse der betreuten  Kinder mit Respekt begegnet wird.

Sasel ist durch ein stabiles soziales Umfeld geprägt – Jugendfeuerwehr, Sportverein, Schulen, das Sasel-Haus und  die Kirchen  bieten hinreichend  Möglichkeiten für die jungen Menschen, Anschluss zu finden. Das Argument, dass der Wert der Immobilie der Nachbarn sinkt, darf für diese uns alle fordernde Aufgabe  nicht gelten.“

Unser Stadtteil ist vor fast hundert  Jahren durch seine Geschichte der solidarischen Siedlerbewegung über die Grundstücksgrenzen  hinweg zu dem geworden, was es heute ist: ein bevorzugtes Wohngebiet. Wir setzen uns dafür ein, dies ererbte Gut nicht nur mit denen zu teilen, die neu in diesen Stadtteil ziehen, sondern auch mit denen, die Hilfe brauchen. Dazu gehören besonders benachteiligte junge Menschen. Deshalb bekräftigen wir die Bitte an die Saseler, das Wohnprojekt Heideknick zu unterstützen.

Die zustimmenden und unterstützenden Rückmeldungen von Anliegern und Mitgliedern aus Saseler Vereinen und Institutionen untermauern dieses Anliegen.

Inzwischen ist aus der Bürgerschaftskanzlei die Nachricht gekommen, dass das Eingabeverfahren eingeleitet ist. (mp)

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WandsbekImpuls

23.Apr.2012 · Allgemein, Fraktion, Wandsbek

Wie soll sich Wandsbek bis 2030 entwickeln? Welches Gesicht wollen wir unserem Bezirk geben? Gemeinsam mit dem Hamburger Stadtentwicklungsbüro Urbanista hat die SPD-Bezirksfraktion Wandsbek die Perspektiven unseres Bezirks analysiert und strategische Überlegungen für die Zukunft Wandsbek erarbeitet. Unter dem Titel WandsbekImpuls haben wir unsere Erkenntnisse in einem Diskussionspapier zusammengefasst, das wir mit Ihnen debattieren und weiterentwickeln wollen.

Machen Sie mit: Am 27. April präsentieren wir Ihnen WandsbekImpuls und laden Sie ein, mit uns zu diskutieren. Wir freuen uns auf Ihre Kreativität und Ihre Meinungen – und auf eine spannende Veranstaltung mit Ihnen.

Freitag, 27. April 2012, 18:00 Uhr

Wandsbeker Marktstraße 1, (Ecke Brauhausstraße) ehemals C&A

www.wandsbekimpuls.de

 

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Aufruf: Für ein friedliches Miteinander in unserem Sasel

13.Apr.2012 · Allgemein, Sasel, SPD

Der Distriktsvorstand der SPD Sasel hat folgenden Aufruf einstimmig beschlossen:

„In Hamburg leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, eigenen Biografien, individuellen Ansprüchen und Wünschen. Wir sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Beamte und Unternehmer. Wir sind Männer und Frauen. Wir sind Junge und Alte. Wir sind Kinder, Schülerinnen und Schüler oder Studierende. Wir machen eine Lehre. Viele leben seit Generationen in Hamburg, manche kommen aus anderen Teilen Deutschlands und der Welt. Wir sind Hamburg. Die Lebensqualität Hamburgs wird davon bestimmt, inwieweit es gelingt über alle unterschiedlichen Lebenslagen hinweg den Zusammenhalt zu stärken“

Aus dem Regierungsprogramm der Hamburger SPD zur Bürgerschaftswahl 2011

Die Stärke des Zusammenhalts unserer Gesellschaft misst sich daran, wie wir mit allen, besonders aber mit den schwächsten Teilen umgehen. Kinder und Jugendliche brauchen Geborgenheit und Sicherheit, insbesondere dann, wenn sie nicht mehr im eigenen familiären Umfeld aufwachsen können und daher in neuen Wohnformen leben sollen. Diese Tatsache diskutieren wir aktuell in unserem Stadtteil anhand eines geplanten Wohnprojektes im Heideknick, gegen das sich Widerstand gebildet hat.

Wir begrüßen es, dass Kindern und Jugendlichen in professionell begleiteten Wohnprojekten auch bei uns in Sasel neue Chancen für einen normalen Lebensalltag eröffnet werden und die Kinder und Jugendlichen dazu befähigt werden sollen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Als Saseler Nachbarn und engagierte Kommunalpolitiker unterstützen wir die Menschen, die sich für diese Kinder und Jugendlichen einsetzen. Wir wollen diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die auch seitens der Stadt Hamburg parteiübergreifend ausdrücklich gefördert wird, aktiv und konstruktiv begleiten.

Berechtigten Sorgen und Ängsten einiger Anlieger über die – auch für uns – außergewöhnliche Nachbarschaft nehmen wir ernst und suchen das vertrauensvolle Gespräch mit jedem Einzelnen vor Ort. Dabei setzen wir bei allen Beteiligten auf Offenheit und Fairness, so dass sich zwischen den vor Ort verantwortlichen Pädagogen und den Anliegern ein gesundes nachbarschaftliches Verhältnis entwickeln kann, das durch gegenseitiges Vertrauen und Achtung voreinander geprägt ist. Ängste und Vorurteile können nur durch Aufklärung und die Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis abgebaut werden. Wir selbst werden alles dafür tun, dass dieses Verständnis entstehen kann.

Ausgrenzungen und ausgrenzendem Protest treten wir entschlossen entgegen. Wir setzen auf eine Kultur des Dialogs und der Stärkung des sozialen Zusammenhaltes in Sasel und rufen alle Saselerinnen und Saseler auf, daran mitzuwirken und unsere neuen Mitbürger unvoreingenommen zu begrüßen.

Wir als Vorstand der SPD Sasel wollen mit gutem Beispiel vorangehen und bieten dem Träger an, die neuen Nachbarn im Heideknick nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu unterstützen.

Für ein lebenswertes Sasel,
Ihre SPD-Sasel

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Deutsche Bahn teilt mit: Modernisierung der S-Bahnstation Poppenbüttel wird fortgesetzt

17.Mrz.2012 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Hummelsbüttel, Poppenbüttel, Regionalausschuss, Sasel, Verkehr und Tourismus, Wellingsbüttel

Die Deutsche Bahn AG teilt in einer Pressemitteilung vom 16. März 2012 mit:

“Die Deutsche Bahn setzt in dieser Woche die Modernisierung der S-Bahnstation Poppenbüttel fort. In dem ersten Bauabschnitt von Anfang Oktober bis Dezember letzten Jahres wurden der Bahnsteig sowie große Teile des Bahnsteigbelags saniert. Die Bahn investiert in die Erneuerung der S-Bahnstation Poppenbüttel über vier
Millionen Euro.

In einem zweiten Bauschnitt erfolgt nun die Erneuerung des Zugangs zum Bahnsteig mit Aufzug und Fahrtreppe sowie die Erneuerung des Bahnsteigdaches. Dazu wird am 20. März ein provisorischer Zugang zum Bahnsteig erstellt. Darüber hinaus finden an den Wochenenden 24. und 25. März sowie am 31. März und am 1. April konzentrierte Abbrucharbeiten am Zugangsgebäude statt.

Für die Dauer der Arbeiten bis voraussichtlich Ende Juni kann die S-Bahn-Station nur über diesen provisorischen Zugang erreicht werden. Die Treppe an der Bahnböschung verbindet den Bahnsteig in Höhe des P+R-Parkplatzes mit dem Stormarnplatz,. Den ZOB erreichen die Fahrgäste über die vorhandene Fußgängerbrücke zwischen Stormarn- und Wentzelplatz. Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Entschuldigung für die Beeinträchtigungen und den entstehenden Umweg.

Die Bauarbeiten werden vsl. im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Während dieses Zeitraums gibt es am S-Bahnhof Poppenbüttel im Zugangebot der S-Bahn Hamburg keine Einschränkung. Für die Arbeiten kommen zeitweise große Baumaschinen zum Einsatz. Daher lassen sich trotz lärmgedämpfter Arbeitsgeräte ruhestörende Geräusche leider
nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.”

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Berichterstattung im Hamburger Abendblatt über ein Wohnprojekt in Sasel

16.Mrz.2012 · Alstertal/Walddörfer, Bauangelegenheiten, Sasel

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über ein geplantes Wohnprojekt für Kinder und Jugendliche der “Großstadt-Mission Hamburg-Altona e. V.”, einem sozialen Träger im Diakonie-Verbund, im Heideknick in Sasel.

Die Anwohner hegen Befürchtungen, denen mit der gebotenen Aufmerksamkeit begegnet werden muss. Um Ängste abzubauen gehört es sich meiner Meinung nach, sich dem Thema sachlich zu nähern. Deshalb finde ich es gut, dass der Träger die Anwohner zu einem Informationsabend einladen wird, um das Konzept zu erläutern und Fragen zu beantworten. Ich hoffe sehr, dass die Anwohner dieses Gesprächsangebot annehmen werden.

Im Bauprüfauschuss Alstertal herrschte Einvernehmen zwischen den Fraktionen, dem Träger und der Verwaltung darüber, dass die letztliche Bescheidung des Antrages um einen Monat vertagt wird.

Grundsätzlich muss es möglich sein, Kinder und Jugendliche ohne große Diskussionen in einem intakten Wohnumfeld unterzubringen, um ihre Entwicklung positiv zu beeinflussen. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Vorurteile und Abwehrhaltungen helfen den Kindern, um die es geht, nicht weiter. Aber auch die Ängste der Anwohner müssen ernst genommen werden. Statt Gräben auszuheben gilt es eher, Perspektiven aufzuzeigen und echte Chancen zu eröffnen. Das geht nur gemeinsam und gilt für beide Seiten – man muss daher bereit sein, sich zu öffnen und aufeinander zu zu gehen. Ich hoffe sehr, dass das gelingt.

 

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Verkehrssituation in der Straße Bekwisch

04.Mrz.2012 · Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Sasel

Die Straße Bekwisch ist eine Wohnstraße in Sasel und als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Die Straße ist eine beliebte Abkürzungsstrecke, um z. B. Rückstauungen im Waldweg / Saseler Markt zu umgehen.
Dieser Umstand wird durch die Anlieger beklagt. Das Verkehrsaufkommen sei gestiegen und es würde dort zu schnell gefahren, was durch die schnurgerade Straßenführung noch unterstützt würde.

In der Krötenwanderzeit im Frühjahr wird die Straße einmal jährlich für ca. sechs Wochen gesperrt. Nach Angaben der Anwohner ist dabei zu beobachten, dass es teilweise vorkommt, dass die Sperrgitter zur Seite geschoben werden, und der Weg dann illegal trotzdem benutzt wird. Um prüfen zu können, ob weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen notwendig sind, müssen aktuelle Zahlen zu den durchschnittlich gefahrenen Geschwindigkeiten sowie zur Verkehrsbelastung von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde erhoben werden.

Die Bezirksversammlung Wandsbek beschloss daher am 23. Februar einstimmig einen SPD-Antrag,  in dem der zuständigen Fachbehörde empfohlen wird zeitnah über einen statistisch relevanten Zeitraum verdeckte Geschwindigkeitsmessungen sowie eine Ermittlung des Verkehrsaufkommens mittels Zählung in der Straße Bekwisch durchzuführen und das ermittelte und ausgewertete Zahlenmaterial der Bezirksversammlung mit einer Handlungsempfehlung zur Kenntnis zu geben.

Zu dem soll durch regelmäßige Kontrollen dafür Sorge getragen werden, dass während der Sperrzeit zur Krötenwanderung die Straße Bekwisch nicht durchgängig mit Kraftfahrzeugen befahren wird.

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Rot-Grün will Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken und Zukunftssignale im Bezirk setzen

30.Jan.2012 · Allgemein, Bezirksversammlung, Wandsbek, Wirtschaft

Wandsbek erfreut sich als traditioneller Standort von Industriebetrieben, aber auch von Dienstleistungsunternehmen sowie Handel und Handwerk, großer Beliebtheit. Eingebettet in eine gute Verkehrsinfrastruktur mit überwiegend guten Wohn- und Lebensbedingungen, trägt der Bezirk zur wirtschaftlichen Prosperität Hamburgs bei. Die rot-grüne Koalition will den Standort und Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken.

Einstimmig unterstützte die Bezirksversammlung Wandsbek den Antrag von SPD und GAL mit wirtschaftspolitischen Zielsetzungen für diese Legislaturperiode.

„Wir möchten den Wirtschaftsstandort Wandsbek stärken und dabei auch nachhaltige Schwerpunkte und Ansätze unterstützen und neue Impulse setzen. Wir möchten die Wirtschaft auch mehr motivieren, an öffentlicher und sozialer Verantwortung und Gestaltung im Bezirk teilzuhaben und dies durch einen engen Dialog mit der Wirtschaft weiter voranbringen“, so die wirtschaftspolitischen Sprecher von SPD und GAL, André Schneider und Karin Jung.

„Dabei soll der Fokus auch auf neue Branchen fallen wie die Medien- und Kreativbranche, Handwerksbetriebe aus der Klima- und Umwelttechnik und sowie die der erneuerbaren Energien“, ergänzt Karin Jung.

Ein wichtiger Baustein bleibt dabei die bezirkliche Wirtschaftsförderung. Sie engagiert sich für die Belange der Unternehmen vor Ort und hilft ihnen bei Erweiterungen, An- und Umsiedlungen sowie bei der Suche nach geeigneten Grundstücken und Gewerberäumen innerhalb des Bezirks. Sie gibt und vermittelt Rat bei Existenzgründungs-, Standort- und Finanzierungsfragen. Die bezirkliche Wirtschaftsförderung fungiert auch als Lotse und Mittler zu staatlichen Dienststellen und kann bei besonders komplexen Genehmigungsverfahren auch die Funktion eines Fallmanagers für die Wandsbeker Unternehmen übernehmen. „Diese wichtige Arbeit gilt es weiterhin bekannt zu machen und zu unterstützen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

Deshalb werden im Bezirk die Kommunikationsplattformen geschaffen, die die Stärken des Bezirks herausstellen und neue Möglichkeiten für Partizipation bieten – das hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig beschlossen. Noch in diesem Jahr startet der „Tag der Wandsbeker Wirtschaft“ und es wird einen regelmäßigen Gesprächskreis geben. „Die Angebote sollen dazu beitragen, den engen Austausch der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu fördern, aktuelle Fragen und Probleme zu klären und dort Hilfestellungen zu leisten, wo sie notwendig werden“, sind sich Schneider und Jung einig.

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Gedenken am Höltigbaum

27.Jan.2012 · Allgemein, Bezirksversammlung, Wandsbek

Die Bezirksversammlung Wandsbek erinnert an die Opfer der NS-Militärjustiz

Die Bezirksversammlung Wandsbek gedenkt heute in einer öffentlichen Veranstaltung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und der Gewaltherrschaft um 15.30 Uhr den Opfern der NS-Militärjustiz am ehemaligen Standortübungsplatz Höltigbaum in den Räumlichkeiten des Buch- und Presse-Großvertrieb Hamburg GmbH & Co. KG Neuer Höltigbaum 2, 22143 Hamburg.

Eine Veranstaltung mit:

  • einem Grußwort von Herrn Hans-Joachim Klier, Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek
  • einem Vortrag von Herrn Dr. Detlef Garbe, KZ-Gedenkstätte Neuengamme
  • einem Zeitzeugenbericht von Herrn Uwe Storjohann
  • einer begleitenden Präsentation von Frau Eva-Maria Nerling
  • und einer musikalischen Untermalung von Mitgliedern des Felix-Mendelssohn-Jugendsinfonieorchesters

Im Anschluss der Veranstaltung folgt ein stilles Gedenken an der Hinweistafel in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes.

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Provisorische Ampel am ZOB Poppenbüttel

26.Jan.2012 · Allgemein, Alstertal/Walddörfer, Bezirksversammlung, Poppenbüttel, Regionalausschuss, Verkehr und Tourismus, Wandsbek

Zur Kritik der Fraktion Die Linke am provisorischen Fußgängerüberweg am ZOB Poppenbüttel erklären Dr. Andreas Dressel, MdHB und der Alstertaler SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider:

„Die Fundamentalkritik der Linken, gespickt mit falschen Fakten verwundert uns sehr – denn auch die Linken haben Anträgen zu einer provisorischen Querung am ZOB zugestimmt. Eine Behelfsbrücke war und ist leider zu teuer – eine halbe Million Euro und nicht etwa nur 65.000 Euro, wie die Linken behaupten. Es ist klar, dass der Überweg nur ein – von vielen Fahrgästen und der Kommunalpolitik lange gefordertes – Provisorium ist, das die Situation für die Fahrgäste etwas erträglicher gestalten soll – nicht mehr und nicht weniger. Nach Anlaufproblemen auf allen Seiten hat eine gewisse Gewöhnung stattgefunden – sowohl bei vielen Busfahrern, aber auch bei vielen Fahrgästen. Wir haben dazu auch in der Verkehrsbehörde nachgefragt. Wir setzen weiter auf den guten Willen und die Vorsicht bei allen Verkehrsteilnehmern rund um den ZOB. Außerdem: Je schneller die Baumaßnahmen fertig sind, umso schneller ist auch die Ampel wieder weg“

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Sportplatz-Erneuerungen in der Diskussion

26.Jan.2012 · Alstertal/Walddörfer, Bauangelegenheiten, Bezirksversammlung, Regionalausschuss, Wellingsbüttel

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über die Diskussion im bezirklichen Planungsausschuss über die Absichten des Klipper THC in Wellingsbüttel, das Vereinsgelände mit einem zusätzlichen Kunstrasenplatz zu moderniseren und über den Protest der Anwohner dagegen (http://www.abendblatt.de/hamburg/article2169878/Anwohner-siegen-ueber-Hockey-Klub-Klipper.html).

Es muss sich schon einiges an Ärger aufgestaut haben, bevor es zur Gründung von Bürgerinitiativen kommt, Anwälte eingeschaltet werden, Akten gesichtet und Schriftsätze verfasst werden. So ist es wohl auch in diesem Fall, der nun die bezirklichen Gremien beschäftigt. Ausgangspunkt ist ein Antrag des Klipper, einen weiteren Kunstrasenplatz auf seinem Vereinsgelände am Eckerkamp in Wellingsbüttel bauen zu wollen. Aber es spielen noch weitere Punkte eine Rolle: Abholzungen für einen Entwässerungsgraben, die in den Augen der Nachbarn als Bauvorbereitung für den Hockeyplatz wahrgenommen werden und nicht zuletzt das aktuell laufende B-Planverfahren “Wellingsbüttel 16″, das im wesentlichen Strukturerhalt für den Alstertaler Stadtteil vorsieht, um die gewachsene Struktur auch für die Zukunft zu sichern. Und hier geht es dann um baurechtliche Ausweisungen, die sich positiv oder negativ für die eine wie die andere Seite auswirken können. Die Diskussion hierzu wird im Planungsausschuss weitergehen.

Ein ähnliches Problem beschäftigt einen anderen Wellingsbütteler Sportverein. Auch diese Geschichte wurde schon in der Presse veröffentlicht. Auch hier wehren sich wenige Anlieger eines Sportplatzes gegen den Sportbetrieb, verlangen eingeschränkte Nutzungszeiten, den Bau einer teuren Lärmschutzwand. Der Platz wurde im letzten Jahr als Kunstrasenplatz modernisiert – mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Die Stadt Hamburg und insbesondere der SPD-Senat haben sich die Förderung des Sports auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen einer “Dekadenstrategie” sollen neben vielen weiteren Zielsetzungen auch die Sicherstellung des Sportbetriebes auf Außenanlagen durch entsprechende Lärmschutz-Regelungen angestrebt werden. Wir benötigen dringend einen neuen rechtlichen Rahmen, damit der Sportbetrieb auch in Wohngebieten weiterhin möglich bleibt.

Die rechtlichen Regelungen sind die eine Sache – das andere ist der nachbarschaftliche Umgang miteinander. Man kann erwarten, dass Sportvereine im eigenen Interesse an einer guten Nachbarschaft interessiert sein sollten, um eben auch Auseinandersetzungen und Konflikte größtmöglich zu vermeiden. Kommunikationsfähigkeit und Verläßlichkeit sind hier gefragt. Nicht alles kann durch Gesetze und Verordnungen geregelt werden. Und wer in die Nähe eines Sportplatzes zieht, der muss wissen, dass es zu gewissen Beeinträchtigungen kommen kann, die mit dem Spielbetrieb verbunden sind.

 

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