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Stellungnahme zu einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel zwischen Hohensasel und Aalkrautweg und Feldblumenweg, Mellingburgredder

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat gestern eine Stellungnahme auf Antrag der rot-grünen Bezirkskoalition zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel beschlossen.

Dem zuvorgegangen waren Eingaben von anliegenden Grundeigentümern und Nachbarn der bisher als Pferdewiese genutzten Fläche, die sich auf der ehemaligen S-Bahntrasse befindet.

Hier der Wortlaut der beschlossenen Stellungnahme:

„Die Auswahl für zukünftige Standorte der öffentlich-rechtlichen Unterbringung für Geflüchtete und Wohnungslose erfolgt auf Grundlage der Einigung zwischen den Bürgerschaftsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen, des Senates und der Bezirke gemeinsam mit der Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ aus dem Sommer 2016.

Grundlage dieser Verständigung ist u.a. die Schaffung sogenannter kleinerer Einheiten, die bevorzugt in den Stadtteilen entstehen sollen, die bisher kaum oder keinerlei Einrichtungen der öffentlichen Unterbringung aufweisen können. Durch eine breitere Verteilung soll eine bessere Integration ermöglicht werden.

Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich für die Prüfung des Standortes Sasel aus. Ziel einer behördeninternen Vorprüfung wird sein, die Eignung des Standortes im Hinblick auf eine mögliche Bebauung in einem baurechtlichen Vorbescheidsverfahren zu klären. Im Zuge dieses Verfahrens wird geklärt, ob eine baurechtlich notwendige Befreiung grundsätzlich oder befristet erteilt werden kann. Erst nach dieser Prüfung kann festgestellt werden, ob und auf welcher Grundlage ein Bauantrag gestellt werden kann. Selbstverständlich werden wir dafür Sorge tragen, dass sämtliche naturschutzrelevanten Belange im Prüfverfahren angemessen berücksichtigt werden. Die von den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgebrachten Hinweise finden wir wichtig und werden uns dafür einsetzen, dass diese ebenfalls in das Prüfverfahren einfließen.

Die Bezirksversammlung Wandsbek wird das Verfahren konstruktiv und im engen Austausch mit den betroffenen Nachbarn begleiten.“

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