Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Warum es mit dem Saseler Markt nicht ganz so einfach ist und trotzdem weiter geht

Das Hamburger Abendblatt berichtete gestern in seiner Online-Ausgabe über den Saseler Markt. Ja, es dauert bereits ziemlich lange – als örtlicher Bezirksabgeordneter hätte ich mir auch eine schnellere Bearbeitung dieses Anliegens vorstellen können.

Aber es gibt natürlich Gründe, weshalb es so lange dauert. Diese werden auch im Artikel kurz erwähnt, sind aber leider die Ursache für viele Probleme im Zusammenhang mit Neuplanungen im Bezirk: Vakante Stellen im Bezirksamt können aufgrund von Bewerbermangel nicht nachbesetzt werden. Zusätzlich müssen viele Aufgaben erledigt werden, die an vertragliche Bedingungen gebunden sind und daher nicht liegengelassen werden können. Daher muss eine Priorisierung der Aufgaben vorgenommen werden.

Mich stört bei der Berichterstattung ein wenig, dass man immer nur einer Seite die Möglichkeit gibt, ihre Meinung so auszubreiten – es wäre schön und journalistisch auch geboten gewesen, sich die Meinung der politischen Seite dazu einmal anzuhören und auch darüber zu berichten, denn das dürfte nicht ganz uninteressant und unwichtig sein:

Dann hätte man erfahren können, dass das Arbeitsprogramm des Bezirksamtes gerade in der Bezirkspolitik diskutiert wird. Der Entwurf liegt den Fachsprechern der Fraktionen vor und – oh Wunder – der Saseler Markt ist Bestandteil dieses Arbeitsprogrammes! Nicht zuletzt auch auf Druck der rot-grünen Bezirkskoalition, weil die Umplanung des Saseler Marktes erklärtes Ziel von SPD und Grünen ist und im Koalitionsvertrag für die laufende Wahlperiode vereinbart wurde.

Am 18.1. wird der zuständige Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr noch keinen Beschluss über dieses Programm fassen, da es erst noch fraktionsintern diskutiert werden muss. Die SPD-Fraktion macht dies im Rahmen einer Klausurtagung vom 19.-20. Januar. Insofern hat es Hand und Fuß, dass der Initiative für ein lebenswertes Sasel ein Gesprächstermin erst nach diesem Klausurtermin angeboten wurde.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Planungen für den Saseler Markt mit dem zu beschließenden Arbeitsprogramm auf einem sehr guten Wege sind.

Den Online-Artikel vom Hamburger Abendblatt findet man hier:
https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article213093195/Saseler-Markt-Zehn-Jahre-Planung-und-kein-Baustart-in-Sicht.html

 

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Rot-Grün für den Erhalt von Parkplätzen und neuen Baumpflanzungen

Nach der öffentlichen Präsentation der Baumaßnahme Rolfinckstraße in Wellingsbüttel des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer am 28. September in der Sitzung des Regionalausschusses Alstertal wurde deutlich, dass die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von einzelnen Fraktionen noch Nachbesserungsbedarf an der Umbauplanung sahen.

In der letzten Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek am 13. Oktober brachten nun die Kolleginnen und Kollegen der CDU-Fraktion einen Antrag zum Themenkomplex ein, der auf durchaus offene Ohren der Rot-Grünen Bezirkskoalition stieß.

Mit einigen Änderungsvorschlägen von Formulierungen im Beschlusstext des CDU-Antrages auf Anregung von SPD und Grünen konnten wichtige Punkte, die bereits im Regionalausschuss als Kritik angesprochen wurden, per politischem Beschluss der Bezirksversammlung klargestellt und an die Fachbehörde adressiert werden.

So fordert die Bezirksversammlung Wandsbek:

„Die Verwaltung und die Fachbehörde werden gebeten:

– Zeitnah eine Planung der Verkehrsströme für die Umleitung während der Bauphase vorzulegen. Hierbei sind die Interessen und die Sicherheit der Anwohner, Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, der Feuerwehr und der Gewerbetreibenden angemessen zu berücksichtigen,
– die vorhandene Fußgängerampel an der S-Bahn so umzugestalten, dass ein gleichgeschaltetes zusätzliches Signal an der jetzigen Haltelinie aufgestellt wird, so dass der Verkehr dort bei Rot zum Stehen kommt,
– die vor der Ladenzeile gegenüber des Wochenmarktes gelegenen Parkstände in der jetzigen Anzahl beizubehalten und im weiteren Verlauf der Rolfinckstraße für eine ausgewogene Bilanz von Parkständen und Baumersatzpflanzungen Sorge zu tragen. Für wegfallende Baumersatzpflanzungen der bisherigen Planung sollen an anderer Stelle, insbesondere in Sasel, geeignete Standorte gefunden und umgesetzt werden.
– Gemeinsam unter der Beteiligung der Verwaltung – wie bereits im UGV beschlossen – mit einer zu bildenden Arbeitsgruppe von Vertretern des UGV und des Regionalausschusses zusammen mit der Ini Fels nach geeigneten Standorten, auch auf Grundlage bestehender Standortvorschläge, im Stadtteil Sasel zu suchen und eine umsetzbare Vorschlagsliste zu erarbeiten.
– Die Planung auf jeden Fall noch einmal im Regionalausschuss Alstertal vorzustellen. Die Änderungen der Planung an der EMS-HH-Maßnahme Rolfinckstraße sind dem Regionalausschuss Alstertal und der Öffentlichkeit in geeigneter Form, vorzugsweise durch Präsentation, vorzustellen. Hierbei sollen auch die Bauzeitenabwicklung sowie die Lenkung der Umleitungsverkehre dargestellt werden.“

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Nahversorgung am Spitzbergenweg auch während der Bauphase

Wenn frühestens im Herbst 2017 die Bauarbeiten zum Neubau des Einkaufszentrums Spitzbergenweg beginnen, soll es für die dort ansässigen Einzelhandel- und Dienstleistungsbetriebe Übergangslösungen geben, um die Nahversorgung auch während der etwa zweijährigen Bauzeit aufrechtzuerhalten. Hierfür sind verschiedene Lösungen im Gespräch. In ihrer letzten Sitzung fasste die Bezirksversammlung Wandsbek einen Beschluss dazu.

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass einzelne Gewerbebetriebe für die Meiendorferinnen und Meiendorfer auch während der Bauphase am Spitzbergenweg vor Ort zur Verfügung stehen. Dazu André Schneider, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Wir freuen uns, dass bereits zahlreiche Gespräche zwischen der Verwaltung, dem Bauträger und den Gewerbetreibenden vor Ort dazu geführt haben, dass es Lösungen geben wird, die eine Nahversorgung in der Bauphase sicherstellen werden. Damit wird ein Beschluss der Bezirksversammlung aus dem letzten Jahr umgesetzt“.

Oliver Döscher, wirtschaftspolitischer Sprecher der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Wir begrüßen die bisher angestellten Überlegungen und Anstrengungen des Bezirksamtes und der Beteiligten vor Ort, um die Meiendorferinnen und Meiendorfer ohne Unterbrechung mit Einzelhandel- und Dienstleistungsangeboten zu versorgen.“ Bei diesen Gesprächen haben sich zwei Varianten herausgestellt, entweder könnten auf dem Baugrundstück oder auf einer etwas weiter entfernt liegenden Freifläche an der Meiendorfer Straße Container aufgestellt werden, in denen die Geschäfte ihren Betrieb während der Bauphase weiterführen könnten.

Schneider und Döscher sind sich einig: „Wir bevorzugen die Lösung auf dem Baugrundstück, weil so die Nahversorgung am gleichen Ort vorgehalten würde und weil dadurch nicht auf Flächen zurückgegriffen werden müsste, die weitere Wege nötig machen würden und zusätzlich nicht für die gewerbliche Nutzung vorgesehen sind.“

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Bezirkspolitik bringt Geld auf die Straße: Deckenprogramm 2013/2014 läuft auch im Alstertal an.

Das Bezirksamt Wandsbek erneuert im Rahmen der sogenannten Deckenprogramme viele schadhafte Straßen und Straßenabschnitte im gesamten Bezirksamtsbereich. Die Bezirksversammlung Wandsbek hat der Fortschreibung des erfolgreichen Deckenprogramms auf Grundlage der im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus beschlossenen Maßnahmenliste am 22. November letzten Jahres einstimmig zugestimmt. Das Gesamtvolumen des Deckenprogramms 2013/2014 liegt bei vier Millionen Euro.

Der von der Bezirksversammlung gefasste Beschluss umfasste ursprünglich 31 Teilmaßnahmen und 40 Ersatzmaßnahmen. In den inzwischen erfolgten öffentlichen Ausschreibungen ist von insgesamt 38 Einzelbaustellen die Rede. Davon entfallen 14 Maßnahmen in den Wahlkreis Alstertal-Walddörfer:

Eulenkrugstraße (Volksdorf), Puckaffer Weg (Duvenstedt), Frahmredder (Sasel), Langenstücken (Poppenbüttel), Stormarnplatz (Poppenbüttel), Saseler Mühlenweg (Sasel), Meiendorfer Mühlenweg (Sasel), Volksdorfer Weg (Sasel), Saseler Bogen (Sasel), Im alten Dorfe (Volksdorf), Wiesenhöfen (Volksdorf), Berner Weg (Sasel), Stadtbahnstraße (Sasel), Gussau (Volksdorf).

Das Bezirksamt Wandsbek teilte nun auf eine Kleine Anfrage des SPD-Bezirksabgeordneten André Schneider mit, dass nach erfolgter Auftragserteilung der Bauzeitenplan erstellt wird, der die Reihenfolge der Maßnahmen beschreibt. Der Baubeginn der ersten Maßnahmen soll bereits in der ersten Hälfte des August erfolgen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Bezirksamt so sorgfältig und nach ermittelter Bedarfslage viele notwendige Erneuerungen von schadhaften Straßendecken im Bereich Alstertal-Walddörfer angeht“, so der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider, der auch Mitglied im bezirklichen Verkehrsausschuss ist.

Beeinträchtigungen einzelner Wohngebiete durch mehrere parallel laufende Straßenbaumaßnahmen werden durch eine fachlich qualifizierte Bauüberwachung mit einer begleitenden Koordinierung der einzelnen Maßnahmen so gering wie möglich gehalten. Bei der gewünschten zügigen Umsetzung des Deckenprogramms können zeitliche Überschneidungen einzelner Maßnahmen nicht immer ausgeschlossen werden, da insgesamt in vier Straßenbaulosen ausgeschrieben wurde und in allen vier Losen gleichzeitig gearbeitet werden muss, teilte das Bezirksamt ferner mit.

Die Kleine Anfrage kann hier eingesehen werden:
KA XIX-4155 Deckenprogramm 2013_2014 im Bezirksamtsbereich Wandsbek Nord und Süd

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Tag der Wandsbeker Wirtschaft ein voller Erfolg

In Kooperation mit der Handelskammer Hamburg hatte das Bezirksamt Wandsbek, nach Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek auf Initiative der rot-grünen Koaltion im Bezirk in dieser Woche zum ersten Tag der Wandsbeker Wirtschaft in den Bürgersaal geladen. Mehr als 50 Vertreter aus Unternehmen, Handel und Politik waren der Einladung gefolgt, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Anregungen mitzunehmen.

Der Vizepräses der Handelskammer, Andreas Bartmann, Geschäftsführer der Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH sowie Christian Schroeder, Geschäftsführender Gesellschafter der FKS Friedrich Karl Schroeder GmbH & Co. KG.  setzten die inhaltlichen Impulse. Bartmann und Schroeder berichteten über ihre Erfahrungen rund um Familienfreundlichkeit und Coporate Social Responsability (CSR) in ihren Unternehmen.

Darüber hinaus wurde thematisiert, welche Faktoren künftig für den wirtschaftlichen Erfolg wichtig sind und wie Unternehmen dem demografischen Wandel und Fachkräftemangel entgegentreten können. Die Vorträge und die Podiumsdiskussion machten deutlich, das insbesondere persönliches und unternehmerisches Engagement wichtige Faktoren für ein gutes Betriebsklima, motivierte Mitarbeiter und den ökonomischen Erfolg sind. Unternehmen, die weiterhin erfolgreich am Markt bestehen wollen, müssen flexibel sein und gemeinsam mit ihrer wichtigsten Ressource, den Mitarbeitern, die Grundlage für ein langes und erfüllendes Arbeitsleben schaffen.

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und verwies auch auf das Engagement des Bezirksamtes: „Für uns ist es wichtig, mit den ansässigen Unternehmen über Themen ins Gespräch zu kommen, die sie und unseren Bezirk bewegen. Unsere Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung sind Ansprechpartner für Wandsbeker Unternehmen und solche, die sich für den Standort Wandsbek interessieren. Wir unterstützen sie zum Beispiel bei Existenzgründungen oder Umsiedlungen.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, André Schneider, ergänzt: „Mit dem Tag der Wandsbeker Wirtschaft wollen wir ein deutliches Signal an die Unternehmen im Bezirk senden, dass uns die wirtschaftliche Vielfalt im Bezirk am Herzen liegt und wir uns für die Belange der Unternehmen im Bezirk nach Kräften einsetzen. Wunsch der Kommunalpolitik war es zudem, ein regelmäßiges Forum für Wirtschaft, Verwaltung und Politik zu schaffen. Das Bezirksamt richtet daher nach der Sommerpause einen Stammtisch für die Wandsbeker Wirtschaft ein, um den gemeinsamen Austausch zu unterstützen“.

 

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Rot-Grün will Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken und Zukunftssignale im Bezirk setzen

Wandsbek erfreut sich als traditioneller Standort von Industriebetrieben, aber auch von Dienstleistungsunternehmen sowie Handel und Handwerk, großer Beliebtheit. Eingebettet in eine gute Verkehrsinfrastruktur mit überwiegend guten Wohn- und Lebensbedingungen, trägt der Bezirk zur wirtschaftlichen Prosperität Hamburgs bei. Die rot-grüne Koalition will den Standort und Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken.

Einstimmig unterstützte die Bezirksversammlung Wandsbek den Antrag von SPD und GAL mit wirtschaftspolitischen Zielsetzungen für diese Legislaturperiode.

„Wir möchten den Wirtschaftsstandort Wandsbek stärken und dabei auch nachhaltige Schwerpunkte und Ansätze unterstützen und neue Impulse setzen. Wir möchten die Wirtschaft auch mehr motivieren, an öffentlicher und sozialer Verantwortung und Gestaltung im Bezirk teilzuhaben und dies durch einen engen Dialog mit der Wirtschaft weiter voranbringen“, so die wirtschaftspolitischen Sprecher von SPD und GAL, André Schneider und Karin Jung.

„Dabei soll der Fokus auch auf neue Branchen fallen wie die Medien- und Kreativbranche, Handwerksbetriebe aus der Klima- und Umwelttechnik und sowie die der erneuerbaren Energien“, ergänzt Karin Jung.

Ein wichtiger Baustein bleibt dabei die bezirkliche Wirtschaftsförderung. Sie engagiert sich für die Belange der Unternehmen vor Ort und hilft ihnen bei Erweiterungen, An- und Umsiedlungen sowie bei der Suche nach geeigneten Grundstücken und Gewerberäumen innerhalb des Bezirks. Sie gibt und vermittelt Rat bei Existenzgründungs-, Standort- und Finanzierungsfragen. Die bezirkliche Wirtschaftsförderung fungiert auch als Lotse und Mittler zu staatlichen Dienststellen und kann bei besonders komplexen Genehmigungsverfahren auch die Funktion eines Fallmanagers für die Wandsbeker Unternehmen übernehmen. „Diese wichtige Arbeit gilt es weiterhin bekannt zu machen und zu unterstützen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

Deshalb werden im Bezirk die Kommunikationsplattformen geschaffen, die die Stärken des Bezirks herausstellen und neue Möglichkeiten für Partizipation bieten – das hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig beschlossen. Noch in diesem Jahr startet der „Tag der Wandsbeker Wirtschaft“ und es wird einen regelmäßigen Gesprächskreis geben. „Die Angebote sollen dazu beitragen, den engen Austausch der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu fördern, aktuelle Fragen und Probleme zu klären und dort Hilfestellungen zu leisten, wo sie notwendig werden“, sind sich Schneider und Jung einig.

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