Archiv der Kategorie: Bauangelegenheiten

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Poppenbüttel 43

Das Bezirksamt Wandsbek hat beschlossen, den Bebauungsplan-Entwurf Poppenbüttel 43 zusammen mit der Flächennutzungsplan-Änderung F 02/16 durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der Landschaftsprogramm-Änderung L 02/16 durch die Behörde für Umwelt und Energie gemäß § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuchs (BauGB) öffentlich auszulegen.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplans mit der beabsichtigten Bezeichnung Poppenbüttel 43 (Poppenbütteler Berg / Ohlendieck) sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine teilweise öffentlich geförderte und teilweise freifinanzierte Wohnbebauung auf einer Teilfläche einer ehemals ackerbaulich genutzten Fläche südlich der Straße Poppenbütteler Berg, östlich der Straße Ohlendieck geschaffen werden. Ein Teil der Wohnbebauung soll zunächst der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden dienen. Die Flächen östlich und südlich des Baugebiets sollen als Grün- und Maßnahmenflächen von jeglicher Bebauung freigehalten werden und als Teil bestehender Landschaftsachsen gesichert werden.

Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt: Ohlendieck – Poppenbütteler Berg – über das Flurstück 8046 der Gemarkung Poppenbüttel – Kramer-Kray-Weg.

Der Bebauungsplan-Entwurf (Planzeichnung, Verordnung mit textlichen Festsetzungen und Begründung), die umweltrelevanten Informationen und Fachgutachten sowie die umweltrelevanten Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden gemeinsam mit den Unterlagen zur Flächennutzungsplan-Änderung und zur Landschaftsprogramm-Änderung in der Zeit vom 31. Mai 2017 bis einschließlich 30. Juni 2017 an den Werktagen (außer sonnabends) montags bis donnerstags zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr und freitags zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, 4. Obergeschoss (Flur) öffentlich ausgelegt.

Ein Duplikat der Änderung des Flächennutzungsplans kann in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg, 1. OG (Eingangsbereich), Raum E.01.274 im oben angegebenen Zeitraum eingesehen werden. Ein Duplikat der der Änderung des Landschaftsprogramms kann in der Behörde für Umwelt und Energie, Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg, 1. OG (Eingangsbereich), Raum E.01.274 im oben angegebenen Zeitraum eingesehen werden

Stellungnahmen zu dem ausliegenden Bebauungsplan-Entwurf sowie zu der ausliegenden Änderung des Flächennutzungsplans und der Änderung des Landschaftsprogramms können während der öffentlichen Auslegung bei der jeweils genannten Dienststelle schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden.

Die genannten Planunterlagen können auch im Internet eingesehen werden. Zudem besteht hier die Möglichkeit, direkt Stellungnahmen online abzugeben: www.gateway.hamburg.de. Die für die öffentliche Auslegung maßgeblichen Unterlagen liegen nur im Bezirksamt aus.

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Stellungnahme zu einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel zwischen Hohensasel und Aalkrautweg und Feldblumenweg, Mellingburgredder

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat gestern eine Stellungnahme auf Antrag der rot-grünen Bezirkskoalition zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sasel beschlossen.

Dem zuvorgegangen waren Eingaben von anliegenden Grundeigentümern und Nachbarn der bisher als Pferdewiese genutzten Fläche, die sich auf der ehemaligen S-Bahntrasse befindet.

Hier der Wortlaut der beschlossenen Stellungnahme:

„Die Auswahl für zukünftige Standorte der öffentlich-rechtlichen Unterbringung für Geflüchtete und Wohnungslose erfolgt auf Grundlage der Einigung zwischen den Bürgerschaftsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen, des Senates und der Bezirke gemeinsam mit der Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ aus dem Sommer 2016.

Grundlage dieser Verständigung ist u.a. die Schaffung sogenannter kleinerer Einheiten, die bevorzugt in den Stadtteilen entstehen sollen, die bisher kaum oder keinerlei Einrichtungen der öffentlichen Unterbringung aufweisen können. Durch eine breitere Verteilung soll eine bessere Integration ermöglicht werden.

Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich für die Prüfung des Standortes Sasel aus. Ziel einer behördeninternen Vorprüfung wird sein, die Eignung des Standortes im Hinblick auf eine mögliche Bebauung in einem baurechtlichen Vorbescheidsverfahren zu klären. Im Zuge dieses Verfahrens wird geklärt, ob eine baurechtlich notwendige Befreiung grundsätzlich oder befristet erteilt werden kann. Erst nach dieser Prüfung kann festgestellt werden, ob und auf welcher Grundlage ein Bauantrag gestellt werden kann. Selbstverständlich werden wir dafür Sorge tragen, dass sämtliche naturschutzrelevanten Belange im Prüfverfahren angemessen berücksichtigt werden. Die von den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgebrachten Hinweise finden wir wichtig und werden uns dafür einsetzen, dass diese ebenfalls in das Prüfverfahren einfließen.

Die Bezirksversammlung Wandsbek wird das Verfahren konstruktiv und im engen Austausch mit den betroffenen Nachbarn begleiten.“

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Bebauung und Verkehr im Petunienweg – öffentliche Anhörung

Die Bezirksversammlung Wandsbek lädt zu einer öffentlichen Anhörung zu den Themenbereichen Bebauung und Verkehr im Petunienweg am Mittwoch, den 7. September um 18 Uhr in die Aula des Gymnasiums Oberalster im Rahmen einer Sitzung des Regionalausschusses Alstertal ein.

Informationen über das Bauvorhaben finden Sie auf den Seiten der Schiffszimmerergenossenschaft unter diesem Link: https://www.schiffszimmerer.de/bei-uns-wohnen/neubau-projekte.html

Das Ankündigungsplakat wurde in Sasel aufgestellt.

Das Ankündigungsplakat wurde in Sasel aufgestellt.

 

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Verkehrsausschuss: Verkehrsgutachten zum Petunienweg wird vorgestellt

Am 26. Mai 2016 findet um 18 Uhr im Bügersaal Wandsbek die nächste Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek statt.

Auf der Tagesordnung steht auch ein Referentenvortrag zur verkehrstechnischen Untersuchung zur geplanten Wohnbebauung Petunienweg in Sasel. Die Bezirksversammlung Wandsbek beschloss bereits im September 2014 die Beauftragung einer verkehrstechnischen Untersuchung zur Verkehrssituation mit Blick auf die beabsichtigte Bebauung mit zusätzlichen insgesamt 100 Wohneinheiten. Die Untersuchung wurde vom renomierten Büro Masuch+Olbrisch erarbeitet.

Die Tagesordnung kann über diesen Link im Ratsinformationssystem der Bezirksversammlung Wandsbek eingesehen werden. Die verkehrstechnische Untersuchung kann ebenfalls dort heruntergeladen werden.

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Öffentliche Plandiskussion zum Entwurf des Bebauungsplans Poppenbüttel 43 (Poppenbütteler Berg/Ohlendieck)

Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion über den Bebauungsplanentwurf Poppenbüttel 43 (Poppenbütteler Berg/Ohlendieck) ein. Die Veranstaltung findet am

Montag, dem 25. Januar 2016, um 18.00 Uhr
in der Turnhalle des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums,
Zugang über Tegelsbarg 2b, 22399 Hamburg

statt. Durch den Bebauungsplan mit der vorgesehenen Bezeichnung Poppenbüttel 43 sollen südlich der Straße Poppenbütteler Berg, östlich der Straße Ohlendieck die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau von etwa 300 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau geschaffen werden, die zunächst für die öffentlich-rechtliche Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden dienen sollen. Flächennutzungsplan und Landschaftsprogramm sollen von den zuständigen Fachbehörden im Parallelverfahren geändert werden.

Anschauungsmaterial kann ab Montag, dem 18. Januar 2016, bis Freitag, dem 22. Januar 2016, von 8.00 bis 16.00 Uhr im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, 4. Etage, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg und am Montag, dem 25. Januar 2016, ab 17.30 Uhr am Veranstaltungsort eingesehen werden.

Zur öffentlichen Unterrichtung und Erörterung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Informationen zu den Bebauungsplanverfahren für die Flüchtlingsunterbringung im Wohnungsbau

Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek wird sich am Dienstag, 12.01.2016 in seiner Sitzung u.a. auch mit den drei Bebauungsplanverfahren für die Unterbringung im Wohnungsbau für Flüchtlinge beschäftigen, die im Regionalbereich Alstertal vorgesehen sind und die nun formal eingeleitet werden sollen:

  • Bebauungsplanverfahren Poppenbüttel 43 – Poppenbütteler Berg / Ohlendieck
    Zustimmung zur Durchführung einer öffentlichen Plandiskussion am 25.01.2016 und einer vorlaufenden öffentlichen Veranstaltung am 19.01.2016
  • Bebauungsplanverfahren Hummelsbüttel 28 – Rehagen / Poppenbütteler Weg
    Zustimmung zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens – Zustimmung zur Durchführung einer öffentlichen Plandiskussion am 22.02.2016 und einer vorlaufenden öffentlichen Veranstaltung am 02.02.2016
  • Bebauungsplanverfahren Hummelsbüttel 29 – Wildes Moor / Glashütter Landstraße
    Zustimmung zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens – Zustimmung zur Durchführung einer öffentlichen Plandiskussion am 29.02.2016 und einer vorlaufenden öffentlichen Veranstaltung am 08.02.2016

Die dazugehörigen Unterlagen und bisher zur Verfügung stehenden Pläne können über das Ratsinformationssystem der Bezirksversammlung mitsamt der kompletten Tagesordnung aufgerufen werden.

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Neuer Sitzungsbeginn des Ausschusses für Bauangelegenheiten Alstertal am 13. Januar

Am Mittwoch, 13.01.2016 tagt der Ausschuss für Bauangelegenheiten des Regionalausschusses Alstertal abweichend vom ansonsten regulären Beginn bereits um 16:30 Uhr im Dienstgebäude Alstertal, Wentzelplatz 7.

Grund hierfür ist die anschließend um 18 Uhr stattfindende Informationsveranstaltung des Bezirksamtes Wandsbek zur weiteren baulichen Entwicklung des Wentzelplatzes im Gymnasium Oberalster.

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Es tut sich etwas zwischen Sasel und Poppenbüttel

Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass sich zwischen Sasel und Poppenbüttel am Saseler Damm derzeit eine Menge tut: der Abriss eines ehemaligen Handwerksbetriebs und einigen Wohngebäuden an der Ecke zur Straße Weidende wirft nicht nur bei Anwohnern offensichtlich viele Fragen auf, die auch die örtliche Presse aufgenommen hat. Die rot-grüne Koalition im Bezirk Wandsbek hat hierzu wie folgt Stellung genommen:

Abriss vorhandener Gebäude auf einem Privatgrundstück.

Abriss vorhandener Gebäude auf einem Privatgrundstück am Saseler Damm.

Nach mehrmaliger Befassung im Ausschuss für Bauprüfangelegenheiten Alstertal ist ein positiver Vorbescheid für ein städtebaulich vertretbares und genehmigungsfähiges Vorhaben – Nahversorgungsmarkt mit max. 800 m² Verkaufsfläche und Wohnungen in den Obergeschossen (22 Wohneinheiten) – erteilt worden.

Die Notwendigkeit eines Verbrauchermarktes an einem Ort ist nicht Teil der Prüfung im Bauvorbescheidsverfahren. Selbstverständlich hat allerdings eine Prüfung durch das Rechtsamt des Bezirksamtes stattgefunden, ob ein Verbrauchermarkt an dieser Stelle genehmigungsfähig ist. Das Rechtsamt kam zu der Einschätzung, dass eine Nutzung des gesamten Grundstückes zu Einzelhandelszwecken zulässig ist und nicht verhindert werden kann, da der Antragsteller bei geltendem Planrecht und Einhaltung der Vorgaben einen Rechtsanspruch auf Genehmigung hat.

Politik hat das zur Kenntnis genommen.

Die Mitglieder des Ausschusses für Bauprüfangelegenheiten waren sich bei der Entscheidungsfindung der Problematik Schulweg und Auswirkungen auf den bestehenden Einzelhandel sehr bewusst.

Hinsichtlich der Einzelhandelsansiedlung hat der Ausschuss seine Befürchtungen bezüglich einer etwaigen zentrenschädigenden Wirkung gegenüber der Verwaltung deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir haben daher in Monate langen Verhandlungen versucht, die verträglichste Lösung zu finden.

Bezüglich des Schutzes der Schulkinder und der Anwohner in der Straße Weidende wurde seitens der Kommunalpolitik darauf gedrungen, dass die Baustellenzufahrt ausschließlich über den Saseler Damm erfolgt. Auch nach Fertigstellung des Gebäudes wird das Grundstück für Pkw’s und Lieferfahrzeuge des Verbrauchermarktes ausschließlich vom Saseler Damm zu befahren sein.

„Nach geltendem Baurecht konnte an dieser Stelle ein Supermarkt nicht verhindert werden. Er war schlicht zu genehmigen. Die Beteiligung der Anlieger ist baurechtlich geklärt und erfolgt. Wir schaffen dringend benötigten Wohnraum – auch dafür wurde die SPD in Hamburg gewählt“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

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Sportplatz-Erneuerungen in der Diskussion

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über die Diskussion im bezirklichen Planungsausschuss über die Absichten des Klipper THC in Wellingsbüttel, das Vereinsgelände mit einem zusätzlichen Kunstrasenplatz zu moderniseren und über den Protest der Anwohner dagegen (http://www.abendblatt.de/hamburg/article2169878/Anwohner-siegen-ueber-Hockey-Klub-Klipper.html).

Es muss sich schon einiges an Ärger aufgestaut haben, bevor es zur Gründung von Bürgerinitiativen kommt, Anwälte eingeschaltet werden, Akten gesichtet und Schriftsätze verfasst werden. So ist es wohl auch in diesem Fall, der nun die bezirklichen Gremien beschäftigt. Ausgangspunkt ist ein Antrag des Klipper, einen weiteren Kunstrasenplatz auf seinem Vereinsgelände am Eckerkamp in Wellingsbüttel bauen zu wollen. Aber es spielen noch weitere Punkte eine Rolle: Abholzungen für einen Entwässerungsgraben, die in den Augen der Nachbarn als Bauvorbereitung für den Hockeyplatz wahrgenommen werden und nicht zuletzt das aktuell laufende B-Planverfahren „Wellingsbüttel 16“, das im wesentlichen Strukturerhalt für den Alstertaler Stadtteil vorsieht, um die gewachsene Struktur auch für die Zukunft zu sichern. Und hier geht es dann um baurechtliche Ausweisungen, die sich positiv oder negativ für die eine wie die andere Seite auswirken können. Die Diskussion hierzu wird im Planungsausschuss weitergehen.

Ein ähnliches Problem beschäftigt einen anderen Wellingsbütteler Sportverein. Auch diese Geschichte wurde schon in der Presse veröffentlicht. Auch hier wehren sich wenige Anlieger eines Sportplatzes gegen den Sportbetrieb, verlangen eingeschränkte Nutzungszeiten, den Bau einer teuren Lärmschutzwand. Der Platz wurde im letzten Jahr als Kunstrasenplatz modernisiert – mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Die Stadt Hamburg und insbesondere der SPD-Senat haben sich die Förderung des Sports auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen einer „Dekadenstrategie“ sollen neben vielen weiteren Zielsetzungen auch die Sicherstellung des Sportbetriebes auf Außenanlagen durch entsprechende Lärmschutz-Regelungen angestrebt werden. Wir benötigen dringend einen neuen rechtlichen Rahmen, damit der Sportbetrieb auch in Wohngebieten weiterhin möglich bleibt.

Die rechtlichen Regelungen sind die eine Sache – das andere ist der nachbarschaftliche Umgang miteinander. Man kann erwarten, dass Sportvereine im eigenen Interesse an einer guten Nachbarschaft interessiert sein sollten, um eben auch Auseinandersetzungen und Konflikte größtmöglich zu vermeiden. Kommunikationsfähigkeit und Verläßlichkeit sind hier gefragt. Nicht alles kann durch Gesetze und Verordnungen geregelt werden. Und wer in die Nähe eines Sportplatzes zieht, der muss wissen, dass es zu gewissen Beeinträchtigungen kommen kann, die mit dem Spielbetrieb verbunden sind.

 

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Geplantes Bauvorhaben der SAGA/GWG in Hummelsbüttel: Rot-Grüne Koalition in Wandsbek geht auf Bürgereinwendungen ein und lässt alternative Fläche prüfen

Im Rahmen des vom Senat mit der SAGA-GWG zur Bekämpfung der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt vereinbarten Steigerung des Wohnungsneubaus ist vorgesehen, neuen Wohnraum auch im Wohngebiet an der Immenkoppel im Hummelsbüttel zu schaffen.

Das Vorhaben steht grundsätzlich im Einklang mit den Wohnungsbauzielen der zwischen SPD und GAL vereinbarten Zusammenarbeit und auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen Senat und Bezirken zum Wohnungsneubau („Vertrag für Hamburg – Wohnungsneubau“). Das Vorhaben wird Bestandteil des Wandsbeker Wohnungsbauprogrammes, das in den nächsten Wochen konkretisiert vorgelegt werden wird.

Anlässlich einer Fragestunde des Ausschusses für Bauprüfangelegenheiten des Regionalausschusses Alstertal hat dazu am 7. September 2011 mit der öffentlichen Vorstellung des Projektes durch SAGA-GWG ein intensiver Austausch mit zahlreichen Anwohnern, Mietern und Grundeigentümer mit nachvollziehbaren Einwendungen bezüglich der angestrebten Nachverdichtung stattgefunden. Kritikpunkte waren u.a. die Beeinträchtigung von Freiflächen und Wegebeziehungen, geeignete Stellplatzlösungen innerhalb des Geländes, Verkehrsflüsse im Wohngebiet sowie Verschattungen.

Zudem wurde von Anwohnerseite mehrfach gefordert, in die Planungen einer verträglichen Gebäudeergänzung eine seit geraumer Zeit brachliegende Grünfläche zwischen Immenredder und der Rückseite des anschließenden Gewerbegebietes am Lademannbogen mit einzubeziehen.

„SPD und GAL haben deshalb einen Antrag in den Planungsausschuss der Bezirksversammlung eingebracht, der die Verwaltung auffordert, das offenbar städtische Grundstück hinsichtlich einer etwaigen Bebaubarkeit zu überprüfen. Die im Bebauungsplan Hummelsbüttel 9 ausgewiesene Spielplatzläche wird seit langem nicht mehr genutzt, deshalb bietet sich dort eine Bebauung durchaus an“, so André Schneider, Regionaler Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek für das Alstertal.

„Wir möchten, eine Klärung dieser Flächenfrage im laufenden Vorbescheidsverfahren berücksichtigt wissen. Der weitere Planungsprozess sollte so gestaltet sein, dass Anpassungen unter Einbeziehung dieser ehemaligen Spielplatzfläche möglich sind“, erklärt Susanne Zechendorf, GAL-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Wandsbek.

SPD und GAL möchten zudem, dass die Fläche zügig und zu einem günstigen Preis, der geförderten Wohnungsbau ermöglicht, von der Stadt an die SAGA GWG verkauft wird, wenn sich die Fläche für eine Bebauung eignet und SAGA GWG entsprechend umgeplant hat.

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