Archiv der Kategorie: Verkehr

Umbau und Sanierung der Rolfinckstraße beginnt

 

Die Rolfinckstraße zwischen Wellingsbüttler Weg und Saseler Chaussee erhält eine neue Deckschicht. Der Radweg wird verbreitert und durchgängig geführt. Die Bushaltestellen in der Rolfinckstraße und der gesamte Kreuzungsbereich werden barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten beginnen am Montag, 14. August und dauern voraussichtlich bis zum 23. November 2017.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Rolfinckstraße in Richtung Saseler Chaussee für den Kfz-Verkehr befahrbar. Hierfür steht ein Fahrstreifen zur Verfügung. Einzige Ausnahme: Um die neue Asphaltdeckschicht einbauen zu können, muss die Rolfinckstraße am Wochenende 24.-26. November zwischen Saseler Chaussee und Westhusenstraße voll gesperrt werden. Die Umleitungen und Hinweisbeschilderungen werden rechtzeitig und weiträumig eingerichtet.

Der Fußgänger- und Radverkehr wird während der gesamten Bauzeit sicher um beziehungsweise durch das jeweilige Baufeld geführt. Die Busse in Richtung S-Bahn-Station Poppenbüttel (Wentzelplatz oder Stormarnplatz) werden umgeleitet. Die Bushaltestelle S-Wellingsbüttel wird nicht angefahren. Für die beiden Haltepunkte Rolfinckstraße werden Ersatzhaltepunkte, voraussichtlich im Farmsener Weg und im Volksdorfer Weg, eingerichtet.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, zuständig für diese Hauptverkehrsstraße, bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

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Bezirksversammlung Wandsbek geht in die Sommerpause

Heute tagte die Bezirksversammlung Wandsbek zum letzten Mal vor der Sommerpause. Die Bezirksversammlung stimmte der Beschlussempfehlung aus dem Regionalausschuss Alstertal zur Umsetzung der Verkehrsberuhigung in der Straße Langenstücken (Drs. 20-4538) mit den Stimmen von SPD, Grünen, Die Linke und der Liberalen Fraktionsgemeinschaft gegen die Stimmen der CDU zu:

„Die P&R-Anlage am S-Bahnhof Poppenbüttel wurde 2016 erfolgreich und im Konsens mit der
Nachbarschaft Langenstücken/Stormarnplatz in Poppenbüttel fertiggestellt. Sie ist ein weiterer
wichtiger Baustein für einen modernen und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr und ein gutes Beispiel für gelungene kommunalpolitische Bürgerbeteiligung. Im Vorfeld des Antragsverfahrens zur Genehmigung der P&R-Anlage haben die Anlieger gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgreich Einigungsmöglichkeiten erwogen, um ein Klageverfahren abzuwenden und die Verkehrssituation vor Ort zu beruhigen. Daher wurden verkehrliche Maßnahmen anhand eines öffentlich-rechtlichen Vertrags der Anlieger mit der Stadt Hamburg im Januar 2015 festgeschrieben.

Es wurde zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg, der P+R Betriebsgesellschaft mbH
und der Initiative Langenstücken vertraglich unter anderem vereinbart, dass die bereits seit längerem anstehende Umwandlung der Straße Langenstücken in eine Tempo-30-Zone im Zusammenhang mit dem Bau der P&R-Anlage umgesetzt werden soll. Markierte Parkflächen mit Parkscheibenregelungen waren auch Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen. Das Maßnahmenpaket sorgte für eine große Akzeptanz vor Ort bei den Vertragspartnern und Anliegern.

Mit Fertigstellung der P&R-Anlage wurde eine zweite Zu-/Abfahrt zum Saseler Damm eröffnet,
die zu einer Entlastung der Zufahrt Langenstücken/Stormarnplatz führen sollte. Eine Tempo-30-
Zone wurde in der Straße Langenstücken im Dezember 2016 realisiert. Auf der Straße wurden
für die Verkehrsberuhigung Parkflächenmarkierungen angeordnet und aufgetragen. Leider wurde hierbei die Parkscheibenregelung nicht umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen war es, dass die Nutzung und damit die Auslastung der P+R-Anlage optimiert werden und die Einhaltung des
Tempolimits vor Ort zu einer objektiven Verkehrsberuhigung führen sollte.

Da die aktuelle Situation im Langenstücken weiterhin nicht zufriedenstellend ist (Anwohner beobachten Staus, gefährliche Fahrmanöver, lautstarke Auseinandersetzungen von diversen Fahrzeughaltern etc.), sind vermutlich weitere verkehrsregelnde Maßnahmen notwendig. Inzwischen hat die Straßenverkehrsbehörde im Juni 2017 zusätzliche Parkverbotszonen zur Entzerrung der Verkehrssituation angeordnet, die aus Sicht der Anwohner und aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrende, PKW-, Taxis und Lieferfahrzeuge, die den Langenstücken sowohl aus Richtung Saseler Damm als auch Frahmredder nutzen wollen und oftmals im Stau stehen) allerdings noch nicht zu dem gewünschten Ergebnis einer nachhaltigen Verkehrsberuhigung geführt haben.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss als Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung beschließen:

Die zuständigen Fachbehörden und das Bezirksamt werden gebeten zu prüfen, welche zusätzlichen geeigneten Maßnahmen vor Ort dazu beitragen können, dass sich die verkehrliche Situation im Sinne des öffentlich-rechtlichen Vertrages der Anlieger mit der Freien und Hansestadt Hamburg sowie für eine erhöhte Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss verbessert:

Folgende Maßnahmen wären zu prüfen und umzusetzen:

1. Ausweitung der Tempo-30 Zone bereits ab Frahmredder.

2. Optimierung der Beschilderung im Langenstücken hinsichtlich des Parkens nur in markierten Bereichen (Zusatzzeichen nach StVO – Nr. 1053-30).

3. Eine engmaschige Überprüfung des ruhenden und des fließenden Verkehrs hinsichtlich
der Parkdauer und der allgemeinen Verkehrssituation und auch hinsichtlich der Einhaltung
von Tempo 30 in der Straße Langenstücken.

4. Bessere Beschilderung der Zufahrt zur P&R-Anlage vom Saseler Damm und Maßnahmen
gegen die Nutzung des Parkhauses als Umfahrung der Straße Langenstücken.

5. Überprüfung der Grünphase/Ampelschaltung Saseler Damm (Linksabbieger in Richtung
Langenstücken/Stormarnplatz).

6. Prüfung der Notwendigkeit von ergänzenden – auch baulichen – Maßnahmen zum bestehenden Zustand in der Straße Langenstücken sowie ggf. Aufnahme in das Arbeitsprogramm MR.

7. Dem Regionalausschuss wird über das Ergebnis der Prüfung berichtet. Sollte es mehrere
mögliche Varianten verkehrsregelnder Maßnahmen geben, wird darum gebeten, dass diese
dem Regionalausschuss vorgestellt werden.“

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Treppen am Bahnhof Poppenbüttel werden saniert

Im Januar beantragten die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU im Regionalausschuss Alstertal, dass die Treppen der Fußgängerbrücke am Bahnhof Poppenbüttel durch die zuständige Fachbehörde saniert werden mögen.

Im Antrag dazu hieß es:

„Der Zugang zum Bahnsteig des S-Bahnhofs Poppenbüttel erfolgt über eine Fußgängerbrücke, welche die Gleise südlich des Bahnhofs überspannt und den Wentzelplatz mit dem Stormarnplatz verbindet. Die Brücke kann von beiden Seiten, neben barrierefreien Zugängen, über Treppen erreicht werden. Erst 2013 wurde diese neue Fußgängerbrücke, nach jahrelangem Provisorium, mit neuen Zuwegungen in Dienst gestellt, die sich anteilig im Verantwortungsbereich der Stadt und der Deutschen Bahn AG befindet.

Die Stufen dieser insgesamt drei zur Fußgängerbrücke führenden Treppen sind leider bereits jetzt aufgrund erheblicher Abnutzung nicht mehr verkehrssicher. Die visuell kontrastierenden Vorderkantenmarkierungen sind nicht mehr vorhanden. Stattdessen sind kleine Absätze an den Metall-Vorderkanten der Treppenstufen entstanden, die eine hohe Rutsch-, Stolper- und Verletzungsgefahr in sich bergen. Diesem Umstand sollte schnellstmöglich durch geeignete Maßnahmen begegnet werden.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss Alstertal als Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung beschließen:

Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, bei den zuständigen Dienststellen sowie der HHA AG sowie Deutsche Bahn AG dahingehend hinzuwirken, die jeweils in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Treppenstufen zur Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Poppenbüttel nachhaltig verkehrssicher zu machen und dabei etwaige Gewährleistungsansprüche heranzuziehen. Hierbei zählt insbesondere die Herstellung von Vorderkantenstufenmarkierungen gemäß DIN 32975 bei Ausschluss einer Stolper- oder Rutschgefahr (DIN 18040-1 und -2 sowie DIN 51130).“

Der Regionalausschuss beschloss diesen Antrag einstimmig, auch die Bezirksversammlung Wandsbek schloß sich dieser Beschlussvorlage einstimmig an.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hat nun gegenüber der Bezirksversammlung wie folgt zu diesem Beschluss Stellung genommen:

„Der in der Beschlussvorlage des Regionalausschusses Alstertal geschilderte Sachverhalt wird im Wesentlichen bestätigt. Die Verkehrssicherheit der Treppen ist trotz der festgestellten Mängel immer noch ausreichend gegeben. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird die Mängel beseitigen. Ein Auftrag zur Instandsetzung der Treppenstufen ist bereits erteilt. Die Durchführung der Baumaßnahme soll voraussichtlich zum Ende der Wintersaison 2017 beginnen.“

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Geschwindigkeitsmessungen in Sasel und Wellingsbüttel

Anwohnerinnen und Anwohner in Wohnstraßen im Alstertal beklagen immer wieder, dass durch Straßenbaustellen viele Autofahrer immer wieder „Schleichwege“ durch Wohngebiete nutzen. Nicht nur Anwohner im Gilcherweg in Sasel stellen fest, dass immer mehr Autos ihre Straße als Ausweichroute nutzen würden.  Beklagt werden in diesem Zusammenhang immer wieder auch gefährliche Verkehrssituationen durch zu hohe Fahrgeschwindigkeiten. Um ein objektives Bild über die bemängelten Zustände zu erhalten, sind verdeckte Messungen mit einem Verkehrsstatistikgerät (VSG) empfehlenswert, fand der Regionalausschuss Alstertal in seiner Sitzung am 14. Dezember 2016 und beschloss mit Drs. 20-3745 (Antrag von SPD und Grünen) einstimmig:  „Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, Messungen mit dem Verkehrsstatistikgerät (VSG) in den Straßen Gilcherweg (zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg), Auf der Heide, Saseler Kamp und Dweerblöcken (Abschnitt zwischen Frahmredder und Saseler Markt) in Sasel sowie im Eckerkamp in Wellingsbüttel durchzuführen, um ggf. notwendige Maßnahmen aus den Ergebnissen abzuleiten.“

Die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariates 35 beantwortete diesen Beschluss nun mit folgender Mitteilung an die Bezirksversammlung (Drs. 20-4034):

Vorbemerkung

Die Polizei nutzt das Verkehrsstatistikgerät (VSG) nach eigener Einschätzung zur Vorbereitung straßenverkehrsbehördlicher Maßnahmen oder auch der Abklärung erforderlicher repressiver Geschwindigkeitskontrollen. Das VSG dient nicht zur Feststellung der Verkehrsdichte. Das Gerät ist nicht geeicht, die Örtlichkeit der Aufstellung kann teilweise zu fehlerhaften Daten führen. Daher kann das Gerät nicht an jeder Örtlichkeit in jeder beliebigen Straße zum Einsatz kommen. Die Feststellung der Verkehrsbelastung in einer bestimmen Straße fällt in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Straßenbaulastträgers. Dies ist im hier fraglichen Bereich das Bezirksamt Wandsbek.

Verkehrssituation im Allgemeinen

Die Straßen Gilcherweg (zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg), Auf der Heide, Saseler Kamp und Dweerblöcken (Abschnitt zwischen Frahmredder und Saseler Markt) in Sasel sowie der Eckerkamp in Wellingsbüttel liegen alle in Tempo-30-Zonen. In diesen Straßen (wie in vielen anderen Straßen Hamburgs auch) hat nach Erkenntnissen des PK 35 in den vergangenen Jahren eine Verdichtung der Wohnbebauung stattgefunden. Hierdurch bedingt hat auch die Anzahl der Bewohner und damit der von diesen genutzten Kraftfahrzeugen zugenommen. Bei den in der Beschlussvorlage erwähnten Verkehren handelt es sich somit überwiegend um Anlieger- und nicht um sog. Ausweichverkehre. Unabhängig davon, sind alle diese Straßen dem öffentlichen Verkehr gewidmet und dürfen daher von Kraftfahrzeugen unabhängig von der Herkunft ihrer Fahrer befahren werden. Gefährliche Verkehrssituationen durch zu hohe Fahrgeschwindigkeiten in diesen Straßen sind dem PK 35 bisher nicht bekannt geworden.

Saseler Kamp

Im Saseler Kamp zwischen Bekwisch und Perlbergweg hat das PK 35 im Zeitraum von Montag 16.01. (11:00 Uhr) und Donnerstag 19.01.2017 (10:00 Uhr) durchgängig eine nicht repressive Geschwindigkeitsmessung mit dem TempoSys-Gerät in Fahrtrichtung Berner Weg durchgeführt. Dieses Gerät zeigt die gemessene Geschwindigkeit auf einem Display an und speichert die Daten. Diese Daten sind keinem Fahrzeug individuell zuzuordnen. Verstöße können deshalb nicht geahndet werden. Bei der Auswertung der gemessenen Geschwindigkeiten wird grundsätzlich der V85%- Wert betrachtet. Dieser Wert bildet die Geschwindigkeit ab, die von 85 % der gemessenen Fahrzeuge nicht überschritten wird. Er liegt im Saseler Kamp zurzeit bei 33 km/h.

In dieser Fahrtrichtung wurden im Berufsverkehr (07:00 – 09:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr) jeweils ca. 30 Fahrzeuge pro Stunde erfasst. Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Dweerblöcken

Im Dweerblöcken zwischen Frahmredder und Saseler Markt hat das PK 35 im Zeitraum von Dienstag 10.01. (11:00 Uhr) und Donnerstag 12.01.2017 (10:00 Uhr) ebenfalls eine Messung mit dem TempoSys-Gerät in Fahrtrichtung Saseler Markt durchgeführt. Der V85%- Wert liegt in der Straße Dweerblöcken zurzeit auch bei 33 km/h. In dieser Fahrtrichtung wurden im Berufsverkehr (07:00 – 09:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr) jeweils 50 – 60 Fahrzeuge pro Stunde erfasst.

Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Gilcherweg

Das PK 35 hat sich mit der aufgeworfenen Thematik im Gilcherweg in seiner Antwort zur SKA Drs. 21/6371 vom 15.10.2016 befasst. Die Situation vor Ort hat sich seitdem nach Einschätzung des PK 35 nicht geändert. Dessen ungeachtet hat das PK 35 im Gilcherweg zwischen Frahmredder und Volksdorfer Weg in Richtung Volksdorfer Weg im Zeitraum von Mittwoch 25.01. (10:00 Uhr) und Freitag 27.01.2017 (14:00 Uhr) ebenfalls eine Messung mit dem TempoSys-Gerät Markt durchgeführt. Der V85%- Wert liegt im Gilcherweg zurzeit auch bei 33 km/h. In dieser Fahrtrichtung wurden in der Zeit von 07:00 bis 09:00 Uhr) ca. 20 Fahrzeuge und im Zeitraum von 15:00 bis 18:00 Uhr 40 – 50 Fahrzeuge pro Stunde erfasst. Aufgrund dieser Werte sieht das PK 35 keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Auf der Heide

Nach Einschätzung des PK 35 ist die Verkehrssituation in der Straße Auf der Heide vergleichbar mit der in den umliegenden o. g. Straßen. Daher sieht das PK 35 hier keine Notwendigkeit, Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.

Eckerkamp

Aufgrund von Bürgerbeschwerden zum Geschwindigkeitsniveau im Eckerkamp hat das PK 35 am 28.09.2016 in den Mittagsstunden eine repressive Geschwindigkeitsmessung und vom 12.10.-14.10.2016 eine nicht repressive Messung (TempoSys) durchgeführt. Hierbei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung sind daher im Eckerkamp nicht erforderlich.“

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Baumaßnahmen Rolfinckstraße und Modernisierung der S-Bahn-Station Wellingsbüttel

Vorstellung im Regionalausschuss Alstertal der Bezirksversammlung Wandsbek

Im Rahmen der kommenden Sitzung des Regionalausschusses Alstertal werden die beiden Baumaßnahmen Rolfinckstraße und Modernisierung der S-Bahn-Station Wellingsbüttel vorgestellt. Aufgrund dieser wichtigen Wellingsbütteler Themen hat sich der Regionalausschuss Alstertal entschlossen, die Sitzung vor Ort durchzuführen.

Die Sitzung des Regionalausschusses Alstertal findet statt am

Mittwoch, dem 28. September 2016, um 18.00 Uhr,
in der Irena-Sendler-Schule,
Am Pfeilshof 20, 22393 Hamburg.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger und Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Rückfragen können an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung im Bezirksamt Wandsbek unter 040/42881-2396 oder per Mail an bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de gerichtet werden.

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Bebauung und Verkehr im Petunienweg – öffentliche Anhörung

Die Bezirksversammlung Wandsbek lädt zu einer öffentlichen Anhörung zu den Themenbereichen Bebauung und Verkehr im Petunienweg am Mittwoch, den 7. September um 18 Uhr in die Aula des Gymnasiums Oberalster im Rahmen einer Sitzung des Regionalausschusses Alstertal ein.

Informationen über das Bauvorhaben finden Sie auf den Seiten der Schiffszimmerergenossenschaft unter diesem Link: https://www.schiffszimmerer.de/bei-uns-wohnen/neubau-projekte.html

Das Ankündigungsplakat wurde in Sasel aufgestellt.

Das Ankündigungsplakat wurde in Sasel aufgestellt.

 

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Umbau der Kreuzung Saseler Chaussee / Stadtbahnstraße hat begonnen

Seit dem 9. Juni bis voraussichtlich November 2016 baut der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) die beiden Kreuzungen Saseler Chaussee / Stadtbahnstraße und Stadtbahnstraße / Saseler Damm sowie den dazwischen liegenden Abschnitt der Stadtbahnstraße um. Die Fahrbahn ist durch Risse und Löcher stark beschädigt. Außerdem entspricht die Wegeführung nicht mehr dem heutigen Standard. Die Geh- und Radwege sind zu schmal und ebenfalls an vielen Stellen schadhaft.

Die Bauarbeiten erfolgen im Rahmen des Programms zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Hamburg. Ziel ist die Verbesserung der Verkehrsführung und des Verkehrsflusses sowie die Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge werden auch drei Bushaltestellen und die Nebenflächen barrierefrei und behindertengerecht erneuert. Die Fahrbahnen der Stadtbahnstraße und der Saseler Chaussee werden verbreitert und die Radwege an die Fahrbahnränder verlegt. Beide Kreuzungen erhalten neue und dem Stand der Technik entsprechend optimierte und sehbehindertengerechte Ampelanlagen.

Während der Bauzeit werden die Geradeaus-Beziehungen in der Stadtbahnstraße und in der Saseler Chaussee über zumindest einen Fahrstreifen je Richtung aufrechterhalten. An den beiden Kreuzungen müssen während der Bauarbeiten temporär Abbiege-Beziehungen gesperrt werden. Für diese vorübergehenden Sperrungen und die dafür vorgesehenen Umleitungsstrecken werden Hinweistafeln aufgestellt. Nur während der großflächigen Asphaltierungsarbeiten Ende Oktober werden größere Sperrungen notwendig, über die rechtzeitig informiert wird.

Für die vom Umbau betroffenen Bushaltestellen richtet der HVV Ersatzhaltestellen ein. Genaue Information erhalten Fahrgäste des HHV an den Haltestellen oder auch im Internet unter www.hvv.de. Die Ausführung der Straßenbauarbeiten ist witterungsabhängig, so dass es zu Terminverschiebungen kommen kann.

Die Anwohnerinformation kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landesbetriebes.

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Verkehrsausschuss: Verkehrsgutachten zum Petunienweg wird vorgestellt

Am 26. Mai 2016 findet um 18 Uhr im Bügersaal Wandsbek die nächste Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek statt.

Auf der Tagesordnung steht auch ein Referentenvortrag zur verkehrstechnischen Untersuchung zur geplanten Wohnbebauung Petunienweg in Sasel. Die Bezirksversammlung Wandsbek beschloss bereits im September 2014 die Beauftragung einer verkehrstechnischen Untersuchung zur Verkehrssituation mit Blick auf die beabsichtigte Bebauung mit zusätzlichen insgesamt 100 Wohneinheiten. Die Untersuchung wurde vom renomierten Büro Masuch+Olbrisch erarbeitet.

Die Tagesordnung kann über diesen Link im Ratsinformationssystem der Bezirksversammlung Wandsbek eingesehen werden. Die verkehrstechnische Untersuchung kann ebenfalls dort heruntergeladen werden.

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Öffentliche Anhörung zum Wandsbeker Radverkehrskonzept

Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung lädt Anwohner, Gewerbetreibende und Interessierte herzlich ein, sich in einem öffentlichen Anhörverfahren über das Wandsbeker Radverkehrskonzept und einen zur Diskussion stehenden Trassenverlauf zwischen Friedrichsberg und Farmsen zu informieren und Fragen dazu zu stellen.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 25. April 2016, 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zu erreichen.

Die Veranstaltung wird von Schriftdolmetschern begleitet.

Nach einleitenden Worten der Bezirksverwaltung stellt zunächst das Gutachterbüro ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung den Sachstand vor. Insbesondere geht es dabei um einen möglichen Trassenverlauf einer Fahrradstraße zwischen Friedrichsberg und Farmsen über die Walddörferstraße.

Im Anschluss nehmen die Vertreter der Institutionen auf dem Podium Stellung. Danach haben Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Interessierte im Publikum die Möglichkeit, Wünsche, Fragen und Anregungen an das Podium zu richten und zu diskutieren.

Es stehen für Fragen und Anregungen Vertreter der ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC), der Handelskammer Hamburg, Hamburger Hochbahn AG, Behörde für Inneres und Sport und Bezirksverwaltung zur Verfügung.

 

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Tempo 30 für den Saseler Mühlenweg

Seit vielen Jahren wird von der Kommunalpolitik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Verlängerung der Tempo-30-Zone im Saseler Mühlenweg verlangt. Bisher wurden entsprechende Forderungen u.a. mit Hinweis auf die dort verkehrende Bus-Linie 276 abgelehnt.

Ziel der rot-grünen Koalition auf Bezirks- und Landesebene ist eine Ausweitung des Tempo-30-Netzes, wo dieses sinnvoll durchführbar und geboten erscheint. Der Saseler Mühlenweg bietet sich aus Sicht von SPD und Grünen hierfür an, da er als Wohnsammelstraße nur mäßig verkehrlich belastet ist, ausschließlich Tempo-30-Zonen erschließt und somit keine Funktion als Hauptverkehrsstraße im engeren Sinne darstellt.

In Drucksache 20-1833 teilt nun die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation auf die Eingabe an die Bezirksversammlung Wandsbek vom 27. August 2015 (Drs.-Nr. 20-1550) mit, dass nach erneuter Prüfung durch die Hochbahn die Verlängerung der bestehenden Tempo-30-Zone aus ihrer Sicht ermöglicht werden könne, wenn die bisherige Vorfahrtsregelung beibehalten werden würde. Dies würde zwar eine Ausnahme nach der üblichen Praxis bedeuten, in entsprechenden Zonen eine „rechts vor links“-Regelung zu präferieren, ist aber nach der einschlägigen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) möglich. Dort heißt es unter XI: „Durch die folgenden Anordnungen und Merkmale soll ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild der Straßen innerhalb der Zone sichergestellt werden: […] Wo die Verkehrssicherheit es wegen der Gestaltung der Kreuzung oder Einmündung oder die Belange des Buslinienverkehrs es erfordern, kann abweichend von der Grundregel „rechts vor links“ die Vorfahrt durch Zeichen 301 angeordnet werden […]“.

Die Rot-Grüne Koalition hat daher nun einen Antrag in die nächste Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr eingebracht, der folgenden Beschluss vorschlägt: „Den zuständigen Fachbehörden wird empfohlen, die bestehende Tempo-30-Zone im Saseler Mühlenweg unter Beibehaltung der bisherigen Vorfahrtsregelung mit Vz 301 ab Wickenweg in südlicher Richtung zur Einmündung Saseler Chaussee und des bestehenden Fußgängerüberweges an der Einmündung Alsterredder durch Erteilung einer straßenverkehrsbehördlichen Anordnung und entsprechender Beschilderung gemäß Stellungnahme der BWVI in Drs. 20-1833 zu verlängern.“

Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr findet am Donnerstag, den 5. November 2015 um 18:00 Uhr im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4 statt.

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