Archiv der Kategorie: Verkehr

Bezirksamt treibt Neugestaltung des Saseler Marktes voran

Der Saseler Markt markiert das historische Zentrum Sasels. Dennoch wird er aktuell hauptsächlich als Parkplatzfläche genutzt und bietet somit wenig Aufenthaltsqualität. Mit der geplanten Neugestaltung des Saseler Marktes soll sich dies ändern.

Das Bezirksamt Wandsbek hat nun, wie von der Bezirksversmmlung Wandsbek beschlossen, das Hamburger Landschaftsarchitekturbüro Munder und Erzepky mit der Projektsteuerung für die anstehenden Umsetzungsschritte beauftragt. Der Projektsteuerer hält, wie beim Volksdorfer Markt bereits erfolgreich erprobt, die „Fäden aller Aktivitäten“ zusammen. Mit der Beauftragung beginnt die konkrete Umsetzungsphase.

Die kommenden Meilensteine sind:

·         Vergabe der Entwurfs- und Ausführungsplanung auf der Grundlage des „Saseler Konsens“

·         Abstimmung mit Marktbeschickenden und Eventveranstaltenden, Feuerwehr und Polizei

·         Aufstellung der Unterlagen für die 1. Verschickung der Planung

·         Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit

Das Bezirksamt Wandsbek wird über die einzelnen Schritte zeitnah informieren.

Im Jahr 2012 wurde eine „Entwicklungsperspektive Promenade und Marktplatz“ in Auftrag gegeben, die im „Saseler Konsens“, den die rot-grüne Bezirkskoalition bereits 2014 ausgehandelt hatte, festgeschrieben wurde. Der Saseler Konsens umschreibt die Grundzüge der Neugestaltung des Saseler Marktes und dient der vertiefenden Planung als Reflektion.

Als Nahversorgungszentrum des Stadtteils präsentiert sich der Saseler Markt zurzeit als verkehrstechnisch problematisch und unübersichtlich. Das Zentrum wirkt durch Hochbeete, die Stellplatznutzung und verschiedene Oberflächen verbaut und zerschnitten. Hinzu kommen die Hauptverkehrsstraße und die Stadtbahnstraße im Norden des Planungsraumes. Die historischen Strukturen und Qualitäten eines Stadtteilplatzes kommen nicht zur Geltung. Nur an den Markttagen lässt sich der Ortskern mit seinen kleinstädtischen Fassaden und dessen stadthistorischen Wurzeln in seiner eigentlichen Nutzung erahnen. Durch die Neugestaltung soll der Saseler Markt für alle Nutzerinnen und Nutzer deutlich attraktiver werden. Neben Parkplätzen wird es eine große Freifläche sowie eine Grünzone geben.

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Online-Klönschnack live aus dem Verkehrsausschuss

Am 21. März biete ich einen Online-Klönschnack auf meiner Facebook-Seite in der Zeit von 17-19 Uhr an. Ich nehme euch mit in die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr der Bezirksversammlung Wandsbek. Was machen wir da eigentlich? Ich berichte darüber und beantworte eure Fragen. Folgt mir auf Facebook: https://www.facebook.com/aschneiderhh/

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Wie fahrradfreundlich ist das Alstertal?

Die SPD Sasel lädt zur Radtour unter dem Titel „Wie fahrradfreundlich ist das Alstertal?“ sehr herzlich ein. Gemeinsam mit dem radverkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Lars Pochnicht MdHB wollen wir uns die geplanten Velorouten und bestehenden Radwege in Sasel und darüberhinaus im Rahmen einer kleinen Radtour ansehen.

 

 

 

 

 

 

Mit dabei ist auch der Alstertaler Wahlkreisabgeordnete aus der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Tim Stoberock sowie der SPD-Bezirksabgeordnete und Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider.

Termin: Sonntag, 29. Juli
Start: 11:00 Uhr
Ort: SPD-Bürgerbüro Sasel im Roten Hahn, Kunaustraße 4

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Planungen am Saseler Markt können beginnen – die Umgestaltung nimmt Form an

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition hat es sich zum Ziel gesetzt, dass noch in dieser Wahlperiode mit den Entwurfsplanungen für den Saseler Markt begonnen wird. Grundlage für die Planung soll der mit den Beteiligten vor Ort gefundene Konsens sein und die Planungen sollen öffentlich vorgestellt werden.

André Schneider, Regionalsprecher Alstertal der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir freuen uns, dass die konkreten Planungen für dieses Projekt jetzt begonnen werden können. Dabei ist es uns wichtig, dass die in den Gesprächen mit den Vereinen und Verbänden aus dem Stadtteil gefundenen Lösungen für strittige Fragen rund um das Thema Parkplätze Teil der Planungen sind.“

Dennis Paustian-Döscher, Fachsprecher Wirtschaft der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Die Sanierung des Saseler Marktes liegt uns GRÜNEN sehr am Herzen. Der neugestaltete Marktplatz soll ein attraktiver Mittelpunkt für den Stadtteil werden. Daher freuen wir uns besonders, dass das Bezirksamt die Planungen jetzt vorantreibt.“

In dem von Bezirksamt und Bezirksversammlung abgestimmten Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre sind die Planungen zur Umgestaltung des Saseler Marktes für das Jahr 2019 vorgesehen. Der Planungsprozess kann verkürzt werden, weil direkt auf Basis der gefunden Verständigung mit den Beteiligten vor Ort in die Entwurfsplanung eingestiegen werden kann. Die Mittel für die Planung hat die Bezirksversammlung schon im Jahre 2012 in Höhe von 300.000 Euro bewilligt und Ende des Jahres 2016 noch einmal weitere rund 127.000 Euro hinzugefügt.

Schneider und Paustian-Döscher: „Am Saseler Markt würden wir nach einer verkürzten Planungsphase der baulichen Umsetzung einen Schritt näher kommen. Damit wird der nach den Wünschen der Saselerinnen und Saseler umgestaltete Marktplatz konkreter.“

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Bauarbeiten an der Rolfinckstraße gehen weiter

Umbau der Rolfinckstraße und der Kreuzung Rolfinckstraße/ Wellingsbüttler Weg ab 13. März

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erneuert die Straßendeckschicht in der Rolfinckstraße zwischen Wellingsbüttler Weg und Westhusenstraße. Der Radweg wird verbreitert und verläuft dann durchgängig. Die Bushaltestellen in der Rolfinckstraße und der gesamte Kreuzungsbereich Rolfinckstraße/ Wellingsbüttler Weg werden barrierefrei ausgebaut. Die Umbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2018.

Für Autofahrer bleibt die Rolfinckstraße während der Bauzeit als Einbahnstraße in Richtung Saseler Chaussee befahrbar. Für die Asphaltarbeiten wird die Straße an drei Wochenenden ab Mitte Juni voll gesperrt. Umleitungen und Hinweisbeschilderungen werden rechtzeitig und weiträumig eingerichtet.

Fußgänger und Radfahrer werden sicher um bzw. durch den Baustellenbereich geführt. Die Busse in Richtung S-Bahn-Station Poppenbüttel (Wentzelplatz oder Stormarnplatz) werden umgeleitet. Die Bushaltestelle S-Wellingsbüttel wird nicht angefahren. Für die beiden Haltestellen in der Rolfinckstraße werden Ersatzhaltestellen im Farmsener Weg und am Stormarnplatz eingerichtet.

Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

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Warum es mit dem Saseler Markt nicht ganz so einfach ist und trotzdem weiter geht

Das Hamburger Abendblatt berichtete gestern in seiner Online-Ausgabe über den Saseler Markt. Ja, es dauert bereits ziemlich lange – als örtlicher Bezirksabgeordneter hätte ich mir auch eine schnellere Bearbeitung dieses Anliegens vorstellen können.

Aber es gibt natürlich Gründe, weshalb es so lange dauert. Diese werden auch im Artikel kurz erwähnt, sind aber leider die Ursache für viele Probleme im Zusammenhang mit Neuplanungen im Bezirk: Vakante Stellen im Bezirksamt können aufgrund von Bewerbermangel nicht nachbesetzt werden. Zusätzlich müssen viele Aufgaben erledigt werden, die an vertragliche Bedingungen gebunden sind und daher nicht liegengelassen werden können. Daher muss eine Priorisierung der Aufgaben vorgenommen werden.

Mich stört bei der Berichterstattung ein wenig, dass man immer nur einer Seite die Möglichkeit gibt, ihre Meinung so auszubreiten – es wäre schön und journalistisch auch geboten gewesen, sich die Meinung der politischen Seite dazu einmal anzuhören und auch darüber zu berichten, denn das dürfte nicht ganz uninteressant und unwichtig sein:

Dann hätte man erfahren können, dass das Arbeitsprogramm des Bezirksamtes gerade in der Bezirkspolitik diskutiert wird. Der Entwurf liegt den Fachsprechern der Fraktionen vor und – oh Wunder – der Saseler Markt ist Bestandteil dieses Arbeitsprogrammes! Nicht zuletzt auch auf Druck der rot-grünen Bezirkskoalition, weil die Umplanung des Saseler Marktes erklärtes Ziel von SPD und Grünen ist und im Koalitionsvertrag für die laufende Wahlperiode vereinbart wurde.

Am 18.1. wird der zuständige Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr noch keinen Beschluss über dieses Programm fassen, da es erst noch fraktionsintern diskutiert werden muss. Die SPD-Fraktion macht dies im Rahmen einer Klausurtagung vom 19.-20. Januar. Insofern hat es Hand und Fuß, dass der Initiative für ein lebenswertes Sasel ein Gesprächstermin erst nach diesem Klausurtermin angeboten wurde.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Planungen für den Saseler Markt mit dem zu beschließenden Arbeitsprogramm auf einem sehr guten Wege sind.

Den Online-Artikel vom Hamburger Abendblatt findet man hier:
https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article213093195/Saseler-Markt-Zehn-Jahre-Planung-und-kein-Baustart-in-Sicht.html

 

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Der Waldweg wird saniert

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erneuert vom 26. September bis voraussichtlich 3. Oktober die Asphaltdeckschicht in der Straße Waldweg zwischen Halenreie und Berner Weg/Saseler Markt. Die Fahrbahn in diesem Bereich ist aufgrund von Rissbildungen und Schlaglöchern in einem schlechten Zustand. Nach den Asphaltierungsarbeiten erhält die Fahrbahn neue Markierungen.

In der Zeit bis 28. September erfolgen punktuelle Ausbesserungsarbeiten sowie Fräsarbeiten in den Einmündungsbereichen. Dafür wird der Waldweg täglich zwischen 9 Uhr und 15 Uhr halbseitig in Teilen gesperrt.

Von Samstag, 30. September, 7 Uhr bis Dienstag, 3. Oktober ca. 18 Uhr muss der Waldweg für die Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt werden. Der dortige Supermarkt ist am Samstag deshalb bis 16 Uhr nur über den Berner Weg erreichbar. Der spezielle Belag ist bereits nach kurzer Zeit wieder befahrbar, daher wird die Baufirma die gesperrten Einmündungen für Anlieger nach Ermessen wieder frei geben. Am Sonntagabend, 1. Oktober sollen die Asphaltierungsarbeiten beendet sein.

Am 2. Oktober erfolgen dann  Markierungsarbeiten sowie Regulierungsarbeiten. Anlieger kommen in Absprache mit der Baufirma immer zu Ihren Grundstücken.

Die Umleitung erfolgt ab dem Knotenpunkt Waldweg/Halenreie über den Waldweg, den Saseler Markt, Stadtbahnstraße, Saseler Chaussee, Bergstedter Chaussee bis zum Volksdorfer Damm.

Fußgänger und Radfahrer werden gemeinsam auf dem vorhandenen Gehweg an der Baustelle vorbeigeführt. Informationen zum Busverkehr für die Linien 24 und 607 finden Sie unter www.hvv.de und an den Haltestellenaushängen.

Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Terminverschiebungen kommen. Als zusätzlicher Ausweichtermin ist der 3. Oktober vorgesehen. Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen.

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Umbau und Sanierung der Rolfinckstraße beginnt

 

Die Rolfinckstraße zwischen Wellingsbüttler Weg und Saseler Chaussee erhält eine neue Deckschicht. Der Radweg wird verbreitert und durchgängig geführt. Die Bushaltestellen in der Rolfinckstraße und der gesamte Kreuzungsbereich werden barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten beginnen am Montag, 14. August und dauern voraussichtlich bis zum 23. November 2017.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Rolfinckstraße in Richtung Saseler Chaussee für den Kfz-Verkehr befahrbar. Hierfür steht ein Fahrstreifen zur Verfügung. Einzige Ausnahme: Um die neue Asphaltdeckschicht einbauen zu können, muss die Rolfinckstraße am Wochenende 24.-26. November zwischen Saseler Chaussee und Westhusenstraße voll gesperrt werden. Die Umleitungen und Hinweisbeschilderungen werden rechtzeitig und weiträumig eingerichtet.

Der Fußgänger- und Radverkehr wird während der gesamten Bauzeit sicher um beziehungsweise durch das jeweilige Baufeld geführt. Die Busse in Richtung S-Bahn-Station Poppenbüttel (Wentzelplatz oder Stormarnplatz) werden umgeleitet. Die Bushaltestelle S-Wellingsbüttel wird nicht angefahren. Für die beiden Haltepunkte Rolfinckstraße werden Ersatzhaltepunkte, voraussichtlich im Farmsener Weg und im Volksdorfer Weg, eingerichtet.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, zuständig für diese Hauptverkehrsstraße, bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

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Bezirksversammlung Wandsbek geht in die Sommerpause

Heute tagte die Bezirksversammlung Wandsbek zum letzten Mal vor der Sommerpause. Die Bezirksversammlung stimmte der Beschlussempfehlung aus dem Regionalausschuss Alstertal zur Umsetzung der Verkehrsberuhigung in der Straße Langenstücken (Drs. 20-4538) mit den Stimmen von SPD, Grünen, Die Linke und der Liberalen Fraktionsgemeinschaft gegen die Stimmen der CDU zu:

„Die P&R-Anlage am S-Bahnhof Poppenbüttel wurde 2016 erfolgreich und im Konsens mit der
Nachbarschaft Langenstücken/Stormarnplatz in Poppenbüttel fertiggestellt. Sie ist ein weiterer
wichtiger Baustein für einen modernen und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr und ein gutes Beispiel für gelungene kommunalpolitische Bürgerbeteiligung. Im Vorfeld des Antragsverfahrens zur Genehmigung der P&R-Anlage haben die Anlieger gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgreich Einigungsmöglichkeiten erwogen, um ein Klageverfahren abzuwenden und die Verkehrssituation vor Ort zu beruhigen. Daher wurden verkehrliche Maßnahmen anhand eines öffentlich-rechtlichen Vertrags der Anlieger mit der Stadt Hamburg im Januar 2015 festgeschrieben.

Es wurde zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg, der P+R Betriebsgesellschaft mbH
und der Initiative Langenstücken vertraglich unter anderem vereinbart, dass die bereits seit längerem anstehende Umwandlung der Straße Langenstücken in eine Tempo-30-Zone im Zusammenhang mit dem Bau der P&R-Anlage umgesetzt werden soll. Markierte Parkflächen mit Parkscheibenregelungen waren auch Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen. Das Maßnahmenpaket sorgte für eine große Akzeptanz vor Ort bei den Vertragspartnern und Anliegern.

Mit Fertigstellung der P&R-Anlage wurde eine zweite Zu-/Abfahrt zum Saseler Damm eröffnet,
die zu einer Entlastung der Zufahrt Langenstücken/Stormarnplatz führen sollte. Eine Tempo-30-
Zone wurde in der Straße Langenstücken im Dezember 2016 realisiert. Auf der Straße wurden
für die Verkehrsberuhigung Parkflächenmarkierungen angeordnet und aufgetragen. Leider wurde hierbei die Parkscheibenregelung nicht umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen war es, dass die Nutzung und damit die Auslastung der P+R-Anlage optimiert werden und die Einhaltung des
Tempolimits vor Ort zu einer objektiven Verkehrsberuhigung führen sollte.

Da die aktuelle Situation im Langenstücken weiterhin nicht zufriedenstellend ist (Anwohner beobachten Staus, gefährliche Fahrmanöver, lautstarke Auseinandersetzungen von diversen Fahrzeughaltern etc.), sind vermutlich weitere verkehrsregelnde Maßnahmen notwendig. Inzwischen hat die Straßenverkehrsbehörde im Juni 2017 zusätzliche Parkverbotszonen zur Entzerrung der Verkehrssituation angeordnet, die aus Sicht der Anwohner und aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrende, PKW-, Taxis und Lieferfahrzeuge, die den Langenstücken sowohl aus Richtung Saseler Damm als auch Frahmredder nutzen wollen und oftmals im Stau stehen) allerdings noch nicht zu dem gewünschten Ergebnis einer nachhaltigen Verkehrsberuhigung geführt haben.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss als Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung beschließen:

Die zuständigen Fachbehörden und das Bezirksamt werden gebeten zu prüfen, welche zusätzlichen geeigneten Maßnahmen vor Ort dazu beitragen können, dass sich die verkehrliche Situation im Sinne des öffentlich-rechtlichen Vertrages der Anlieger mit der Freien und Hansestadt Hamburg sowie für eine erhöhte Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss verbessert:

Folgende Maßnahmen wären zu prüfen und umzusetzen:

1. Ausweitung der Tempo-30 Zone bereits ab Frahmredder.

2. Optimierung der Beschilderung im Langenstücken hinsichtlich des Parkens nur in markierten Bereichen (Zusatzzeichen nach StVO – Nr. 1053-30).

3. Eine engmaschige Überprüfung des ruhenden und des fließenden Verkehrs hinsichtlich
der Parkdauer und der allgemeinen Verkehrssituation und auch hinsichtlich der Einhaltung
von Tempo 30 in der Straße Langenstücken.

4. Bessere Beschilderung der Zufahrt zur P&R-Anlage vom Saseler Damm und Maßnahmen
gegen die Nutzung des Parkhauses als Umfahrung der Straße Langenstücken.

5. Überprüfung der Grünphase/Ampelschaltung Saseler Damm (Linksabbieger in Richtung
Langenstücken/Stormarnplatz).

6. Prüfung der Notwendigkeit von ergänzenden – auch baulichen – Maßnahmen zum bestehenden Zustand in der Straße Langenstücken sowie ggf. Aufnahme in das Arbeitsprogramm MR.

7. Dem Regionalausschuss wird über das Ergebnis der Prüfung berichtet. Sollte es mehrere
mögliche Varianten verkehrsregelnder Maßnahmen geben, wird darum gebeten, dass diese
dem Regionalausschuss vorgestellt werden.“

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Treppen am Bahnhof Poppenbüttel werden saniert

Im Januar beantragten die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU im Regionalausschuss Alstertal, dass die Treppen der Fußgängerbrücke am Bahnhof Poppenbüttel durch die zuständige Fachbehörde saniert werden mögen.

Im Antrag dazu hieß es:

„Der Zugang zum Bahnsteig des S-Bahnhofs Poppenbüttel erfolgt über eine Fußgängerbrücke, welche die Gleise südlich des Bahnhofs überspannt und den Wentzelplatz mit dem Stormarnplatz verbindet. Die Brücke kann von beiden Seiten, neben barrierefreien Zugängen, über Treppen erreicht werden. Erst 2013 wurde diese neue Fußgängerbrücke, nach jahrelangem Provisorium, mit neuen Zuwegungen in Dienst gestellt, die sich anteilig im Verantwortungsbereich der Stadt und der Deutschen Bahn AG befindet.

Die Stufen dieser insgesamt drei zur Fußgängerbrücke führenden Treppen sind leider bereits jetzt aufgrund erheblicher Abnutzung nicht mehr verkehrssicher. Die visuell kontrastierenden Vorderkantenmarkierungen sind nicht mehr vorhanden. Stattdessen sind kleine Absätze an den Metall-Vorderkanten der Treppenstufen entstanden, die eine hohe Rutsch-, Stolper- und Verletzungsgefahr in sich bergen. Diesem Umstand sollte schnellstmöglich durch geeignete Maßnahmen begegnet werden.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss Alstertal als Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung beschließen:

Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, bei den zuständigen Dienststellen sowie der HHA AG sowie Deutsche Bahn AG dahingehend hinzuwirken, die jeweils in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Treppenstufen zur Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Poppenbüttel nachhaltig verkehrssicher zu machen und dabei etwaige Gewährleistungsansprüche heranzuziehen. Hierbei zählt insbesondere die Herstellung von Vorderkantenstufenmarkierungen gemäß DIN 32975 bei Ausschluss einer Stolper- oder Rutschgefahr (DIN 18040-1 und -2 sowie DIN 51130).“

Der Regionalausschuss beschloss diesen Antrag einstimmig, auch die Bezirksversammlung Wandsbek schloß sich dieser Beschlussvorlage einstimmig an.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hat nun gegenüber der Bezirksversammlung wie folgt zu diesem Beschluss Stellung genommen:

„Der in der Beschlussvorlage des Regionalausschusses Alstertal geschilderte Sachverhalt wird im Wesentlichen bestätigt. Die Verkehrssicherheit der Treppen ist trotz der festgestellten Mängel immer noch ausreichend gegeben. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird die Mängel beseitigen. Ein Auftrag zur Instandsetzung der Treppenstufen ist bereits erteilt. Die Durchführung der Baumaßnahme soll voraussichtlich zum Ende der Wintersaison 2017 beginnen.“

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